Zusammenarbeit

ISA startet Projekt mit Studenten der Hochschule Augsburg

Die Planung des neuen Campus der International School Augsburg hat begonnen. Maßgeblich daran beteiligt sind auch Studenten der Hochschule Augsburg. Diese Konzepte wurden erarbeitet und jetzt vorgestellt.

„Phase 0“ ist ein Begriff aus dem Projektmanagement in der Architektur, dem Bauwesen und der Gestaltung. Er bezeichnet die Phase der Projekt-Analyse und Ideenfindung. In dieser Phase steckt die International School Augsburg (ISA) derzeit mit ihrem Campusneubau. Der soll vor allem die Bedürfnisse der Schüler und Lehrer, aber auch Aspekte der Nachhaltigkeit, der Digitalisierung und weiterer neuester Technologien berücksichtigen sowie insbesondere auch das soziale Miteinander fördern. „Die Gespräche mit der Stadt Gersthofen bezüglich des neuen Schulstandortes haben begonnen”, erklärt Marcus Wagner Vorstand für Finanzen an der International School Augsburg. Die Zeit bis zum tatsächlichen Planungsbeginn möchte er möglichst gut nutzen: „Corona hat nicht nur die Arbeitswelt verändert, sondern hat auch Einfluss auf Bildung, Bildungskonzepte und die Lernwelt der Kinder. Wir haben jetzt die einmalige Chance, diese Erkenntnisse mit in den Schulneubau einfließen zu lassen.“

Startschuss mit Ideensammlung

Unterstützung holte sich die Schule dabei von Studierenden der Augsburger Hochschule des Master Studiengangs „Transformation Design“. Im Rahmen des Transferprojekts „Phase 0“ entwickelten sie unter der Leitung von Tamara Trommer, Fakultät für Gestaltung, und Prof. Dr. Sarah Hatfield, Fakultät für Wirtschaft, gemeinsam mit Schülern, Lehrern, Angestellten und Eltern erste Ideen. „Aktuelle Zukunftsfragen aufzugreifen und dann gemeinsam mit Expertisen aus Hochschule und Gesellschaft innovative Lösungen entwickeln, das ermöglicht die Hochschule Augsburg im Rahmen von studentischen Praxisprojekten wie dem Projekt ‚Phase 0‘. Und das ist ganz im Sinne des Transfer-Verständnisses der Hochschule Augsburg,” erläutert Prof. Dr.-Ing. Elisabeth Krön, Vizepräsidentin für Weiterbildung und Wissenstransfer sowie Verantwortliche für HSA_transfer, ein Projekt der Bund-Länder-Initiative Innovative Hochschule zur Stärkung des Wissensaustauschs zwischen Hochschule und Gesellschaft.

Lernen und Natur soll verbunden werden

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Die Studierenden arbeiteten in drei Gruppen mit Interviews, einem 3D-Mapping-Workshop, Prototyping-, Canvas- und Storytelling-Methoden und entwarfen so Ideen für das Schulgebäude. Gruppe 1 setzte auf das Motto „Natur pur” und legte den Fokus auf die Verbindung des Schulgeländes mit der Natur. Dazu gehören „schnelle“ Zugänge zu den Außenbereichen. Gleichzeitig sollten genügend Rückzugsorte geschaffen und die Möglichkeit für Unterricht im Freien geboten sein. Zudem soll das Hauptgebäude in das Gelände integriert, die nachhaltige Bauweise und Gebäudeversorgung sichtbar gemacht werden, um sie somit in das pädagogische Konzept einzubetten. Eine offene Geländegestaltung soll die Verbindung zur Umgebung durch gemeinschaftliche Nutzung stärken.

