Debatte

Eva Weber bezieht Stellung zum Augsburger Christkindlesmarkt

Derzeit werden täglich Absagen von Weihnachtsmärkten durch ihre Veranstalter vermeldet. Der Augsburger Christkindlesmarkt findet trotz der steigenden Inzidenzen dennoch statt. Wie Oberbürgermeisterin Eva Weber diese Entscheidung rechtfertigt.

Weil die Pandemie momentan entgleist, befürchtet Bayerns Ministerpräsident Markus Söder bereits das Schlimmste. Die Krankenhäuser füllen sich mehr und mehr, da die Zahl der Infizierten rapide zunimmt. Die Regelungen der roten Corona-Ampel reichen nicht mehr aus, um dem Verlauf entgegenzuwirken. Eine kurzfristige Verschärfung der geltenden Maßnahmen ist nicht auszuschließen. Unter Betreibern von Weihnachtsmärkten fehlt daher die Planungssicherheit, um einen konformen Besuch zu gewährleisten. Aber auch aus Verantwortung gegenüber der Gesellschaft fällt nun unter anderem der „Friedberger-Advent“ aus. Wie angekündigt findet hingegen der Augsburger Christkindlesmarkt statt.

 

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Auf Instagram erklärte Oberbürgermeisterin Eva Weber nun ihre Sichtweise auf die Entscheidung. Dabei zieht sie den Vergleich zu anderen Aktivitäten, welche zeitgleich weiter erlaubt sind: „Solange der Einzelhandel, die Gastronomie, Clubs, Kinos, Theater und andere Einrichtungen geöffnet haben, sehe ich keine Grundlage für die Absage des Christkindlesmarktes.“

Aber auch weil der traditionsreiche Weihnachtsmarkt unter freiem Himmel abgehalten wird, sei die Nicht-Absage vertretbar. „Zumal unter der Einhaltung der notwendigen Hygienemaßnahmen - Stichwort: 2G - eine Freiluftveranstaltung aus infektiologischer Sicht gefahrloser ist als entsprechende Aktivitäten in geschlossenen Räumen“, rechtfertigt die 44-Jährige. In Augsburg liegt die Inzidenz seit dieser Woche bei über 500 Infizierten pro 100.000 Einwohnern

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Weber macht sich zudem für die Menschen hinter dem weihnachtlichen Betrieb stark: „Auch möchte ich einen Blick auf die Marktkaufleute lenken: Seit rund 20 Monaten können sie keine geregelten Einnahmen verbuchen. Hinter jedem einzelnen Stand stehen aber Existenzen und nicht selten das Einkommen einer ganzen Familie.“

Viele hätten aus Solidarität bereits eine einheitliche Regelung für die Adventsmärkte gefordert. Weil dadurch aber gefährliche Verdienstausfälle drohen, wäre dies für Augsburgs Oberbürgermeisterin an eine Bedingung geknüpft: „Im Falle einer flächendeckenden Absage der Märkte müsste deswegen aus meiner Sicht eine finanzielle Kompensation durch Land und Bund sichergestellt sein.“

 

Details zur Veranstaltung

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So findet der Christkindlesmarkt wie geplant vom 22. November bis 24. Dezember 2021 statt. Nach zwei Jahren kehrt damit Schwabens größter Weihnachtsrummel in die Augsburger Innenstadt zurück. Das Interesse am Standbetrieb ist durch die Krise zurückgegangen. Für dieses Jahr verzeichnete das Marktamt knapp 100 Bewerbungen weniger als noch 2019. Aufgrund des Infektionsschutzes gibt es zudem kein Rahmenprogramm auf dem Rathausplatz. Somit wird heuer auch keine Eröffnungsfeier abgehalten.

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Weil die Pandemie momentan entgleist, befürchtet Bayerns Ministerpräsident Markus Söder bereits das Schlimmste. Die Krankenhäuser füllen sich mehr und mehr, da die Zahl der Infizierten rapide zunimmt. Die Regelungen der roten Corona-Ampel reichen nicht mehr aus, um dem Verlauf entgegenzuwirken. Eine kurzfristige Verschärfung der geltenden Maßnahmen ist nicht auszuschließen. Unter Betreibern von Weihnachtsmärkten fehlt daher die Planungssicherheit, um einen konformen Besuch zu gewährleisten. Aber auch aus Verantwortung gegenüber der Gesellschaft fällt nun unter anderem der „Friedberger-Advent“ aus. Wie angekündigt findet hingegen der Augsburger Christkindlesmarkt statt.

 

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Aber auch weil der traditionsreiche Weihnachtsmarkt unter freiem Himmel abgehalten wird, sei die Nicht-Absage vertretbar. „Zumal unter der Einhaltung der notwendigen Hygienemaßnahmen - Stichwort: 2G - eine Freiluftveranstaltung aus infektiologischer Sicht gefahrloser ist als entsprechende Aktivitäten in geschlossenen Räumen“, rechtfertigt die 44-Jährige. In Augsburg liegt die Inzidenz seit dieser Woche bei über 500 Infizierten pro 100.000 Einwohnern

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Weber macht sich zudem für die Menschen hinter dem weihnachtlichen Betrieb stark: „Auch möchte ich einen Blick auf die Marktkaufleute lenken: Seit rund 20 Monaten können sie keine geregelten Einnahmen verbuchen. Hinter jedem einzelnen Stand stehen aber Existenzen und nicht selten das Einkommen einer ganzen Familie.“

Viele hätten aus Solidarität bereits eine einheitliche Regelung für die Adventsmärkte gefordert. Weil dadurch aber gefährliche Verdienstausfälle drohen, wäre dies für Augsburgs Oberbürgermeisterin an eine Bedingung geknüpft: „Im Falle einer flächendeckenden Absage der Märkte müsste deswegen aus meiner Sicht eine finanzielle Kompensation durch Land und Bund sichergestellt sein.“

 

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