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DEKRA Arbeitsmarkt-Report: In diesen Berufen fehlen Fachkräften
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12.966 Stellenangebote ausgewertet

DEKRA Arbeitsmarkt-Report: In diesen Berufen fehlen Fachkräften

 DEKRA veröffentlicht den DEKRA-Arbeitsmarkt-Report 2018. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Von Isabell Walter

Durchschnittlich 102 Tage dauerte es im vergangenen Jahr, um eine offene Stelle in Deutschland zu besetzen. Tatsächlich ist es für viele Betriebe länger, wie der DEKRA Arbeitsmarkt-Report 2018 zeigt.

Besonders große Fachkräftenachfrage herrscht dabei im IT-Bereich. Im Frühjahr hatte das Tätigkeitsfeld erstmals den größten Anteil am Stellenmarkt. Etwas entspannt hat sich hingegen die Lage in den klassischen Ingenieurdisziplinen. Maschinenbau- und Elektroingenieure sind auf den zwölften Platz zurückgefallen. Die ersten zehn Plätze am Stellenmarkt sind aber keineswegs akademischen Berufen vorbehalten. Elektroniker finden sich hier ebenso wie Gesundheits- und Krankenpfleger, Produktionshelfer oder Vertriebskräfte. Diese Werte gehen aus dem Report hervor.

Anforderungen in den Bereichen Facility-Management und IT-Security im Fokus

Für den DEKRA Arbeitsmarkt-Report 2018 wurden 12.966 Stellenangebote ausgewertet, die Unternehmen Ende Februar ausgeschrieben hatten. In diesem Jahr standen außerdem die Anforderungen in den Bereichen Facility-Management und IT-Security gesondert im Fokus. Ausgewählte Logistiker gaben in einem Exkurs einen Einblick zum Stand von „New Work in der Logistik“.

Große Nachfrage nach Software-Entwicklern und IT-Beratern

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13,1 Prozent der gesuchten Kandidaten werden in der IT benötigt. Innerhalb der Branche ist insbesondere die Nachfrage nach Software-Entwicklern und IT-Beratern groß. Beide liegen im Ranking der Berufe so weit vorne wie nie. Grund dafür könnte sein, dass aktuell bei vielen Unternehmen die Optimierung von Prozessen durch neue Technologien hohe Priorität genießt. In diesem Jahr befinden sich hingegen weder Maschinenbauer noch Elektroingenieure unter den ersten zehn Plätzen. Sie teilen sich nun den zwölften Platz. Gerade die Elektroingenieure waren lang unter den zehn gefragtesten Fachkräften. Architekten und Bauingenieure profitieren hingegen vom anhaltenden Bauboom.

„In den nicht-akademischen technischen Berufen spitzt sich die Situation weiter zu“

„Junge Menschen brauchen bei der Berufswahl trotz der Entspannung keinen Schweinezyklus im Ingenieurwesen befürchten. Der Bedarf wird hoch bleiben und die Demografie tut das ihre dazu“, kommentiert Jörg Mannsperger, Geschäftsführer der DEKRA Akademie das Ergebnis. „In den nicht-akademischen technischen Berufen spitzt sich die Situation weiter zu: Elektroniker gehören seit Jahren zu den begehrtesten Fachkräften und auch Mechatroniker verzeichnen einen Höchststand innerhalb ihres Berufsfeldes.“

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