China-Geschäft ausbauen

KUKA gründet drei Unternehmen mit Midea

Der KUKA AG Hauptsitz in Augsburg. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Um die Nummer eins im Reich der Mitte zu werden, setzt KUKA seine China-Strategie konsequent fort. Mit Partner Midea wurden drei Joint Ventures gegründet. Nur zwei werden vom Augsburger Roboterbauer geleitet.

Robotik, Gesundheitsversorge und Logistik: Bei diesen Themen werden KUKA und Midea künftig in Gemeinschaftsunternehmen, Joint Ventures, enger miteinander arbeiten. „Wir haben uns kennengelernt und gemeinsam Konzepte entwickelt“, sagte Dr. Till Reuter, Vorstandsvorsitzender der KUKA AG, mit Blick auf 2017. Diese Konzepte hätten die drei Stoßrichtungen vorgegeben.

„Wir verstehen die europäischen Kunden, Midea die chinesischen“

Ziel war und ist dabei, die Nummer eins in China zu werden. Aktuell rangiert der Roboterbauer zwischen Platz drei und vier nach eigener Aussage. Durch Midea soll der Markt besser erschlossen werden. „Wir verstehen die europäischen Kunden, Midea die chinesischen“, erklärte Reuter. Das soll sich in den Joint Ventures bezahlt machen.

Gemeinschafts-Unternehmen in der Robotik

Midea KUKA Robotics wird sich auf das General-Industry-Geschäft fokussieren. Der KUKA-Vorstand betonte dabei, dass das Robotergeschäft klar weiter in der Hand des deutschen Unternehmens bleibe. Daher liegt auch die operative Verantwortung bei KUKA. Im Rahmen des Joint Ventures wird im südchinesischen Shunde ein Roboterpark entstehen. Rund 75.000 Roboter sollen hier gebaut werden – für China. KUKA wird den Vorsitz im Management-Board stellen, Midea die Organisationsstrukturen und ihre Vertriebskanäle einbringen. Beteiligt sind beide Unternehmen mit je 50 Prozent. Dies gilt auch für die Joint Ventures Midea Swisslog Healthcare und Midea Swisslog WDS.

Logistik in der Hand von Midea

Während KUKA bei den Gesundheitsthemen ebenfalls federführend auftritt, wird bei WDS Midea die Leitung übernehmen. Das Gemeinschafts-Unternehmen beschäftigt sich mit der Logistik. Diese macht bei KUKA nur einen geringen Teil aus. Midea setzt dagegen hohe dreistellige Millionenbeträge um. Es sei daher nur logisch, hier die Kompetenzen des chinesischen Partners zu nutzen.

Ziel: Nummer eins in der Robotik

„Mit den Joint Ventures konkretisieren wir nun unsere Wachstumspläne in China und sichern damit den globalen Erfolg für KUKA“, so Dr. Till Reuter zusammenfassend. „KUKA und Midea ergänzen sich sehr gut. Durch die Zusammenarbeit kommen wir dem Ziel näher, die Nummer eins in der Robotik in China zu werden.“

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