Entwicklungsprojekte in Augsburg

„Eva Weber, droht ein privater Aufkauf des Innovationspark?“

Erst kürzlich hat die WALTER Beteiligungen und Immobilien AG erneut Flächen im Augsburg Innovationspark erworben. Wir haben bei Wirtschaftsreferentin Eva Weber nachgefragt, ob sie hier kein „Monopol“ von privaten Investoren befürchtet.

Neben der Stadt Augsburg und dem Freistaat Bayern befinden sich die unbebauten Grundstücke im Privateigentum überwiegend von der WALTER Beteiligungen und Immobilien AG und noch zwei weiteren privaten Eigentümern. Auch die WALTER AG hat die Grundstücke von einem privaten Investor erworben. Die Verteilung der Eigentumsverhältnisse zwischen öffentlich und privat ist derzeit grob 50:50.

Flächen und Grundstücke sollen mobilisiert werden

„Mit der Firma WALTER ist ein lokal und regional verankertes, langfristig agierendes Unternehmen der Immobilienwirtschaft an einem der wichtigsten Entwicklungsprojekte in Augsburg beteiligt. Zusammen mit den bereits laufenden Projekten weiterer privater Investoren und Nutzer, zum Beispiel Weitblick 1.7, baramundi, Q 40, steht dies für die Attraktivität und die Zukunftsperspektiven unseres Augsburg Innovationsparks. Für uns als Stadt ist dabei unter anderem wichtig, dass wir damit Partner an der Seite haben, die an einer Entwicklung interessiert sind und die vorgesehen Flächen und Grundstücke auch tatsächlich mobilisiert werden“, erklärt die Wirtschaftsreferentin auf Nachfrage unserer Redaktion.

„Der Nutzerkreis ist entsprechend definiert und eingeschränkt“

„Entscheidend ist, dass die Zielsetzungen und Vorgaben, die auch planungsrechtlich für den Augsburg Innovationspark festgeschrieben sind, erfüllt werden. Damit ist ein Nutzerkreis für dieses Sondergebiet Forschung und Entwicklung entsprechend definiert und auch eingeschränkt. Beim Verkauf von städtischen Grundstücken im Augsburg Innovationspark wissen wir aus eigener Erfahrung, dass in diesem Marktsegment eine sehr nutzer-/kundenorientierte Herangehensweise erforderlich ist. Ich bin sicher, dass ein Immobilienunternehmen dies ebenfalls als Grundlage für eine erfolgreiche Vermarktung sieht und seinerseits die bestehenden Kundenbeziehungen und Netzwerke nutzt, um eine dynamische Entwicklung auf den Grundstücken fortzusetzen“, so Eva Weber weiter.

Projekte für den Büromarkt und im Forschungs- und Entwicklungsbereich

Sowohl im nördlichen wie auch im südlichen Teil des Augsburg Innovationsparks hat die WALTER AG bereits zahlreiche Grundstücke erworben. Nun sind im nördlichen Teil weitere Flächen hinzugekommen. „Wir planen langfristig und entwickeln Projekte für den klassischen Büromarkt aber auch im Forschungs- und Entwicklungsbereich. Ziel ist es, einen Teil der Projekte im eigenen Bestand zu halten, aber auch einige Projekte und Projektentwicklungen an Eigennutzer und Investoren wieder zu veräußern“, hieß es von der WALTER AG auf Nachfrage, was das Unternehmen dort vorhabe.

„Augsburg hat bereits einen gut funktionierenden Büro- und Gewerbemarkt mit einer positiven Zukunftsperspektive, darüber hinaus ist der Büromarkt in Großstädten wie München für ansiedlungswillige Firmen schwieriger geworden, zumal es unter anderem auch für deren Mitarbeiter fast unmöglich ist, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Wir wollen solchen Firmen die Möglichkeit schaffen, sich im Ballungsraum zu etablieren und denken, dass der Wirtschaftsraum Augsburg genau jetzt die idealen Vorrausetzungen bietet, solchen Firmen die Voraussetzungen für eine Ansiedlung zu realisieren. Allein die aktuellen Nachfragen nach Büro- und Gewerbeflächen bestätigen unser Vorhaben“, so ein Sprecher der WALTER AG.

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Flächen und Grundstücke sollen mobilisiert werden

„Mit der Firma WALTER ist ein lokal und regional verankertes, langfristig agierendes Unternehmen der Immobilienwirtschaft an einem der wichtigsten Entwicklungsprojekte in Augsburg beteiligt. Zusammen mit den bereits laufenden Projekten weiterer privater Investoren und Nutzer, zum Beispiel Weitblick 1.7, baramundi, Q 40, steht dies für die Attraktivität und die Zukunftsperspektiven unseres Augsburg Innovationsparks. Für uns als Stadt ist dabei unter anderem wichtig, dass wir damit Partner an der Seite haben, die an einer Entwicklung interessiert sind und die vorgesehen Flächen und Grundstücke auch tatsächlich mobilisiert werden“, erklärt die Wirtschaftsreferentin auf Nachfrage unserer Redaktion.

„Der Nutzerkreis ist entsprechend definiert und eingeschränkt“

„Entscheidend ist, dass die Zielsetzungen und Vorgaben, die auch planungsrechtlich für den Augsburg Innovationspark festgeschrieben sind, erfüllt werden. Damit ist ein Nutzerkreis für dieses Sondergebiet Forschung und Entwicklung entsprechend definiert und auch eingeschränkt. Beim Verkauf von städtischen Grundstücken im Augsburg Innovationspark wissen wir aus eigener Erfahrung, dass in diesem Marktsegment eine sehr nutzer-/kundenorientierte Herangehensweise erforderlich ist. Ich bin sicher, dass ein Immobilienunternehmen dies ebenfalls als Grundlage für eine erfolgreiche Vermarktung sieht und seinerseits die bestehenden Kundenbeziehungen und Netzwerke nutzt, um eine dynamische Entwicklung auf den Grundstücken fortzusetzen“, so Eva Weber weiter.

Projekte für den Büromarkt und im Forschungs- und Entwicklungsbereich

Sowohl im nördlichen wie auch im südlichen Teil des Augsburg Innovationsparks hat die WALTER AG bereits zahlreiche Grundstücke erworben. Nun sind im nördlichen Teil weitere Flächen hinzugekommen. „Wir planen langfristig und entwickeln Projekte für den klassischen Büromarkt aber auch im Forschungs- und Entwicklungsbereich. Ziel ist es, einen Teil der Projekte im eigenen Bestand zu halten, aber auch einige Projekte und Projektentwicklungen an Eigennutzer und Investoren wieder zu veräußern“, hieß es von der WALTER AG auf Nachfrage, was das Unternehmen dort vorhabe.

„Augsburg hat bereits einen gut funktionierenden Büro- und Gewerbemarkt mit einer positiven Zukunftsperspektive, darüber hinaus ist der Büromarkt in Großstädten wie München für ansiedlungswillige Firmen schwieriger geworden, zumal es unter anderem auch für deren Mitarbeiter fast unmöglich ist, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Wir wollen solchen Firmen die Möglichkeit schaffen, sich im Ballungsraum zu etablieren und denken, dass der Wirtschaftsraum Augsburg genau jetzt die idealen Vorrausetzungen bietet, solchen Firmen die Voraussetzungen für eine Ansiedlung zu realisieren. Allein die aktuellen Nachfragen nach Büro- und Gewerbeflächen bestätigen unser Vorhaben“, so ein Sprecher der WALTER AG.

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