Schwerpunkt: Miteinander lernen

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Die zweite Gruppe arbeitete die Schwerpunkte „Miteinander und Rückzugsorte” aus. Zielsetzung dieser Gruppe war es, in dem neuen Schulgebäude einen Platz zu schaffen, der das Miteinander aller an der ISA lernenden und arbeitenden Personen fördert. Dabei soll der Austausch der Schülern mit einem gemeinschaftlich nutzbaren Raum unterstützt werden. Zusätzlich werden individuelle und flexible Lernräume integriert, die sowohl Innen als auch Außen Rückzugsorte bieten sollen.

Wie multifunktional kann eine Schule sein?

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In der dritten Gruppe ging es um die „Multifunktionalität” des neuen Campus. Sie beschäftigte sich mit der Frage, wie funktionale und technische Lösungen das Gemeinschaftsleben im Schulalltag fördern und verbessern können. Als Ausgangspunkt dieser Frage dienen die wichtigsten Gemeinschaftsräume, die durch flexible, multifunktionale Lösungen offene Räume schaffen sollen, welche gemeinschaftsfördernd und inspirierend sind. Die neue Umgebung soll zum Lernen, wie auch zum Wohlfühlen einladen. „Die erzielten Ergebnisse von „Phase 0“ zeigen, wie gut Transfer im Austausch zwischen Studierenden, Lehrenden und einem externen Partner, wie der Schulgemeinschaft der ISA, gelingt. Es zeigt auch, dass dies Raum dazu bietet, um gemeinsam spannende Innovationen für heute und morgen zu entwickeln,“ sagt Prof. Dr. Sarah Hatfield, Fakultät für Wirtschaft. Transfer zähle im Übrigen neben Forschung und Lehre zur Dritten Mission von Hochschulen. „Das Transferprojekt mit der Hochschule Augsburg gab uns die Gelegenheit, unseren Campus von ‚Lernenden‘ und ‚Studierenden‘ denken zu lassen”, sagte Marcus Wagner, „denn, was für eine gute Lernumgebung wichtig ist und was während der Corona-Pandemie gefehlt hat, wissen Studierende und Schüler am besten.” Die Ergebnisse aus dem Transferprojekt werden nun mit in die Planungen der Phase 0 einfließen, die im September startet. Den Auftrag dafür gewann das Architekturbüro Behnisch Architekten.

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Die Planung des neuen Campus der International School Augsburg hat begonnen. Maßgeblich daran beteiligt sind auch Studenten der Hochschule Augsburg. Diese Konzepte wurden erarbeitet und jetzt vorgestellt.

„Phase 0“ ist ein Begriff aus dem Projektmanagement in der Architektur, dem Bauwesen und der Gestaltung. Er bezeichnet die Phase der Projekt-Analyse und Ideenfindung. In dieser Phase steckt die International School Augsburg (ISA) derzeit mit ihrem Campusneubau. Der soll vor allem die Bedürfnisse der Schüler und Lehrer, aber auch Aspekte der Nachhaltigkeit, der Digitalisierung und weiterer neuester Technologien berücksichtigen sowie insbesondere auch das soziale Miteinander fördern. „Die Gespräche mit der Stadt Gersthofen bezüglich des neuen Schulstandortes haben begonnen”, erklärt Marcus Wagner Vorstand für Finanzen an der International School Augsburg. Die Zeit bis zum tatsächlichen Planungsbeginn möchte er möglichst gut nutzen: „Corona hat nicht nur die Arbeitswelt verändert, sondern hat auch Einfluss auf Bildung, Bildungskonzepte und die Lernwelt der Kinder. Wir haben jetzt die einmalige Chance, diese Erkenntnisse mit in den Schulneubau einfließen zu lassen.“

