Mehr Macht für China?

Rücktritt: Till Reuter verlässt KUKA

Dr. Till Reuter. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Dr. Till Reuter tritt als Vorstand der KUKA AG zurück. Das teilte das Unternehmen am Montagmorgen mit. Wie es nun weiter gehen soll.

Der KUKA Aufsichtsrat einigte sich mit Reuter über die vorzeitige Trennung heißt es in einer Pressemitteilung. Bereits am 23. November starteten Gespräche über diesen Schritt. Nun steht fest: Der CEO verlässt das Unternehmen noch in diesem Jahr. Finanzchef Peter Mohnen übernimmt seine Funktion ab 6. Dezember übergangsweise, wird von Andreas Pabst als Interim-CFO unterstützt.

„Robotik und Automatisierung sind die Schlüsselthemen der Zukunft“

Dr. Till Reuter trat 2009 in das Unternehmen. Seit fast zehn Jahren KUKA leitet er den Automatisierungs-Spezialisten der für seine Roboter weltweit bekannt ist als Vorstandsvorsitzender. „Ich bin stolz darauf, die letzten zehn Jahre Teil von KUKA gewesen zu sein und die Robotik gemeinsam mit dem Team weiterentwickelt zu haben. Robotik und Automatisierung sind die Schlüsselthemen der Zukunft. Viel Glück für das gesamte Team. Ihr habt immer meine Unterstützung“, erklärt er.

KUKA will Position auf dem chinesischen Markt stärken

Unter seiner Leitung konnte sich das Unternehmen in neuen Märkten positionieren, heißt es weiter. Dazu zählt auch das Wachstum in China. „Im Namen des Aufsichtsrats und des gesamten Unternehmens danke ich Dr. Reuter für seinen großen Einsatz, mit dem er den Umschwung von KUKA seit seiner Übernahme im Jahr 2009 erfolgreich bewältigt hat. KUKA ist gut positioniert, um wieder auf den Weg des nachhaltigen Wachstums zu gelangen, indem das Unternehmen von der steigenden Nachfrage nach intelligenter Robotik profitiert und die Position auf dem chinesischen Markt stärkt“, so Dr. Andy Gu, Vorsitzender des Aufsichtsrats.

KUKA betont: Geistiges Eigentum weiter von Midea abgeschirmt

Das Unternehmen betont im Rahmen der Trennung von Dr. Reuter: Alle bestehenden Investorenverträge, die KUKA mit Midea als Mehrheitsaktionär unterzeichnet hat, einschließlich der Abschirmvereinbarung zum Schutz des geistigen Eigentums von KUKA bleiben unverändert bestehen. Midea bekundete die Unterstützung für die Wachstumsstrategie von KUKA, darunter die Entwicklung des chinesischen Marktes, die Fokussierung auf Forschung und Entwicklung, Investitionen in Digitalisierung und Industrie 4.0 sowie ein starkes Engagement für die Präsenz von KUKA in Deutschland.

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