Neues Projekt: CoworkingCampus

2019 eröffnet Augsburgs größter CoworkingSpace

Arbeit 4.0 rückt bei der Industrie- und Handelskammer Schwaben in den Fokus. Auf dem Gelände der Universität Augsburg entsteht derzeit der CoworkingCampus Augsburg mit rund 100 Arbeitsplätzen.

Das MultiMediaZentrum der IHK Akademie Schwaben steht wegen Umbauarbeiten derzeit nicht für Bildungsangebote zur Verfügung, heißt es auf der Webseite der Kammer. Was vor Ort entsteht? Schwabens größter CoworkingSpace.

„Schwaben muss aufschließen“

„Unser Ziel ist es, den Unternehmen eine permanente Plattform für Kooperationen anbieten zu können“, so Peter Saalfrank, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Schwaben. „Arbeitsplätze verändern sich, in anderen Städten wird Coworking bereits breit angeboten. Schwaben muss aufschließen und sich den neuen Anforderungen stellen. Neben der Unterstützung der digitalen Gründerzentren in Augsburg und Kempten ist es uns ein besonderes Anliegen, im Rahmen unserer ‚Gründen.Starten.Gewinnen‘-Offensive den Startups und bestehenden Unternehmen Raum für ihre Arbeit zu geben“, so Saalfrank weiter.

„In dieser Form bisher einmalig in Schwaben“

Rund 800 Quadratmeter des Weiterbildungszentrums sollen für das neue Projekt zur Verfügung stehen. In Kooperation mit der cowork AG gründet die IHK Schwaben ein Jointventure, ein Gemeinschaftsunternehmen, das sich um den CoworkingCampus kümmert. „Mit dem CoworkingCampus bieten wir Gründern, Projektteams und etablierten Firmen eine Co-Creation-Plattform, die in dieser Form bisher einmalig in Schwaben ist. Dabei richten wir uns mit dem Angebot bestehend aus Infrastruktur, Events und Meeting-Räumen nicht nur an Startups, sondern prinzipiell an alle Wissensarbeiter und Unternehmen, die die Nähe zu einem innovativen Ökosystem suchen”, so Tobias Kollewe, Vorstand der cowork AG.

Es wird einen OpenSpace-Bereich mit festen und flexiblen Arbeitsplätzen geben sowie abschließbare Teambüros. Konferenz- und Seminarräume, Postfächer und -service, Drucker, Scanner, Küche mit Kaffee und Wasser Flat sind ebenfalls vor Ort. Direkt im Campus sind darüber hinaus Experten-Sprechstunden, (Gründer-)Workshops, Hackathons, Schulungen und Barcamps geplant.

CoworkingCampus-Club

Für Unternehmer wird ein CoworkingCampus-Club angeboten. Dieser richtet sich an jene, die sich damit auch innerhalb des Campus engagieren wollen. Gleichzeitig könne dies eine Recruiting-Plattform für neue Mitarbeiter sein. Mitglieder können sich zudem, außerhalb ihrer üblichen Geschäftsräume, in Konferenzräume und den ThinkTank einbuchen oder Veranstaltungsräume nutzen. Die große Eröffnung findet am 3. Mai 2019 statt.

Hintergrund: Coworking

Der Begriff Coworking stammt aus dem Englischen und bedeutet „zusammen arbeiten“. Gründer, Startups, Freelancer oder allgemein Kreative arbeiten gemeinsam in einem größeren und offenen Raum. Die Infrastruktur und Arbeitsplätze stehen ihnen dabei befristet zur Verfügung und werden von allen genutzt. Ziel ist, sich auszutauschen, Ideen gemeinsam zu entwickeln und voneinander zu profitieren. Die Arbeitsform typisch für den Begriff und die Philosophie hinter „New Work“, nach der klassische Arbeitsstrukturen aufbrechen und durch flexible Modelle ersetzt werden.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
Neues Projekt: CoworkingCampus

2019 eröffnet Augsburgs größter CoworkingSpace

Arbeit 4.0 rückt bei der Industrie- und Handelskammer Schwaben in den Fokus. Auf dem Gelände der Universität Augsburg entsteht derzeit der CoworkingCampus Augsburg mit rund 100 Arbeitsplätzen.

