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HWK Schwaben kritisiert Bundesverkehrswegeplan: Wichtige Strecken fehlen
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Handwerkskammer für Schwaben

HWK Schwaben kritisiert Bundesverkehrswegeplan: Wichtige Strecken fehlen

Hans-Peter Raus, Präsident der HWK Schwaben, sieht noch viel Nachholbedarf beim Bundesverkehrswegeplan. Foto: HWK Schwaben

Vergangene Woche wurde der Entwurf des Bundesverkehrswegeplanes vorgestellt. Auch aus der Region Bayerisch-Schwaben haben viele Projekte die Einstufung „dringlich“ erhalten.  Die Freude bei der Handwerkskammer Schwaben hält sich jedoch in Grenzen. Diese sieht noch großen Nachholbedarf bei vielen wichtigen Strecken.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

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„Ich befürchte, dass das südliche Oberallgäu nun komplett zur Staufalle wird“, erklärte R Hans-Peter Rauch, Präsident der Handwerkskammer für Schwaben (HWK). Nachdem der Entwurf für den Bundesverkehrswegeplan vergangen Woche veröffentlicht wurde, war die Freue in Bayerisch-Schwaben zunächst groß. Doch die Handwerkskammer sieht Nachholbedarf.

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B 12 nicht vollständig enthalten

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„Für eine gut funktionierende Infrastruktur ist es erforderlich, dass eben komplette Streckenabschnitte auf dem modernsten Stand sind und der Verkehrsfluss nicht immer wieder von Engstellen und Nadelöhren blockiert und gehemmt wird“, kritisierte Rauch. Die HWK freut sich zwar über die Bahnverbindung Augsburg/Ulm, blickt aber enttäuscht ins Allgäu. Hier sollen wichtige Strecken nur in Teilen verwirklicht werden. So ist die stauanfällige B 12 lediglich zwischen der A 96 und Kaufbeuren im vordringlichen Bedarf enthalten. Das Teilstück Kaufbeuren-Kempten fehlt. „Ich finde es schade, dass die Straße nicht in einem Guss komplett vierspurig ausgebaut werden kann“, bedauerte HWK-Präsident Rauch. „Handwerksbetriebe sind heute nicht nur im nächsten Dorf, sondern auch in der Metropole München tätig. Da sind schnelle Verbindungen äußerst wichtig.“

Gar nicht enthalten oder nur zum Teil: Die HWK bedauert die Entscheidungen gegen viele Projekte

Enttäuschung herrscht auch beim Entlastungstunnel der B 19 bei Fischen. Dieser erhielt keinen vordinglichen bedarf. Die Krumbacher Süd-Ostumfahrung der B 300 wurde nur als zweitrangig eingestuft. Die Osttangente von der A 8 Anschlussstelle Friedberg/Derching bis zur B 17 auf Höhe Oberottmarshausen ist  komplett enthalten. Der dreistreifige Neubau der Ortsumfahrung Friedberg jedoch nicht. Ähnliches zeigt sich auf der B 300 im Westen: Die Ortsumfahrung Diedorf/Vogelsang ist mit einem dreispurigen Neubau als vordringlichen Bedarf eingestuft. Die daran anschließende Ortsumfahrung Gessertshausen ist nur im weiteren Bedarf zu finden.

Wagner: Staus sind Standortnachteile

„Sicherlich ist der Bundesverkehrswegeplan kein Wunschkonzert und es wird noch viel Energie brauchen, bis die jetzt genannten Projekte in den nächsten 15 Jahren realisiert werden“, weiß auch HWK Hauptgeschäftsführer Ulrich Wagner. Dennoch gab er zu bedenken: „Zeitverlust durch Stau verursacht bei unseren Betrieben hohe Kosten und bedeutet einen erheblichen Standortnachteil für die Unternehmen der jeweiligen  Region. Dies können wir im Interesse unserer Betriebe nicht hinnehmen. Wichtig ist jetzt aus Sicht des Handwerks, dass bei der Realisierung Tempo gemacht wird und die benötigten Mittel für den raschen Ausbau zur Verfügung gestellt werden.“ Die HWK Schwaben wird sich dafür einsetzen, dass im vorliegenden Entwurf noch Korrekturen vorgenommen werden.

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