Bayerischer Tag der Ausbildung

Carbon Valley: Faurecia setzt auf Standort Augsburg

Johannes Hintersberger mit einem Teil der Faurecia-Azubis. Foto: Iris Zeilnhofer/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Schwabens Unternehmen befinden sich kontinuierlich im Wettbewerb um die besten Köpfe – gerade auch im Wirtschafts-Standort Augburg. Dieses wird auch als Carbon Valley gehandelt. Beim Besuch von Staatssekretär Johannes Hintersberger zeigte Faurecia, wie die Zukunfts-Themen Carbon und Fachkräftemangel angegangen werden.

Mathias Miedreich, Geschäftsführer bei Faurecia Clean Mobility Europe, begleitete Johannes Hintersberger durch das Unternehmen. Der Staatssekretär besuchte Faurecia im Rahmen des Bayerischen Tags der Ausbildung. Zuvor war Hintersberger bereits bei der Bäckerei Balletshofer zu Gast gewesen. Ziel der Besuchsreihe ist es, sich über das Unternehmen und die Ausbildungs-Möglichkeiten vor Ort zu informieren.

Carbon Valley zog Faurecia nach Augsburg

Als Europa-Zentrale von Faurecia Clean Mobility ist der Standort Augsburg eines der größten Ausbildungs-Unternehmen in der Region. Der Fokus liegt dabei vor allem auf den Themen Leichtbau, Energie-Rückgewinnung sowie der Reduzierung von Emissionen. Die Wahl für einen Standort in Augsburg kam dabei nicht von ungefähr. Mathias Miedreich erklärte Johannes Hintersberger, dass die Entscheidung von der Konzernzentrale in Paris ganz bewusst getroffen wurde. Das Carbon Valley vor Ort habe eine Strahlkraft in die ganze Welt. Den Namen verdankt der Wirtschafts-Standort seinen intensiven Forschungen am Zukunfts-Stoff Carbon. Dieser spiele auch für Faurecia eine entscheidende Rolle. 

Johannes Hintersberger bei Faurecia

Faurecia aktiv auf Job-Messen unterwegs

Bei Faurecia sind am Standort Augsburg/Gersthofen derzeit 85 Auszubildende in neun Berufen angestellt. Über Kooperationen mit den Hochschulen in Ulm, Neu-Ulm und Augsburg absolvieren ein Drittel der Lehrlinge ein Duales Studium bei Faurecia. Um Fachkräfte für das Unternehmen zu gewinnen, setzt Faurecia stark auf Job-Börsen und Ausbildungs-Messen. Der persönliche Kontakt und das Gespräch mit Unternehmens-Vertretern sind ein entscheidendes Mittel hier. Davon zeigte sich Staatssekretär Hintersberger beeindruckt. Es sei viel Aufwand, der sich am Ende aber auszahlen würde. „Mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung stehen alle Türen offen – jedes Talent wird benötigt“, so Hintersberger.

Ausgebildet wird bei Faurecia in den Berufen Industriemechaniker, Konstruktionsmechaniker, Fachkraft für Lagerlogistik, Industriekaufmann, Fachkraft für Metalltechnik, und Elektroniker für Betriebstechnik. Dazu kommen duale Studiengänge in den Bereichen Fahrzeugtechnik, Maschinenbau sowie Wirtschafts-Ingenieurwesen, Produktionstechnik und Wirtschaftsingenieur Logistik.

Mehr zu Faurecia

In Augsburg führt Faurecia sowohl ein großes Forschungs- und Entwicklungs-Zentrum als auch eine Produktionsstätte für Abgaslinien. Rund 1.400 Mitarbeiter arbeiten hier. Weltweit sind 100.000 Mitarbeiter in 34 Ländern an 300 Standorten für das Unternehmen tätig. 2016 erwirtschaftete die Gruppe einen Umsatz von 18,7 Milliarden Euro.

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Mathias Miedreich, Geschäftsführer bei Faurecia Clean Mobility Europe, begleitete Johannes Hintersberger durch das Unternehmen. Der Staatssekretär besuchte Faurecia im Rahmen des Bayerischen Tags der Ausbildung. Zuvor war Hintersberger bereits bei der Bäckerei Balletshofer zu Gast gewesen. Ziel der Besuchsreihe ist es, sich über das Unternehmen und die Ausbildungs-Möglichkeiten vor Ort zu informieren.

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Ausgebildet wird bei Faurecia in den Berufen Industriemechaniker, Konstruktionsmechaniker, Fachkraft für Lagerlogistik, Industriekaufmann, Fachkraft für Metalltechnik, und Elektroniker für Betriebstechnik. Dazu kommen duale Studiengänge in den Bereichen Fahrzeugtechnik, Maschinenbau sowie Wirtschafts-Ingenieurwesen, Produktionstechnik und Wirtschaftsingenieur Logistik.

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In Augsburg führt Faurecia sowohl ein großes Forschungs- und Entwicklungs-Zentrum als auch eine Produktionsstätte für Abgaslinien. Rund 1.400 Mitarbeiter arbeiten hier. Weltweit sind 100.000 Mitarbeiter in 34 Ländern an 300 Standorten für das Unternehmen tätig. 2016 erwirtschaftete die Gruppe einen Umsatz von 18,7 Milliarden Euro.

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