Das MultiMediaZentrum der IHK Akademie Schwaben steht wegen Umbauarbeiten derzeit nicht für Bildungsangebote zur Verfügung, heißt es auf der Webseite der Kammer. Was vor Ort entsteht? Schwabens größter CoworkingSpace.

„Schwaben muss aufschließen“

„Unser Ziel ist es, den Unternehmen eine permanente Plattform für Kooperationen anbieten zu können“, so Peter Saalfrank, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Schwaben. „Arbeitsplätze verändern sich, in anderen Städten wird Coworking bereits breit angeboten. Schwaben muss aufschließen und sich den neuen Anforderungen stellen. Neben der Unterstützung der digitalen Gründerzentren in Augsburg und Kempten ist es uns ein besonderes Anliegen, im Rahmen unserer ‚Gründen.Starten.Gewinnen‘-Offensive den Startups und bestehenden Unternehmen Raum für ihre Arbeit zu geben“, so Saalfrank weiter.

„In dieser Form bisher einmalig in Schwaben“

Rund 800 Quadratmeter des Weiterbildungszentrums sollen für das neue Projekt zur Verfügung stehen. In Kooperation mit der cowork AG gründet die IHK Schwaben ein Jointventure, ein Gemeinschaftsunternehmen, das sich um den CoworkingCampus kümmert. „Mit dem CoworkingCampus bieten wir Gründern, Projektteams und etablierten Firmen eine Co-Creation-Plattform, die in dieser Form bisher einmalig in Schwaben ist. Dabei richten wir uns mit dem Angebot bestehend aus Infrastruktur, Events und Meeting-Räumen nicht nur an Startups, sondern prinzipiell an alle Wissensarbeiter und Unternehmen, die die Nähe zu einem innovativen Ökosystem suchen”, so Tobias Kollewe, Vorstand der cowork AG.

Es wird einen OpenSpace-Bereich mit festen und flexiblen Arbeitsplätzen geben sowie abschließbare Teambüros. Konferenz- und Seminarräume, Postfächer und -service, Drucker, Scanner, Küche mit Kaffee und Wasser Flat sind ebenfalls vor Ort. Direkt im Campus sind darüber hinaus Experten-Sprechstunden, (Gründer-)Workshops, Hackathons, Schulungen und Barcamps geplant.

CoworkingCampus-Club

Für Unternehmer wird ein CoworkingCampus-Club angeboten. Dieser richtet sich an jene, die sich damit auch innerhalb des Campus engagieren wollen. Gleichzeitig könne dies eine Recruiting-Plattform für neue Mitarbeiter sein. Mitglieder können sich zudem, außerhalb ihrer üblichen Geschäftsräume, in Konferenzräume und den ThinkTank einbuchen oder Veranstaltungsräume nutzen. Die große Eröffnung findet am 3. Mai 2019 statt.

Hintergrund: Coworking

Der Begriff Coworking stammt aus dem Englischen und bedeutet „zusammen arbeiten“. Gründer, Startups, Freelancer oder allgemein Kreative arbeiten gemeinsam in einem größeren und offenen Raum. Die Infrastruktur und Arbeitsplätze stehen ihnen dabei befristet zur Verfügung und werden von allen genutzt. Ziel ist, sich auszutauschen, Ideen gemeinsam zu entwickeln und voneinander zu profitieren. Die Arbeitsform typisch für den Begriff und die Philosophie hinter „New Work“, nach der klassische Arbeitsstrukturen aufbrechen und durch flexible Modelle ersetzt werden.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben