Universität Augsburg

Benzinsparen mit „myDrive“-App der Uni Augsburg

Mit neuer App "myDrive" Benzinsparen und CO2-Ausstoß eindämmen. Foto: B4B SCHWABEN

Beim Autofahren weniger Benzin verbrauchen – Das entlastet nicht nur den Geldbeutel, sondern hilft auch der Umwelt. Saubere Luft für alle und ein eingedämmter Kraftstoffverbrauch sind zwei wichtige Zukunftsfaktoren. Die Forscher des Kernkompetenzzentrum Finanz- und Informationsmanagement der Universität Augsburg beteiligen sich nun mit einer neuen App an diesem Ziel. „myDrive“ soll die Fahrweise analysieren und so den Kraftstoffverbrauch senken.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Benzinsparen, den Geldbeutel schonen, Umwelt helfen und für eine bessere Luft sorgen. Mit „myDrive“ bringen die Forscher des Kernkompetenzzentrum Finanz- und Informationsmanagement der Universität Augsburg eine neue App auf den Markt, die genau dazu verhelfen soll. Per Smartphone wird das Fahrverhalten analysiert. Anschließend informiert „myDrive“, wie sich dieses auf den Kraftstoffverbrauch auswirkt. So sollen die Autofahrer für eine umweltschonende Fahrweise sensibilisiert werden.

Kraftstoffeinsparungen von bis zu 20 Prozent möglich

„Jeder einzelne von uns kann durch Veränderung seines Verhaltens einen Beitrag dazu leisten, den Klimawandel abzuwenden“, meint Prof. Dr. Henner Gimpel, Professor für Wirtschaftsingenieurwesen an der Universität Augsburg. Studien zufolge kann eine klimaschonende Fahrweise bis zu 10 Prozent Kraftstoff einsparen. Der ADAC spricht sogar von einem Minus von bis zu 20 Prozent. „Eine gleichmäßigere Fahrweise, die Kraftstoff spart und CO2-Emissionen senkt,  kann durch die aktive Reflexion des eigenen Verhaltens erreicht werden. Dabei kann die App helfen, ohne dass der Fahrspaß darunter leidet“, erklärt Gimpel weiter.

Bessere Luft auch im Interesse der Regio Augsburg

Auch die Regio Augsburg setzt sich für eine bessere Luftqualität in Ballungsräumen ein. In einem Symposium zu diesem Thema wurden Möglichkeiten zur Verbesserung diskutiert. Eine saubere Luft gilt darüber hinaus als Faktor für die Fachkräftesicherung. Hierbei ist also auch die Industrie gefragt. Umweltzonen in den Innenstädten und Rußpartikelfilter für Baumaschinen stoßen jedoch wiederholt auf Gegenwehr von der HWK. Diese fordert die Regierung auf, sich näher mit den kleineren Betrieben zu beschäftigen, für die diese Regelung einen erheblichen finanziellen Verlust darstellen kann.

App will individuell das Fahrverhalten verbessern

Die App der Uni Augsburg Forscher richtet sich derweil an den einzelnen Bürger. Wirtschaftsinformatikstudent Sebastian Heger, der „myDrive“ im Rahmen seiner Masterarbeit entwickelt hat, erklärt die Funktionsweise wie folgt: „Die App nutzt Beschleunigungssensoren und GPS des Smartphones, um das Fahrverhalten zu messen.“ Der Fahrer muss außerdem nach der Fahrt den Durchschnittsverbrauch in die App eintragen. Diese bewertet dann das Fahrverhalten und gibt Tipps. Die kostenlose App zielt damit auf wissenschaftliches Erkenntnisinteresse und den Klimaschutz ab.

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Kraftstoffeinsparungen von bis zu 20 Prozent möglich

„Jeder einzelne von uns kann durch Veränderung seines Verhaltens einen Beitrag dazu leisten, den Klimawandel abzuwenden“, meint Prof. Dr. Henner Gimpel, Professor für Wirtschaftsingenieurwesen an der Universität Augsburg. Studien zufolge kann eine klimaschonende Fahrweise bis zu 10 Prozent Kraftstoff einsparen. Der ADAC spricht sogar von einem Minus von bis zu 20 Prozent. „Eine gleichmäßigere Fahrweise, die Kraftstoff spart und CO2-Emissionen senkt,  kann durch die aktive Reflexion des eigenen Verhaltens erreicht werden. Dabei kann die App helfen, ohne dass der Fahrspaß darunter leidet“, erklärt Gimpel weiter.

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Auch die Regio Augsburg setzt sich für eine bessere Luftqualität in Ballungsräumen ein. In einem Symposium zu diesem Thema wurden Möglichkeiten zur Verbesserung diskutiert. Eine saubere Luft gilt darüber hinaus als Faktor für die Fachkräftesicherung. Hierbei ist also auch die Industrie gefragt. Umweltzonen in den Innenstädten und Rußpartikelfilter für Baumaschinen stoßen jedoch wiederholt auf Gegenwehr von der HWK. Diese fordert die Regierung auf, sich näher mit den kleineren Betrieben zu beschäftigen, für die diese Regelung einen erheblichen finanziellen Verlust darstellen kann.

App will individuell das Fahrverhalten verbessern

Die App der Uni Augsburg Forscher richtet sich derweil an den einzelnen Bürger. Wirtschaftsinformatikstudent Sebastian Heger, der „myDrive“ im Rahmen seiner Masterarbeit entwickelt hat, erklärt die Funktionsweise wie folgt: „Die App nutzt Beschleunigungssensoren und GPS des Smartphones, um das Fahrverhalten zu messen.“ Der Fahrer muss außerdem nach der Fahrt den Durchschnittsverbrauch in die App eintragen. Diese bewertet dann das Fahrverhalten und gibt Tipps. Die kostenlose App zielt damit auf wissenschaftliches Erkenntnisinteresse und den Klimaschutz ab.

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