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Das war das 23. VMM Mittelstandsfrühstück bei Aracom IT Services in Gersthofen
Netzwerkevent

Das war das 23. VMM Mittelstandsfrühstück bei Aracom IT Services in Gersthofen

Das 23. VMM Mittelstandsfrühstück (von links): Sideris Tasiadis, Olympia-Kanute, Andres Santiago, Geschäftsführer VMM Medienagentur, Winfried Busch, CEO AraCom IT Services GmbH, ,  Kai Rüschenbaum, Entwicklungsleiter & AI Lead AraCom Software Solutions GmbH, Moderatorin Lisa Graf und Sebastian Priller-Riegele, Geschäftsführer der Riegele BierManufaktur. Foto: B4BSCHWABEN.de
Das 23. VMM Mittelstandsfrühstück (von links): Sideris Tasiadis, Olympia-Kanute, Andres Santiago, Geschäftsführer VMM Medienagentur, Winfried Busch, CEO AraCom IT Services GmbH, , Kai Rüschenbaum, Entwicklungsleiter & AI Lead AraCom Software Solutions GmbH, Moderatorin Lisa Graf und Sebastian Priller-Riegele, Geschäftsführer der Riegele BierManufaktur. Foto: B4BSCHWABEN.de

Wie gelingt dem Mittelstand die Zukunft? Darum ging es beim 23. VMM Mittelstandsfrühstück. Zu dem Event, das bei Aracom IT Services GmbH zu Gast war, sind rund 200 Gäste gekommen. Abgerundet wurde das Netzwerkevent von einer Preisverleihung.

Veränderungen – mit diesen kennen sich die beiden Gastgeber Andres Santiago, Geschäftsführer der VMM Medienagentur, und Winfried Buschmann, CEO Aracom IT Services GmbH, sehr gut aus. Denn die VMM Medienagentur ist im März in neue Büroräume in der Maxstraße gezogen. Von der Umzugsplanung bis zum Umzug selbst war es für Santiago ein Teambuilding. „Wir haben ein offenes Konzept mit Kommunikationsinseln gewählt. Dadurch wollen wir die Teams schneller zusammenbringen. Es ist ein Training für die Mitarbeitenden, die Kommunikation und Abläufe zu verändern“, erklärt Santiago den rund 200 Gästen, die zum 23. VMM Mittelstandsfrühstück bei Aracom gekommen sind.

Veränderung ist in der IT das tägliche Geschäft, erklärt Buschmann. „Wir sind eine Branche, in der die Konstanz der Wandel ist.“ Durch technische Weiterentwicklungen wie KI werden die Zyklen immer schneller. „IT ist im Mittelstand immer mehr Innovationstreiber und wird zum wichtigsten Nervenstrang: Der kann das Geschäft beflügeln oder bremsen“, sagt Buschmann.

Zur 23. Auflage des VMM Mittelstandsfrühstücks folgten die Gäste der Einladung zu Aracom IT Services in Gersthofen. Foto: Bernd Jaufmann / B4BSCHWABEN.de

Was haben Automation, Mittelstand und Spitzensport gemeinsam?

Durch die Diskussionsrunde mit Sebastian Priller-Riegele, Geschäftsführer der Riegele BierManufaktur, Sideris Tasiadis, Olympia-Kanute und Kai Rüschenbaum, Entwicklungsleiter & AI Lead bei Aracom, führte wieder Moderatorin Lisa Graf, Customer-Relationship-Managerin der VMM Medienagentur. Graf ging mit ihren Gästen der Frage nach, wie Automatisierung im Mittelstand aussehen kann – und welche Rolle diese im Spitzensport spielt.

