Stadtwerke Augsburg Holding GmbH

Energiewende: swa-Projekt Smart Microgrid geht in die nächste Phase

Die Stadtwerke Augsburg treiben ihr Projekt Smart Grid voran. Foto:robuart / thinkstock

Mit dem Projekt Smart Microgrid (SMIC) wollen die Stadtwerke Augsburg die Energiewende unterstützen. Das intelligente Stromnetz kann Schwankungen ausgleichen, die durch Sonnen- und Windenergie entstehen. Jetzt geht das Projekt in Haunstetten den nächsten Schritt.

von Rebecca Weingarten, Online-Redaktion

Das swa-Projekt Smart Microgrid (SMIC) in Haunstetten gewinnt an Fahrt. Smart Grid, die englische Bezeichnung für ein intelligentes Stromnetz, ist eine wesentliche Voraussetzung für die Energiewende. Durch die zentrale Steuerung von Stromerzeugung und Stromverbrauch können Schwankungen ausgeglichen werden. Diese entstehen durch Sonnen- und Windenergie – je nachdem ob die Sonne scheint oder der Wind weht.

Smart Grid als Pfeiler der Energiewende

Ein intelligentes Stromnetz trägt dazu bei, Stromerzeugung und Verbrauch in Balance zu bringen. So sorgt es für Stabilität im Netz. Damit können Leistungsspitzen durch schwankende Einspeisung von regenerativen Energien wie Wind und Sonne durch gesteuerten Verbrauch abgefedert werden. „Durch den Testbetrieb in einem kleinen abgeschlossenen Bereich wollen wir durch modernste Technik die regionale Energiewende vorantreiben“, erklärt Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Walter Casazza.

Intensive Vorbereitungszeit: swa-Projekt startete vor fast zwei Jahren

Im Herbst 2013 startete zunächst eine umfangreiche Datenanalyse. Hier wurden detaillierte Informationen in dem Testgebiet in Haunstetten gesammelt. Dabei ging es vornehmlich um die genaue Auslastung der vorhandenen Stromkabel, die unterschiedlichen Erzeugungsanlagen bis hin zu detaillierten Verbrauchswerten. Zu Beginn des Jahres wurden Projektpartner im Gewerbegebiet gesucht und auch gefunden. Insgesamt werden über 60 konventionelle Stromzähler getauscht. Diese gehören überwiegend zu Gewerbe- und Geschäftskunden der swa. Ab Ende September beginnt nun der Einbau des intelligenten Messsystems.

Kunden können Verbrauch nahezu in Echtzeit kontrollieren

Nach dem Einbau können die Kunden im 15-Minuten-Takt ihren Verbrauch in einem speziell dafür angelegten Internet-Portal abrufen. In der Netz-Leitstelle der Stadtwerke kann dann simuliert werden, wie sich die Verbraucher und Einspeiseanlagen steuern lassen können. Die swa arbeiten bei dem Forschungsprojekt mit dem Fraunhofer Institut für Eingebettete Systeme und Kommunikationstechnik, der TU München und weiteren bayerischen Partnern aus der Industrie zusammen.

Weiteres erfolgreiches swa-Projekt fördert Mobilität und Energiewende

Das Projekt Smart Microgrid (SMIC) in Haunstetten ist nicht das einzige Konzept der swa, dass an Fahrt gewinnt: Das Carsharing-Angebot der Stadtwerke verbucht steigende Erfolge. Zu den bestehenden neun Standorten sind deshalb kürzlich vier weitere hinzugekommen. Diese sind am Christian-Dierig-Park, am Klinikum Augsburg sowie am Parkhaus Schaezlerstraße und in Haunstetten Süd. Buchbar sind die Autos an diesen Standorten wie gewohnt über Telefon, Internet oder Smartphone-App. Mit dem Ausbau der Standorte wollen die swa der steigenden Nachfrage gerecht werden: Immer mehr Menschen entscheiden sich dafür, ein Auto zu teilen. Bereits vier Monate nach Einführung des swa Carsharings war die Marke von 300 Nutzern überschritten. Nun soll weiter in das Konzept investiert werden. Auf diese Weise wird in Augsburg das Mobilitätsangebot erweitert und eine sinnvolle Alternative zum eigenen Auto geboten.

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Ein intelligentes Stromnetz trägt dazu bei, Stromerzeugung und Verbrauch in Balance zu bringen. So sorgt es für Stabilität im Netz. Damit können Leistungsspitzen durch schwankende Einspeisung von regenerativen Energien wie Wind und Sonne durch gesteuerten Verbrauch abgefedert werden. „Durch den Testbetrieb in einem kleinen abgeschlossenen Bereich wollen wir durch modernste Technik die regionale Energiewende vorantreiben“, erklärt Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Walter Casazza.

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Im Herbst 2013 startete zunächst eine umfangreiche Datenanalyse. Hier wurden detaillierte Informationen in dem Testgebiet in Haunstetten gesammelt. Dabei ging es vornehmlich um die genaue Auslastung der vorhandenen Stromkabel, die unterschiedlichen Erzeugungsanlagen bis hin zu detaillierten Verbrauchswerten. Zu Beginn des Jahres wurden Projektpartner im Gewerbegebiet gesucht und auch gefunden. Insgesamt werden über 60 konventionelle Stromzähler getauscht. Diese gehören überwiegend zu Gewerbe- und Geschäftskunden der swa. Ab Ende September beginnt nun der Einbau des intelligenten Messsystems.

Kunden können Verbrauch nahezu in Echtzeit kontrollieren

Nach dem Einbau können die Kunden im 15-Minuten-Takt ihren Verbrauch in einem speziell dafür angelegten Internet-Portal abrufen. In der Netz-Leitstelle der Stadtwerke kann dann simuliert werden, wie sich die Verbraucher und Einspeiseanlagen steuern lassen können. Die swa arbeiten bei dem Forschungsprojekt mit dem Fraunhofer Institut für Eingebettete Systeme und Kommunikationstechnik, der TU München und weiteren bayerischen Partnern aus der Industrie zusammen.

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Das Projekt Smart Microgrid (SMIC) in Haunstetten ist nicht das einzige Konzept der swa, dass an Fahrt gewinnt: Das Carsharing-Angebot der Stadtwerke verbucht steigende Erfolge. Zu den bestehenden neun Standorten sind deshalb kürzlich vier weitere hinzugekommen. Diese sind am Christian-Dierig-Park, am Klinikum Augsburg sowie am Parkhaus Schaezlerstraße und in Haunstetten Süd. Buchbar sind die Autos an diesen Standorten wie gewohnt über Telefon, Internet oder Smartphone-App. Mit dem Ausbau der Standorte wollen die swa der steigenden Nachfrage gerecht werden: Immer mehr Menschen entscheiden sich dafür, ein Auto zu teilen. Bereits vier Monate nach Einführung des swa Carsharings war die Marke von 300 Nutzern überschritten. Nun soll weiter in das Konzept investiert werden. Auf diese Weise wird in Augsburg das Mobilitätsangebot erweitert und eine sinnvolle Alternative zum eigenen Auto geboten.

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