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Lech-Stahlwerke in Meitingen stoppen Produktion wegen Strompreis
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Als erstes Stahlwerk

Lech-Stahlwerke in Meitingen stoppen Produktion wegen Strompreis

 Luftaufnahme der Lech-Stahlwerke am Standort in Meitingen. Foto: Lech-Stahlwerke GmbH
Luftaufnahme der Lech-Stahlwerke am Standort in Meitingen. Foto: Lech-Stahlwerke GmbH

Die Strompreise sind so stark gestiegen, dass die Lech-Stahlwerke nun Konsequenzen ziehen. Der Betrieb ist eingestellt, doch wie geht es nun weiter?

Schon im vergangenen Jahr schlug der Stahlproduzent aufgrund der steigenden Kosten für die Energieversorgung Alarm. Diese finanzielle Belastung zwang das Unternehmen bereits zur stundenweisen Einstellung der Produktion am Meitinger Standort. Durch den Konflikt in der Ukraine habe sich die Lage nochmals drastisch verschlechtert und zwinge die Verantwortlichen nun zu weiteren Maßnahmen. „Die Entscheidung dazu haben wir zum Wochenbeginn getroffen, weil die Energiepreise so durch die Decke geschossen sind, dass wir mit jeder produzierten Tonne Verluste einfahren würden“, erklärt Thomas Friedrich, Geschäftsführer der Lech-Stahlwerke GmbH seit 2021.

Archivbild. Thomas Friedrich ist seit 2021 Geschäftsführer der Lech-Stahlwerke GmbH. Foto: Lech-Stahlwerke GmbH


Wie verfährt die Produktion zukünftig?
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Öfen und Anlagen müssten nun tageweise abgeschaltet werden. Erst am Freitag soll der Betrieb wieder seine Arbeiten aufnehmen, weil über das Wochenende hinweg mit Preissenkungen zu rechnen sei. Ein festes Produktionsintervall sei aufgrund der schwankenden Marktsituation nicht umsetzbar. Die derzeitige Lage erfordere dennoch eine stetige Abwägung, wie Friedrich ergänzt: „Wir fahren die Produktion mehr oder weniger auf Sicht an. Daher wird am Freitagmorgen darüber beraten, ob am Montag bereits der nächste Stopp erfolgen muss.“


Was bedeutet das für die Belegschaft?
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Es werde nun zunächst versucht die Überstunden und Resturlaubstage der unausgelasteten Belegschaft abzubauen. Im zweiten Schritt sollen dann die Regelungen der bereits beantragten Kurzarbeit greifen. Das Meitinger Unternehmen gehe stark davon aus von dieser Gebrauch machen zu müssen. Aus wirtschaftlicher Sicht bleibe dem Stahlproduzenten jedoch kein Handlungsspielraum, wie Thomas Friedrich verlauten lässt: „Unsere benötigten Hilfs-, Betriebs- und Zusatzstoffe sind allesamt von dem momentanen Kostenanstieg betroffen. Ab einer gewissen Summe macht es aber für uns keinen Sinn mehr, da dann eben die Stilllegung günstiger als die Produktion ist.“


Wie viele Mitarbeiter sind betroffen?
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Für die Stahlerzeugnisse verbrauchen die Lech-Stahlwerke nach eigenen Angaben täglich etwa so viel Strom wie eine kleinere Großstadt. „In Summe beschäftigen die Lech-Stahlwerken etwa 800 Mitarbeiter. Ein Großteil des Personals wird von dem Arbeitsausfall betroffen sein, da bei uns etwa 75 Prozent gewerbliche Arbeitnehmer unter Vertrag stehen. Auch Teile der Verwaltung müssen wir vorübergehend nach Hause schicken“, verkündet der Geschäftsführer abschließend.

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