Lesen Sie hier:Das war das 22. VMM Mittelstandsfrühstück bei Schwaba

Gemeinsam mit Aracom hat Riegele sein Lagermanagement automatisiert. Aracom beginnt die Softwareentwicklung damit, mit dem Kunden das Problem zu verstehen. Zentral ist für Rüschenbaum dabei, wer der Endanwender ist. „Softwareentwicklung ist bei uns immer menschenzentriert: Wir sprechen mit den Endanwendern, um herauszufinden, wie sie arbeiten“, erklärt Rüschenbaum. Priller-Riegele stimmt dem zu. „Am Ende müssen die Mitarbeitenden sagen: ‚Des isch a Sach‘. Veränderungen funktionieren nur, wenn die Mitarbeitenden mitgehen“, sagt der Riegele-Geschäftsführer. Dafür brauche es aber auch eine gute Fehlerkultur.

KI ersetzt die Menschen nicht

Bei KI ist Priller-Riegele noch etwas zurückhaltend. Zwar erstellt Riegele gerade eine Datenbasis, mit der eine K die Ausfälle in der Produktion schon im Voraus erkennen soll. „Das ist aber ein langer Weg. Und es braucht trotzdem das Gespür der Menschen.“ Rüschenbaum warnt davor, einfach auf den KI-Hype aufzuspringen. „KI ist kein Allheilbringer und löst keine Probleme, die ich selbst noch nicht verstehe“, sagt er. Rüschenbaum empfiehlt Unternehmen, zu prüfen, ob sie KI wirklich brauchen.

KI spielt bei Olympia-Sieger Tasiadis noch keine Rolle. Wohl aber die Automation, wenn auch auf analoge Weise. „Man sagt, dass man eine Bewegung 1000 Mal machen muss, bis der Körper sie automatisch macht“, sagt Tasiadis. Wenn man das nicht erreicht, funktioniere die Bewegung auch nicht unter Stress, zum Beispiel bei einem Wettkampf. „Beim Kanuslalom muss ich vorausschauend fahren und automatisch, die richtige Bewegung machen.“ Das Prinzip der 1.000 gleichen Bewegungen kennt auch Rüschenbaum aus der Softwareentwicklung. „Wir schauen uns das Problem an, planen die Lösung und prüfen, ob wir damit das Ziel erreichen. Wenn nicht, kommt die nächste Wiederholung.“ Dabei gelte es, Auftraggeber, Nutzer und Entwickler der Software zusammenzubringen.

Was treibt sie an, den Spitzensportler, den Softwareentwickler und den Mittelständler? „Wir denken in Generationen. Das ist mein Antrieb – die Hoffnung, dass die nächsten Generationen weitermachen“, sagt Priller-Riegele. Für Rüschenbaum ist es die Neugierde – auf andere Branchen und neue Technologien. Und für den Olympia-Sieger Tasiadis? „Ich will der Beste der Welt sein. Ich bin mein kritischster Beobachter. Ich gehe jeden Tag aufs Wasser, um besser zu werden.“

Preisverleihung: Meistgeklickter Artikel des B4B Beraterpools

Zum zweiten Mal wurde auf dem Mittelstandsfrühstück ein Preis verliehen: Für den Artikel des B4B Beraterpools, der seit dem letzten Mittelstandsfrühstück am häufigsten geklickt wurde. In Vertretung für den Gewinner des letzten Mals – Dr. Bertram Rapp von der Kanzlei Charrier Rapp und Liebau – überreichte sein Kollege Ulrich Wohlfahrt den Pokal an den diesmaligen Gewinner. „Als Anwalt ist es gar nicht so einfach, einen Artikel zu schreiben, der die Allgemeinheit interessiert", bringt Wohlfahrt die Gäste zum Lachen.

Lesen Sie hier den prämierten Artikel:Familienstiftung & Erbschaftsteuer: Was die SPD-Pläne bedeuten

„Von dem her, herzlichen Glückwunsch an Herrn Heinemann“, gratulierte Ulrich Wohlfahrt – und überreichte den Pokal an den B4B-Beraterpoolexperten Hans-Peter Heinemann von advolon Rechtsanwälte PartGmbB. „Es macht mir immer Spaß, die Artikel für den Beraterpool zu schreiben. Das reißt einen auch mal aus dem Alltagsgeschäft raus“, freut sich Heinemann über die Auszeichnung. Wem Heinemann wohl beim nächsten Mittelstandsfrühstück den Preis überreicht?

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