KUKA AG

KUKA: Umsatz-Einbruch im zweiten Quartal

Symbolbild. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Mit 704,1 Millionen Euro liegt der Umsatz gut sieben Prozent unter dem Vorjahreswert. Als Grund benennt KUKA die verschobenen Aufträge ins zweite Halbjahr. Die KUKA geht weiter von einem Jahresumsatz von über drei Milliarden Euro aus.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

„Die letzten Monate waren für den KUKA-Konzern sehr bewegend“, beschrieb CEO Till Reuter das vergangene Halbjahr. Trotz des Umsatz-Einbruchs im zweiten Quartal zeigte er sich positiv: „Die KUKA ist operativ voll im Plan.“

Robotics, Systems und Swisslog wachsen spürbar

Grund zur Freue bieten ihm nicht zuletzt die restlichen Ergebnisse. „Wir verzeichnen den mit Abstand höchsten Quartals-Auftragseingang in der Geschichte von KUKA“, erklärte Reuter. Mit einem Plus von 28,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr lag dieser bei 893,4 Millionen Euro. Damit nahm KUKA allein in diesem Quartal ein fast so großes Auftragsvolumen entgegen wie im gesamten Jahr 2009. Dies sei ein „Beweis für die Strategie von KUKA“, wie Till Reuter betonte. Die Bereiche Robotics, Systems und Swisslog konnten allesamt Zuwächse im zweistelligen Prozent-Bereich verzeichnen.

Neuer Rekordwert bei Systems

Die Aufträge von Robotics lagen im sechsten Quartal in Folge deutlich über der 200 Millionen Euro-Grenze. Der Umsatz der Sparte erzielte das zweithöchste Quartalsergebnis in der Geschichte von KUKA. Auch Systems verbuchte einen Rekordwert: Mit einem Auftragsplus von 22,4 Prozent wurde der bisherige Quartalsrekord um rund zehn Prozent überboten. Den eingebrochenen Umsatz führt KUKA hier auf die verschobenen Aufträge ins zweite Halbjahr zurück. Auch Swisslog legte bei den Auftragseingängen zu. Hier wurde ein Wachstum von 71 Prozent gemessen. Ähnlich wie bei Systems gingen jedoch die Umsätze zurück. Peter Mohnen, Chief Financial Officer bei KUKA, erklärte dazu, dass die hier erteilten Aufträge zwischen neun und zwölf Monate für die Umsetzung benötigten. Sie generieren ihren Umsatz damit erst in der zweiten Jahreshälfte.

Midea-Übernahme: Angebot läuft noch bis Mitternacht

Ein großes Thema ist für KUKA heute auch der künftige Großaktionär Midea. Das Übernahmeangebot läuft um Mitternacht aus. Bis dahin haben Anteilseigner noch die Chance, ihre Aktien für je 115 Euro zu verkaufen. Dazu hatte der Aufsichtsrat des KUKA-Konzerns geraten. Bisher hält das Unternehmen rund 86 Prozent. „Wir gehen davon aus, dass sich der Wert noch steigert“, sagte Reuter. Weiter erwartet KUKA von der Übernahme einen besseren Marktzugang. Rund 30 Prozent aller Roboter verkauft KUKA mittlerweile schon nach China. „Vor drei Jahren lag dieser Wert noch unter 15 Prozent“, so der CEO.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
KUKA AG

KUKA: Umsatz-Einbruch im zweiten Quartal

Symbolbild. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Mit 704,1 Millionen Euro liegt der Umsatz gut sieben Prozent unter dem Vorjahreswert. Als Grund benennt KUKA die verschobenen Aufträge ins zweite Halbjahr. Die KUKA geht weiter von einem Jahresumsatz von über drei Milliarden Euro aus.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

„Die letzten Monate waren für den KUKA-Konzern sehr bewegend“, beschrieb CEO Till Reuter das vergangene Halbjahr. Trotz des Umsatz-Einbruchs im zweiten Quartal zeigte er sich positiv: „Die KUKA ist operativ voll im Plan.“

Robotics, Systems und Swisslog wachsen spürbar

Grund zur Freue bieten ihm nicht zuletzt die restlichen Ergebnisse. „Wir verzeichnen den mit Abstand höchsten Quartals-Auftragseingang in der Geschichte von KUKA“, erklärte Reuter. Mit einem Plus von 28,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr lag dieser bei 893,4 Millionen Euro. Damit nahm KUKA allein in diesem Quartal ein fast so großes Auftragsvolumen entgegen wie im gesamten Jahr 2009. Dies sei ein „Beweis für die Strategie von KUKA“, wie Till Reuter betonte. Die Bereiche Robotics, Systems und Swisslog konnten allesamt Zuwächse im zweistelligen Prozent-Bereich verzeichnen.

Neuer Rekordwert bei Systems

Die Aufträge von Robotics lagen im sechsten Quartal in Folge deutlich über der 200 Millionen Euro-Grenze. Der Umsatz der Sparte erzielte das zweithöchste Quartalsergebnis in der Geschichte von KUKA. Auch Systems verbuchte einen Rekordwert: Mit einem Auftragsplus von 22,4 Prozent wurde der bisherige Quartalsrekord um rund zehn Prozent überboten. Den eingebrochenen Umsatz führt KUKA hier auf die verschobenen Aufträge ins zweite Halbjahr zurück. Auch Swisslog legte bei den Auftragseingängen zu. Hier wurde ein Wachstum von 71 Prozent gemessen. Ähnlich wie bei Systems gingen jedoch die Umsätze zurück. Peter Mohnen, Chief Financial Officer bei KUKA, erklärte dazu, dass die hier erteilten Aufträge zwischen neun und zwölf Monate für die Umsetzung benötigten. Sie generieren ihren Umsatz damit erst in der zweiten Jahreshälfte.

Midea-Übernahme: Angebot läuft noch bis Mitternacht

Ein großes Thema ist für KUKA heute auch der künftige Großaktionär Midea. Das Übernahmeangebot läuft um Mitternacht aus. Bis dahin haben Anteilseigner noch die Chance, ihre Aktien für je 115 Euro zu verkaufen. Dazu hatte der Aufsichtsrat des KUKA-Konzerns geraten. Bisher hält das Unternehmen rund 86 Prozent. „Wir gehen davon aus, dass sich der Wert noch steigert“, sagte Reuter. Weiter erwartet KUKA von der Übernahme einen besseren Marktzugang. Rund 30 Prozent aller Roboter verkauft KUKA mittlerweile schon nach China. „Vor drei Jahren lag dieser Wert noch unter 15 Prozent“, so der CEO.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben