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IHK Schwaben: Mindestlohn schießt über Ziel hinaus
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Industrie- und Handelskammer Schwaben (IHK)

IHK Schwaben: Mindestlohn schießt über Ziel hinaus

Peter Saalfrank, Hauptgeschäftsführer der IHK Schwaben, äußerte sich zum Mindestlohn. Foto: IHK Schwaben

Die IHK Schwaben äußert sich zum neuen Mindestlohngesetz. Das IHK Unternehmensbarometer gibt an: jedes vierte Unternehmen zieht eine Personalreduzierung in Erwägung.

von Alexandra Hetmann, Online-Redaktion

Der bundesweite Mindestlohn von 8,50 Euro gilt seit dem 1. Januar 2015. Nach Meinung der Industrie- und Handelskammer Schwaben (IHK) schießt das Mindestlohngesetz über das Ziel hinaus. Das IHK-Unternehmensbarometer verzeichnet eine besorgniserregende Tendenz: Jedes vierte Unternehmen zieht zur Kostendeckung des Mehraufwands eine Reduzierung des Personaleinsatzes in Erwägung.

IHK fordert: Arbeitszeitendokumentation muss erleichtert werden

Die IHK Umfrage belegt, dass über 80 Prozent der Unternehmer einen Mehraufwand durch die Dokumentationspflicht der Arbeitszeiten spüren. Knapp 20 Prozent fühlen sich durch die Vorgaben sehr stark belastet. Weitere 25 Prozent fühlen sich stark belastet. In den Branchen Verkehr/Logistik und Gastgewerbe ist die Betroffenheit noch deutlich ausgeprägter zu spüren. „Stärker als die 8,50 Euro Mindestlohn belastet die Unternehmer die damit verbundene Dokumentationspflicht. Dieser Mehraufwand zur Arbeitszeitendokumentation führt in letzter Konsequenz zu zusätzlichen Kostenbelastungen. Hier ist die Politik gefordert, eine für die Unternehmer praktikable Lösung bei der Dokumentationspflicht zu finden“, kommentierte Peter Saalfrank, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Schwaben, den gestrigen Koalitionsgipfel von Union und SPD.

Mindestlohn zieht möglichen Personalabbau mit sich

Das aktuelle Unternehmensbarometer verzeichnet, dass Unternehmen einen Personalabbau in Betracht ziehen. Mit weniger Personal wollen die Unternehmen eine Kostendeckung des Mehraufwands erreichen. Zudem können sich 19 Prozent der Unternehmen vorstellen, die Mehrkosten durch Preiserhöhungen auszugleichen. 22 Prozent wollen an anderer Stelle im Unternehmen diese Kosten einsparen. „Dies kann wohl kaum der Sinn und Zweck eines bundesweit einheitlichen Mindestlohns sein. Ich hoffe sehr, dass die Bundesregierung bis Ostern zu einer Einigung kommt, die für die Arbeitgeber zu spürbaren Erleichterungen führen wird“, so der Hauptgeschäftsführer.

IHK-Umfrage zeigt Auswirkungen auf Unternehmen

Weiter geht aus der aktuellen Stichprobe hervor, dass mehr als die Hälfte der Unternehmer die Auswirkungen des Mindestlohngesetzes jetzt spüren. Noch vor der Einführung des Gesetzes lag der Anteil der Unternehmer, die Auswirkungen in der Kostenstruktur erwarteten, deutlich niedriger. Das ging aus einer IHK-Umfrage aus dem Sommer 2014 hervor. Die aktuelle Stichprobe macht nun deutlich, dass die Auswirkungen des Mindestlohngesetzes bei den Unternehmern jetzt angekommen sind. Jeder Zehnte gab an, sehr stark von der Einführung des Mindestlohngesetzes betroffen zu sein. Weitere zehn Prozent zeigten sich stark betroffen. Die Branchen Verkehr/Logistik und Gastgewerbe spüren die Auswirkungen in besonders großem Ausmaß. Das Beratungszentrum Recht und Betriebswirtschaft der IHK steht als Ansprechpartner für Unternehmen zur Verfügung. Mit zwei IHK Spezials werden im April praxisrelevante Informationen rund um das Thema Mindestlohn gegeben.

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