Carbon Netzwerk aus Augsburg

Composites United und Messe Hannover planen neue Leichtbau-Messe

Der Composites United e.V. und die Messe Hannover wollen eine neue, international ausgerichtete Leichtbau-Messe etablieren. Start für die LightCon soll 2021 sein.

Im Frühjahr dieses Jahres wurde bekannt, dass sich der Carbon Composites e.V. aus Augsburg mit dem CFK Valley e.V. zusammentun möchte. Beide Vereine entwickelten sich prächtig, wollen durch die Verbindung noch mehr erreichen. Sie spiegeln das Interesse von Unternehmen und Forschungseinrichtungen an der Faserverbundtechnologie wieder. Beide fusionierten zu „Composites United“ – das weltweit größte Netzwerk für den faserbasierten multimaterialen Leichtbau.

Neue internationale Messe in Deutschland

Dieses neue Schwergewicht im Leichtbau tat sich nun mit der Messe Hannover zusammen. Gemeinsam wollen sie eine neue, international ausgerichtete Leichtbau-Messe namens LightCon in der Stadt etablieren. Darüber unterzeichneten am 28. August 2019 alle Beteiligten ein Memorandum of Understanding. Starten soll die neue Messe im Jahr 2021. Im Vorfeld soll eine erste LightCon-Konferenz mit begleitender Leistungsschau bereits im Juni 2020 stattfinden.

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„Die LightCon bildet aktuelle Trends und Gesamtlösungen aus dem Bereich Leichtbau material-, technologie- und branchenübergreifend ab“, umreißt Dr. Hubert Jäger, Präsidiumssprecher von Composites United (CU) e.V., das ambitionierte Vorhaben. „Damit schaffen wir in Deutschland eine jährliche Branchen-Plattform mit internationaler Strahlkraft.“ Konzipiert ist die LightCon zunächst als zweitägige Kongressmesse zum Zukunftsthema Leichtbau, die erstmals am 23. und 24. Juni 2020 das Fachpublikum einlädt. Ab 2021 öffnet die LightCon dann als jährlich stattfindende Messe ihre Pforten. Organisator ist die Deutsche Messe AG, fachlicher Träger ist Composites United. Beide Partner haben ihre gemeinsamen Pläne am 28. August 2019 in einem Memorandum of Understanding festgehalten und unterzeichnet.

Diese Fachbereiche deckt die LightCon ab

Als vertikale Fachmesse soll die LightCon die gesamte Wertschöpfungskette des Leichtbaus abdecken, von der angewandten Forschung über Werkstoffe, Konstruktion und Entwicklung, Prototypenbau und Bauteiltests, Fertigungstechnologien, Füge- und Verbindungstechniken bis hin zum Recycling. Eine deutsch- und englischsprachige Konferenz vermittelt parallel Einblicke in die Zukunftstechnologie des Multimaterial-Leichtbaus, so der Plan. Zielgruppe sind Entwickler, Designerinnen, Konstrukteure, Einkäuferinnen und das Management aller Ebenen aus Anwenderbranchen wie Verkehr und Mobilität, Luft- und Raumfahrt, Maschinenbau, Schiffsbau, Bauwesen, Windenergie und Sport- und Freizeitindustrie.

Keine weiteren Konferenzformate der Gründungsverbände

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Die bisherigen Konferenzformate von CU sowie der Gründungsverbände Carbon Composites e.V. (CCeV) und CFK Valley werden zugunsten der LightCon nicht weiter fortgeführt. „Indem wir unser breites zukunftsorientiertes Know-how einbringen“, unterstreicht Hauptgeschäftsführer Alexander Gundling, vormals CCeV, „schaffen wir Synergieeffekte und Mehrwert für unsere Mitglieder und die gesamte Leichtbau-Branche.“ Auch sein Kollege, Hauptgeschäftsführer Gunnar Merz, vormals CFK Valley, betont: „Neben betriebswirtschaftlichem Gewinn und Branchenbeitrag zu Ressourceneffizienz und Klimaschutz erweitern wir mit der LightCon die Kontakt-, Austausch- und Geschäftsmöglichkeiten für unsere Mitgliedsunternehmen und -Institute erheblich.“

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Neue internationale Messe in Deutschland

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Diese Fachbereiche deckt die LightCon ab

Als vertikale Fachmesse soll die LightCon die gesamte Wertschöpfungskette des Leichtbaus abdecken, von der angewandten Forschung über Werkstoffe, Konstruktion und Entwicklung, Prototypenbau und Bauteiltests, Fertigungstechnologien, Füge- und Verbindungstechniken bis hin zum Recycling. Eine deutsch- und englischsprachige Konferenz vermittelt parallel Einblicke in die Zukunftstechnologie des Multimaterial-Leichtbaus, so der Plan. Zielgruppe sind Entwickler, Designerinnen, Konstrukteure, Einkäuferinnen und das Management aller Ebenen aus Anwenderbranchen wie Verkehr und Mobilität, Luft- und Raumfahrt, Maschinenbau, Schiffsbau, Bauwesen, Windenergie und Sport- und Freizeitindustrie.

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