Handwerkskammer für Schwaben

HWK Schwaben Frühjahrsempfang: „Keine Zeit zum Ausruhen“

Das war der HWK Schwaben Frühjahrsempfang. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Mit Bildergalerie: Bei vorbildlichem Frühlingswetter konnte die Handwerkskammer für Schwaben gestern Abend rund 250 Gäste in Augsburg begrüßen. Beim traditionellen Frühjahrsempfang hatten Politiker und Unternehmer Gelegenheit, sich über die aktuellen Entwicklungen im Handwerk zu informieren. HWK Schwaben Präsident Hans-Peter Rauch, Geburtstagskind und Hauptredner des Abends, stellte die Ergebnisse der Konjunkturumfrage vor und warnte: „Dieses Hoch bedeutet nicht, dass wir vergessen dürfen, wichtige Weichen für die Zukunft zu stellen.“


Der Frühjahrsempfang in Bildern.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

„Der Frühling steht für Frische und für Aufschwung – und so sieht es auch bei unseren Betrieben aus. Die Auftragsbücher sind voll. Daraus schließen wir, dass wir positiv in das Jahr 2016 starten können“, begrüßte Ulrich Wagner, Hauptgeschäftsführer der HWK Schwaben die rund 250 Gäste am Hauptsitz der Handwerkskammer für Schwaben. Diese Einschätzung teilen auch die Betriebe: „93 Prozent der Unternehmen blicken optimistisch in die Zukunft“, erklärte Wagner, bevor er das Wort an HWK Schwaben Präsident Hans-Peter Rauch übergab.

Konjunkturelles Hoch im Handwerk: Jetzt die Weichen stellen

Der Hauptredner und gleichzeitig das Geburtstagskind des Abends zeigte sich zunächst ebenfalls optimistisch: „Ja, in Schwaben geht es der Wirtschaft gut.“ Doch der Frühjahrsempfang sei auch eine Netzwerk-Veranstaltung. Als Plattform des Austausches gab er den Anwesenden einige Denkanstöße mit auf den Weg. So warnte er, dass dies „keine Zeit zum Ausruhen“ sei. „Dieses Hoch bedeutet nicht, dass wir vergessen dürfen, wichtige Weichen für die Zukunft zu stellen“, betonte Rauch. Der Mittelstand sei es, der die Wirtschaft am Laufen hält. Hier gelte es Hindernisse aus dem Weg zu räumen, statt immer mehr Steine in den Weg zu legen.

Die HWK ist kein Integrations-Programm

Neben der Stärkung des Unternehmertums thematisierte Rauch auch die Fachkräftesicherung im Zusammenhang mit den anhaltenden Flüchtlingsströmen. „Man kann das nicht auf die Wirtschaft allein abwälzen. Wir haben auch nie gesagt, dass wir das Fachkräfte-Problem durch Flüchtlinge beseitigen können. Im Gegenteil: Wir haben nur angeboten, zu helfen. Aber wir werden deswegen nicht unsere Qualität und unsere Ansprüche runter schrauben“, so Rauch. Statt das Handwerk in die Verantwortung zur Integration zu ziehen, appellierte der HWK Präsident an die Politiker, endlich die bindende Berufsorientierung an Gymnasien einzuführen. „Die HWK steht jedem offen, der etwas leisten und lernen will.“

Alle Bilder zum HWK Schwaben Frühjahrsempfang 2016 finden Sie hier.

250 begeisterte Gäste beim Frühjahrsempfang der HWK Schwaben
Auf dem HWK Schwaben Frühjahrsempfang 2016. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
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Das war der HWK Schwaben Frühjahrsempfang. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

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Der Frühjahrsempfang in Bildern.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

„Der Frühling steht für Frische und für Aufschwung – und so sieht es auch bei unseren Betrieben aus. Die Auftragsbücher sind voll. Daraus schließen wir, dass wir positiv in das Jahr 2016 starten können“, begrüßte Ulrich Wagner, Hauptgeschäftsführer der HWK Schwaben die rund 250 Gäste am Hauptsitz der Handwerkskammer für Schwaben. Diese Einschätzung teilen auch die Betriebe: „93 Prozent der Unternehmen blicken optimistisch in die Zukunft“, erklärte Wagner, bevor er das Wort an HWK Schwaben Präsident Hans-Peter Rauch übergab.

Konjunkturelles Hoch im Handwerk: Jetzt die Weichen stellen

Der Hauptredner und gleichzeitig das Geburtstagskind des Abends zeigte sich zunächst ebenfalls optimistisch: „Ja, in Schwaben geht es der Wirtschaft gut.“ Doch der Frühjahrsempfang sei auch eine Netzwerk-Veranstaltung. Als Plattform des Austausches gab er den Anwesenden einige Denkanstöße mit auf den Weg. So warnte er, dass dies „keine Zeit zum Ausruhen“ sei. „Dieses Hoch bedeutet nicht, dass wir vergessen dürfen, wichtige Weichen für die Zukunft zu stellen“, betonte Rauch. Der Mittelstand sei es, der die Wirtschaft am Laufen hält. Hier gelte es Hindernisse aus dem Weg zu räumen, statt immer mehr Steine in den Weg zu legen.

Die HWK ist kein Integrations-Programm

Neben der Stärkung des Unternehmertums thematisierte Rauch auch die Fachkräftesicherung im Zusammenhang mit den anhaltenden Flüchtlingsströmen. „Man kann das nicht auf die Wirtschaft allein abwälzen. Wir haben auch nie gesagt, dass wir das Fachkräfte-Problem durch Flüchtlinge beseitigen können. Im Gegenteil: Wir haben nur angeboten, zu helfen. Aber wir werden deswegen nicht unsere Qualität und unsere Ansprüche runter schrauben“, so Rauch. Statt das Handwerk in die Verantwortung zur Integration zu ziehen, appellierte der HWK Präsident an die Politiker, endlich die bindende Berufsorientierung an Gymnasien einzuführen. „Die HWK steht jedem offen, der etwas leisten und lernen will.“

Alle Bilder zum HWK Schwaben Frühjahrsempfang 2016 finden Sie hier.

250 begeisterte Gäste beim Frühjahrsempfang der HWK Schwaben
Auf dem HWK Schwaben Frühjahrsempfang 2016. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
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