Messe

FMB-Süd fokussiert sich 2019 auf drei Themen in Augsburg

Symbolbild: Auf der vergangenen FMB Süd. Foto: Clarion Events Deutschland GmbH
Zu den Neuheiten im kommenden Jahr gehört ein messebegleitendes Vortragsprogramm zu drei Themenbereichen, die in der Industrie zurzeit stark diskutiert werden.

Die dritte FMB-Süd findet am 20. und 21. Februar 2019 in Augsburg statt. Sie wird einen Überblick über die Zulieferindustrie des Maschinen- und Anlagenbaus geben. Der Veranstalter rechnet mit rund 200 Ausstellern. Aktuell sind gut 90 Unternehmen angemeldet. Sie stellen Produkte und Dienstleistungen für Maschinenbau und Industrie vor.

Austeller aus Nordrhein-Westfalen sollen Kontakte im Süden stärken

„Viele Aussteller kommen aus der Region. Ein in etwa gleich großer Anteil ist aber in Nordrhein-Westfalen zu Hause, stellt seit Jahren auf der FMB in Bad Salzuflen aus und möchte in Augsburg seine Vertriebsaktivitäten und Kontakte in der Südhälfte Deutschlands intensivieren“, so Christian Enßle, Portfolio Manager der Clarion Events Deutschland GmbH.

Vorträge: „Zentrales Kriterium ist die Praxisorientierung“

Nachdem das Vortragsprogramm in diesem Jahr auf große Resonanz stieß, soll es 2019 erweitert werden – sowohl inhaltlich als auch auf vergrößerter Fläche. Die Veranstalter definierten, abgestimmt mit Kooperationspartnern und Ausstellern, drei Themenschwerpunkte. Zu jedem wird es jeweils einen Block mit mehreren Vorträgen geben. Die Planung der Inhalte ist zurzeit in vollem Gange. Christian Enßle: „Zentrales Kriterium ist die Praxisorientierung: Die Messebesucher sollen konkrete Ideen und Anregungen mitnehmen, die sie in ihrer eigenen Produktion umsetzen oder bei der Maschinenkonstruktion nutzen können. Das gilt für die Gespräche mit den Ausstellern und ebenso für die Vorträge.“

Diese Themen stehen im Mittelpunkt

Das erste Thema ist Predictive Maintenance, zu Deutsch „vorausschauende Wartung“. Dies ist für die gesamte Industrieproduktion interessant, weil es Stillstandzeiten senken und die Produktivität steigern kann. Zudem gilt die Predictive Maintenance als Pionier-Anwendung für Industrie 4.0-Konzepte.

Als zweiter Schwerpunkt des Vortrags-Programms wurde die vernetzte Fabrik ausgewählt, also die Digitalisierung auf „Shopfloor“-Ebene. Mit diesem Thema beschäftigt sich zurzeit nahezu jedes Industrieunternehmen. Auf der FMB-Süd werden konkrete, praxisorientierte Beispiele für eine solche Vernetzung vorgestellt.

Als drittes wird es einen ebenfalls praxisnahen Vortragsblock zum Additive Manufacturing geben. Diese Fertigungsverfahren kommen für (Klein-)Serienprodukte aus Kunststoff und Metall zum Einsatz. Augsburg ist hier prädestiniert für, da in der Region ein hohes Maß an Forschungs- und Produktionskompetenz in der Werkstofftechnik und auch bei innovativen Verarbeitungstechnologien vorhanden ist. Zudem konzentrieren sich auf der Technologieachse Süd die Schlüsselbranchen für die Anwendung von additiven Fertigungsverfahren, insbesondere die Luftfahrt- und die Automobilindustrie.

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Als zweiter Schwerpunkt des Vortrags-Programms wurde die vernetzte Fabrik ausgewählt, also die Digitalisierung auf „Shopfloor“-Ebene. Mit diesem Thema beschäftigt sich zurzeit nahezu jedes Industrieunternehmen. Auf der FMB-Süd werden konkrete, praxisorientierte Beispiele für eine solche Vernetzung vorgestellt.

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