KUKA AG | Midea Group Co Ltd

KUKA-Übernahme: Frist läuft um Mitternacht ab

Symbolbild. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Die finale Annahmefrist für das Übernahmeangebot von Midea läuft heute um Mitternacht aus. Schon jetzt hält der chinesische Investor eine deutliche Mehrheit der KUKA-Aktien. Ob er diese weiterverkauft, soll im September besprochen werden.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Die KUKA AG stellte heute Vormittag ihren Quartalsbericht vor. Thema der letzten Wochen und Monate war dabei auch Midea. Das chinesische Unternehmen stellte Mitte Juni ein Übernahmeangebot an den Augsburger Roboterbauer. Anfangs sprach Midea davon, knapp 50 Prozent der Aktien erwerben zu wollen. Mittlerweile hält Midea rund 86 Prozent. „Wir gehen davon aus, dass sich der Wert noch steigert“, erklärte CEO Till Reuter angesichts der ablaufenden Annahmefrist.

Aufsichtsrat rät zur Übernahme

Bis dahin haben Anteilseigner noch Gelegenheit, ihre Aktien für je 115 Euro zu verkaufen. Dazu rät auch der Aufsichtsrat des KUKA-Konzerns, wie Reuter wiederholt betonte. Auch bei der Frage nach der Stimmung innerhalb der KUKA, zeigte sich der CEO betont gelassen: „Die Kukaner ziehen alle an einem Strang.“

Interesse an KUKA ungebrochen

Dass KUKA von außen weiter positiv wahrgenommen wird, werde durch den chinesischen Investor ebenfalls nicht gestört. „Wir sehen nach wie vor großes Interesse an KUKA“, erklärte Till Reuter. National und international wären Investoren an dem Konzern interessiert. Auch politisch gebe es keine Probleme. „Mit der Politik sind wir in gutem Kontakt“, betonte der KUKA-CEO. Das hätte sich nicht zuletzt auch bei der Eröffnung des KUKA Technologie-Zentrums gezeigt. Zu diesem waren die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner und der EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft, Günther Oettinger erschienen.

KUKA investiert 30 Millionen in die Übernahme

Bisher fielen durch die Übernahme zusätzliche Kosten in Höhe von 20,7 Millionen Euro an. Bis Ende des Jahres sollen es rund 30 Millionen Euro sein, die KUKA aufwenden muss. Das Geld fließt beispielsweise in Bankberatungen, Juristen und Aktien-Beratung für die Mitarbeiter. Letztere kostete den Konzern im ersten Halbjahr rund sieben Millionen Euro. Angesichts der Transaktionssumme von rund 4,5 Milliarden Euro, sei dies laut KUKA bezahlbar.

Verkauft Midea seine Aktien weiter?

Wie es nach der Annahmefrist weitergeht, soll im September besprochen werden. Nach der Sommerpause wollen sich KUKA und Midea an einen Tisch setzten und die nächsten Schritte diskutieren. Thema wird dann auch, ob Midea vielleicht einige der erworbenen Anteile wieder verkauft. Möglich sei auch, das Kapital zu erhöhen. Zu diesem Zeitpunkt handel es sich dabei aber lediglich um Spekulationen, wie Reuter erklärte. „Wir sind in einer Übergangszeit.“ Das endgültige Ergebnis, wie viele Aktien Midea durch die Übernahme erhielt, wird Anfang kommender Woche bekannt gegeben.

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Bis dahin haben Anteilseigner noch Gelegenheit, ihre Aktien für je 115 Euro zu verkaufen. Dazu rät auch der Aufsichtsrat des KUKA-Konzerns, wie Reuter wiederholt betonte. Auch bei der Frage nach der Stimmung innerhalb der KUKA, zeigte sich der CEO betont gelassen: „Die Kukaner ziehen alle an einem Strang.“

Interesse an KUKA ungebrochen

Dass KUKA von außen weiter positiv wahrgenommen wird, werde durch den chinesischen Investor ebenfalls nicht gestört. „Wir sehen nach wie vor großes Interesse an KUKA“, erklärte Till Reuter. National und international wären Investoren an dem Konzern interessiert. Auch politisch gebe es keine Probleme. „Mit der Politik sind wir in gutem Kontakt“, betonte der KUKA-CEO. Das hätte sich nicht zuletzt auch bei der Eröffnung des KUKA Technologie-Zentrums gezeigt. Zu diesem waren die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner und der EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft, Günther Oettinger erschienen.

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Wie es nach der Annahmefrist weitergeht, soll im September besprochen werden. Nach der Sommerpause wollen sich KUKA und Midea an einen Tisch setzten und die nächsten Schritte diskutieren. Thema wird dann auch, ob Midea vielleicht einige der erworbenen Anteile wieder verkauft. Möglich sei auch, das Kapital zu erhöhen. Zu diesem Zeitpunkt handel es sich dabei aber lediglich um Spekulationen, wie Reuter erklärte. „Wir sind in einer Übergangszeit.“ Das endgültige Ergebnis, wie viele Aktien Midea durch die Übernahme erhielt, wird Anfang kommender Woche bekannt gegeben.

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