Weitere Arbeiten

Fußgängersteg am Hochablass wird erneut gesperrt

Blick auf den Hochablass. Foto: Iris Zeilnhofer/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Der Hochablass wurde in den vergangenen Monaten umfassend saniert. Nun erhält der Fußgängersteg eine Kunstharzschicht und muss noch einmal gesperrt werden.

Nach der Sanierung wird eine etwa fünf Millimeter dicke, graue Schutzschicht aus Kunstharz auf den Fußgängersteg am Hochablass aufgetragen. Das Harz schützt den Beton vor Tausalz sowie weiteren Schadstoffen. Die Schicht und sieht dem Beton sehr ähnlich.

Sperrung in den Ferien

Für diese Arbeiten ist der Steg in den Pfingstferien von Dienstag, 22. Mai, bis mindestens Freitag, 1. Juni, nicht begehbar. Sollte die Witterung zu schlecht sein, könnte sich die Sperrung sogar bis Freitag, 8. Juni, verlängern. Da die Beschichtungsarbeiten nur bei geeigneten Temperaturen und nur bei trockener Witterung ausgeführt werden können, musste damit bis jetzt gewartet werden. Aufgrund dieser Wetterabhängigkeit, muss bei längerem Regen oder ungeeigneten Temperaturen der Steg auch einige Tage über die Ferien hinaus gesperrt bleiben.

Die Sanierungsmaßnahme im Rückblick

Im Rahmen der Sanierungs-Maßnahme in den vergangenen Monaten war der Steg mehrmals zeitweise gesperrt. Es wurden die alten Betonelemente abgebrochen und erneuert. Die Stadtwerke haben zudem eine neue Wasserleitung auf den Pfeilern verlegt. Die Wasserleitung direkt unterhalb des Hochablass-Stegs ist Teil der Trinkwasserversorgung für den Stadtteil Hochzoll Süd. Fast 4.000 Haushalte beziehen über diese Wasserleitung ihr Trinkwasser aus dem Netz der swa.

Neue Walze entspricht historischem Vorbild

Parallel zur Erneuerung des Fußgängerstegs wurde auch das marode Walzenwehr ausgebaut und erneuert. Dabei wurde besonders auf die historische Bedeutung des Wehrs geachtet. Der Hochablass ist wichtiger Teil des städtischen Wassermanagement-Systems und damit ein Aspekt der Augsburger UNESCO-Bewerbung. Die alte Walze wird aufgehoben und der Öffentlichkeit gezeigt. Die neue Walze sieht so aus, wie das 20 Meter breite historische Vorgänger-Exemplar aus dem Jahr 1911.

Über drei Millionen Euro für die Sanierung

Mit der aktuellen Instandsetzung sollen auf Jahrzehnte hinaus Wirtschaftlichkeit, sowie Stand- und Verkehrssicherheit des Hochablasses garantiert werden. Insgesamt wurden für die technische Erneuerung des Hochablasses 3,1 Millionen Euro investiert.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben