IHK-Impulse

IHK Schwaben vernetzt etablierte Unternehmen mit Startups

Am Montag fand die Premiere von IHK-Impulse statt. Gleichzeitig war es auch das erste Event im neuen CoworkingCampus der IHK Schwaben. Thema des Abends war, was Startups und etablierte Unternehmen voneinander lernen können.

Die Startup-Szene in Augsburg boomt. Davon profitiert der Wirtschaftsraum in der Region. Aber Schwaben ist auch stark geprägt vom Mittelstand. Umso wichtiger ist es daher, dass New and Old Economy sich miteinander vernetzen.

Gründerkultur in Augsburg

Was beide voneinander wissen müssen und lernen können, das zeigte die IHK Schwaben bei ihrer ersten Veranstaltung aus der Reihe IHK-Impulse am Montagabend. „Die Gründerkultur ist hervorragend in Augsburg“, äußert sich Dr. Andreas Kopton, Präsident der IHK Schwaben, bei der Begrüßung der Gäste. Ein Beispiel für eine erfolgreiche Unternehmensgründung ist die voxeljet AG mit Sitz in Friedberg.

voxeljet als Beispiel einer erfolgreichen Gründung

Dr. Ingo Ederer gab den Gästen als Mitgründer Einblick in die 20-jährige Firmengeschichte des Spezialisten für 3D-Druck. Obwohl er immer wieder vor großen Herausforderungen stand und zweimal kurz vor der Pleite, würde er es immer wieder so machen, erzählt er. Seit 2013 ist das Unternehmen sogar an der Börse und beschäftigt über 250 Mitarbeiter. Durch den Börsengang und das damit verbundene neue Kapital, war es ihm möglich, das Geschäft weltweit auszudehnen und die Technologie in Friedberg weiter zu entwickeln. „Geld einsammeln ist die stetige Aufgabe eines Gründers“, so Ederer.

Erste Veranstaltung im neuen Coworking Campus

Drei weitere Gründer  geben Einblick in ihr Startup

Auch Andreas Lutzenberger, Geschäftsführer mobiheat GmbH, Andrea Pfundmeier, Geschäftsführerin Secomba GmbH, und Raimund Seibold, Inhaber Boxbote Logistics UG, standen den Teilnehmern für Fragen zu Verfügung. Alle drei Startups sind nicht nur in Augsburg gegründet, sondern haben auch schon erhebliche Erfolge vorzuweisen. Mobiheat hat vor fünf Jahren in der sprichwörtlichen Garage angefangen und sich seitdem zum Weltmarktführer für mobile Heizzentralen entwickelt. Eines will sich Lutzenberger auf jeden Fall aus der Gründungszeit bewahren: „Der Gründerspirit tut Unternehmen gut, so machen sie auch mal was verrücktes“, betont Lutzenberger.

Bei einem sind sich alle vier Gründer einig

Auch Andrea Pfundmeier hat mit Secomba den Sprung vom Startup zu einem erfolgreichen Unternehmen geschafft. 2014 hat sie mit ihrem Mitgründer den deutschen Gründerpreis für ihr Ende-zu-Ende-Verschlüsselungsprogramm Boxcryptor gewonnen, seit 2015 schreiben sie schwarze Zahlen. Das Startup von Raimund Seibold ist das jüngste in der Runde. Vor gut drei Jahren hat er den Lieferservice Boxbote gegründet. Aber auch er hat schon die ersten Erfolge zu verzeichnen. Ab Herbst liefert das Startup Boxbote im Auftrag von Augsburg Marketing zwei Jahre lang die Einkäufe von Inennstadtkunden nach Hause. Alle haben aber eines gemeinsam: Sie würden immer wieder den Schritt in die Selbständigkeit wagen.

Erstes Event im CoworkingCampus

Beim anschließenden Get-together hatten die Teilnehmer noch einmal die Gelegenheit sich mit den Startups zu vernetzen. Die Location war dabei eine ganz besondere: der neue CoworkingCampus der IHK Schwaben. Offiziell geht dieser erst im November am Start, die Gäste durften sich vorab schon einen Eindruck verschaffen.

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voxeljet als Beispiel einer erfolgreichen Gründung

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