Augsburger Wirtschaftstreff 2019

Das hält Wirtschaftsminister Aiwanger vom Standort Augsburg

Beim Wirtschaftstreff 2019 auf dem Augsburger Plärrer spricht der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger darüber, wie die Region gestärkt werden soll und wie er die aktuelle Lage beurteilt.

„Im Bierzelt fühle ich mich wohl“, sagt Hubert Aiwanger bei seinem Plärrerbesuch am Dienstagabend, „es ist mir eine große Ehre hier zu sein. “ Der bayrische Minister ist zu Gast beim Wirtschaftstreff im Binswanger-Zelt, veranstaltet von Hasen-Bräu und der Mediengruppe Pressedruck. Bei der vierten Auflage kamen wieder Gäste aus den Bereichen Wirtschaft, Medien, Politik, Kultur und Sport zusammen – die meisten davon in Tracht gekleidet, passend zur Location.

„Im Bierzelt ist die Welt noch in Ordnung“

Im Interview mit Gregor Peter Schmitz, Chefredakteur der Augsburger Allgemeinen, betont Aiwanger: „Im Bierzelt ist die Welt noch in Ordnung.“ Da nehme er auch kein Blatt vor den Mund. „Im Bierzelt und bei den sozialen Medien tu ich mir keinen falschen Zwang an“, so Aiwanger. Er plädiert dafür, dass die Politik sich wieder der Sprache der Wähler annähern solle.

Augsburger Wirtschaftstreff 2019

Aiwanger will Augsburg weiter unterstützen

Er weist im Interview daraufhin, dass der Freistaat die Region zuletzt kräftig unterstützt hat – auch künftig sei das weiterhin geplant. Im Mai gab Aiwanger zusammen mit Ministerpräsident Markus Söder bekannt, der Luftfahrtindustrie mit einem 40 Millionen Euro schwerem Forschungsprogramm zu helfen. Diese Unterstützung soll dem Stellenabbau bei Premium Aerotec entgegenwirken. „Ich hoffe, dass ich weitere Taten für Augsburg verwirklichen kann“, so Aiwanger.

Denn in den letzten Monaten gab es einige negative Nachrichten für den Wirtschaftsstandort in Augsburg – von der Werksschließung von Fujitsu über den Stellenabbau bei Kuka. Auf die Frage von Schmitz hin, ob Augsburg auf dem Weg in eine Krise ist, antwortet Aiwanger: „Augsburg wird nicht in eine Krise kommen, dazu seid ihr viel zu stark.“

So steht Aiwanger zu China

Wie steht Aiwanger zu dem Verkauf von Kuka an einen chinesischen Investor? „Ich bin nach wie vor hin- und hergerissen, ob es richtig war, Kuka an Midea zu verkaufen. Es wäre wahrscheinlich besser gewesen, wenn der Konzern an einen deutschen Investor gegangen wäre“, äußert sich Aiwanger. Bei Kooperation mit China sollen die Unternehmen nicht zu blauäugig sein und in erster Linie an Deutschland denken.

Nach dem Interview hatten die Gäste noch Zeit, sich mit Aiwanger persönlich auszutauschen.

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So steht Aiwanger zu China

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Nach dem Interview hatten die Gäste noch Zeit, sich mit Aiwanger persönlich auszutauschen.

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