Startschuss mit Ideensammlung

Unterstützung holte sich die Schule dabei von Studierenden der Augsburger Hochschule des Master Studiengangs „Transformation Design“. Im Rahmen des Transferprojekts „Phase 0“ entwickelten sie unter der Leitung von Tamara Trommer, Fakultät für Gestaltung, und Prof. Dr. Sarah Hatfield, Fakultät für Wirtschaft, gemeinsam mit Schülern, Lehrern, Angestellten und Eltern erste Ideen. „Aktuelle Zukunftsfragen aufzugreifen und dann gemeinsam mit Expertisen aus Hochschule und Gesellschaft innovative Lösungen entwickeln, das ermöglicht die Hochschule Augsburg im Rahmen von studentischen Praxisprojekten wie dem Projekt ‚Phase 0‘. Und das ist ganz im Sinne des Transfer-Verständnisses der Hochschule Augsburg,” erläutert Prof. Dr.-Ing. Elisabeth Krön, Vizepräsidentin für Weiterbildung und Wissenstransfer sowie Verantwortliche für HSA_transfer, ein Projekt der Bund-Länder-Initiative Innovative Hochschule zur Stärkung des Wissensaustauschs zwischen Hochschule und Gesellschaft.

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Die Studierenden arbeiteten in drei Gruppen mit Interviews, einem 3D-Mapping-Workshop, Prototyping-, Canvas- und Storytelling-Methoden und entwarfen so Ideen für das Schulgebäude. Gruppe 1 setzte auf das Motto „Natur pur” und legte den Fokus auf die Verbindung des Schulgeländes mit der Natur. Dazu gehören „schnelle“ Zugänge zu den Außenbereichen. Gleichzeitig sollten genügend Rückzugsorte geschaffen und die Möglichkeit für Unterricht im Freien geboten sein. Zudem soll das Hauptgebäude in das Gelände integriert, die nachhaltige Bauweise und Gebäudeversorgung sichtbar gemacht werden, um sie somit in das pädagogische Konzept einzubetten. Eine offene Geländegestaltung soll die Verbindung zur Umgebung durch gemeinschaftliche Nutzung stärken.

Schwerpunkt: Miteinander lernen

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Die zweite Gruppe arbeitete die Schwerpunkte „Miteinander und Rückzugsorte” aus. Zielsetzung dieser Gruppe war es, in dem neuen Schulgebäude einen Platz zu schaffen, der das Miteinander aller an der ISA lernenden und arbeitenden Personen fördert. Dabei soll der Austausch der Schülern mit einem gemeinschaftlich nutzbaren Raum unterstützt werden. Zusätzlich werden individuelle und flexible Lernräume integriert, die sowohl Innen als auch Außen Rückzugsorte bieten sollen.

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In der dritten Gruppe ging es um die „Multifunktionalität” des neuen Campus. Sie beschäftigte sich mit der Frage, wie funktionale und technische Lösungen das Gemeinschaftsleben im Schulalltag fördern und verbessern können. Als Ausgangspunkt dieser Frage dienen die wichtigsten Gemeinschaftsräume, die durch flexible, multifunktionale Lösungen offene Räume schaffen sollen, welche gemeinschaftsfördernd und inspirierend sind. Die neue Umgebung soll zum Lernen, wie auch zum Wohlfühlen einladen. „Die erzielten Ergebnisse von „Phase 0“ zeigen, wie gut Transfer im Austausch zwischen Studierenden, Lehrenden und einem externen Partner, wie der Schulgemeinschaft der ISA, gelingt. Es zeigt auch, dass dies Raum dazu bietet, um gemeinsam spannende Innovationen für heute und morgen zu entwickeln,“ sagt Prof. Dr. Sarah Hatfield, Fakultät für Wirtschaft. Transfer zähle im Übrigen neben Forschung und Lehre zur Dritten Mission von Hochschulen. „Das Transferprojekt mit der Hochschule Augsburg gab uns die Gelegenheit, unseren Campus von ‚Lernenden‘ und ‚Studierenden‘ denken zu lassen”, sagte Marcus Wagner, „denn, was für eine gute Lernumgebung wichtig ist und was während der Corona-Pandemie gefehlt hat, wissen Studierende und Schüler am besten.” Die Ergebnisse aus dem Transferprojekt werden nun mit in die Planungen der Phase 0 einfließen, die im September startet. Den Auftrag dafür gewann das Architekturbüro Behnisch Architekten.

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