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Krim-Krise: Gasversorgung vorerst garantiert
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erdgas schwaben gmbh / Lechwerke AG

Krim-Krise: Gasversorgung vorerst garantiert

Pipeline. Foto: Thomas Max Müller / pixelio.de

Welche konkreten Auswirkungen hat die Krim-Krise auf die schwäbische Wirtschaft? Wenn Putin den Gashahn zudreht, kann Versorgungssicherheit weiter gewährleistet werden?

Viele regionale Unternehmen in Bayerisch-Schwaben setzten auf Gas. Jetzt fürchten Verbraucher, dass die Versorgungssicherheit bedroht ist. Denn: Die Krim-Krise hat die schwäbische Wirtschaft bereits erreicht.

LEW profitiert flexibel vom Wettbewerb

LEW bietet seit 2009 Jahren Gas für Geschäftskunden an und ist seit der Heizperiode 2010/2011 auch im Bereich Privatkunden aktiv. In dem für LEW noch jungen Geschäftsfeld Gasvertrieb wurde 2013 einen Gasabsatz von insgesamt einer Milliarde Kilowattstunden erzielt. 257 Millionen Kilowattstunden entfielen davon auf Geschäftskunden. LEW ist in Bayerisch-Schwaben im Bereich Gas kein Grundversorger: Die Lechwerke AG beschafft Gas von unterschiedlichen Anbietern und profitiert so vom Wettbewerb auf den Beschaffungsmärkten.  

Deutschland ist  vielseitig aufgestellt

Die politische Krise auf der Krim hat keine Auswirkungen auf die Gasversorgung der LEW-Kunden in Bayerisch-Schwaben. Deutschland ist dank diversifizierter Gasbezüge und ausreichender Speicher in der Lage, Versorgungsunterbrechungen flexibel aufzufangen. So hat Deutschland im vergangenen Jahr laut dem Bundesverband für Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) zu 38 Prozent Gas aus Russland bezogen. Weitere wichtige Lieferer sind die Niederlande (26 Prozent), Norwegen (20 Prozent), sowie Dänemark, Großbritannien und andere Länder (6 Prozent). Rund 10 Prozent des deutschen Gasbedarfs werden aus eigenen Quellen gedeckt.

erdgas schwaben garantiert Versorgungssicherheit

Der Konflikt in der Ukraine wird auch bei erdgas schwaben genau beobachtet. Bis jetzt zeigt das „Preisbarometer“ Entwarnung. „An den Handelsplätzen ist alles ruhig“, erläutert Klaus-Peter Dietmayer, Geschäftsführer von erdgas schwaben. „Weit vor einer Krise reagiert meist schon der Preis mit nervösen Ausschlägen nach oben. Zurzeit ist aber alles ruhig. Es ist genug Erdgas im Markt. Der Winter ist sehr mild gewesen, die Speicher sind voll.“

Bis Anfang Oktober genügend Gas gespeichert

Die Erdgasversorgung in Deutschland und damit auch in Schwaben ruht auf mehreren sicheren Säulen. Dazu gehört unter anderem der kontinuierliche Bezug von Erdgas aus den verschiedenen Bezugsquellen und Transportwegen. Zudem wird auch in Deutschland selbst Erdgas gefördert. An den Energiehandelsplätzen kann Erdgas nach Bedarf kurzfristig bezogen werden. Speicheranlagen garantieren Versorgungssicherheit. Für den absoluten Notfall gibt es unterbrechbare Verträge mit den großen Industriebetrieben. Klaus-Peter Dietmayer sieht keinen Grund zur Sorge: „Sollte morgen der Hahn zugedreht werden, haben wir noch fast volle Speicher und eine milde Witterung, so dass wir bis zu Beginn der Heizperiode, sprich Anfang Oktober, gut über die Runden kommen. Das Speichervolumen in Deutschland liegt bei 200 Milliarden Kilowattstunden, der Gesamtabsatz bei circa 900 Milliarden Kilowattstunden. Aus Russland kommen circa  30 Prozent, das wären circa 270 Milliarden Kilowattstunden. Wir haben also im Speicher circa 75 Prozent der Menge, die wir aus Russland importieren.“

Alternativen zu russischem Gas sind vorhanden

Andere Förderländer wie Norwegen, die Niederlande, Deutschland, Dänemark und Großbritannien könnten sicher eine Zeit lang mehr Gas produzieren und an ihr Maximum gehen. Danach aber wäre Deutschland auf zusätzliche Mengen aus den USA angewiesen. Alle Alternativen zu russischem Gas wären teuer, sind aber realistisch umsetzbar.

Russland hat zu viel zu verlieren

„Putin hat viel mehr zu verlieren als Deutschland. Die EU ist Russlands wichtigster Handelspartner – selbst in den Zeiten des Kalten Krieges waren die Erdgaslieferungen nie in Frage gestellt“, so Klaus-Peter Dietmayer. Geschäfte mit der EU machen für Russland die Hälfte seiner Außenhandelsbilanz aus. Der Export von Erdgas und Öl hat daran den überwiegenden Anteil. Auf diese Einnahmen kann Russland nicht verzichten, so die Einschätzung führender europäischer Energie-Experten. Zudem haben sich die Handelsbeziehungen zu Deutschland unabhängig von der jeweiligen politischen Lage immer als äußerst solide erwiesen: Seit Beginn der russischen Erdgas-Lieferungen im Jahre 1973 wurden die Lieferverpflichtungen immer eingehalten.

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