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Im Rahmen des Rocketeer Festivals in Augsburg hat der bayerische Digitalminister Fabian Mehring den bayerischen Digitalpreis B.Digital überreicht. Für ihr Projekt „Mittelstandsmacher“ wurden der Präsident der Technischen Hochschule Augsburg, Gordon Rohrmair, Ramona Meinzer, geschäftsführende Gesellschafterin der Aumüller Aumatic aus Tierhaupten (Kreis Augsburg), und Helmut Schönenberger, Vizepräsident Entrepreneurship der TU München, ausgezeichnet.
Rohrmair, Meinzer und Schönenberger sei es mit ihrem Projekt „Mittelstandsmacher“ gelungen, den Mittelstand in der Region Augsburg mit der Forschung und dem „Tech-Ökosystem“ in München zu verbinden.
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„Wir müssen KI in das Herz des Mittelstands bringen“, sagte Mehring. „Sie stehen sinnbildlich für eine neue Generation von Wissenschaft, sind Professoren, die Impact wollen“, richtete Mehring seine Worte an Rohrmair und Schönenberger. Meinzer, „Frontfrau der bayerisch-schwäbischen Wirtschaft“, sei dabei eine Partnerin, die nicht nur von der Politik fordere, sondern mitgestalten will.
Wie sehr Meinzer der Mittelstand am Herzen liegt, brachte sie in ihrer Dankesrede zum Ausdruck. „Der Mittelstand in Deutschland ist das Rückgrat der Wirtschaft und wird so oft vergessen“, sagt sie. „Für die Zukunft ist es so wichtig, dass wir die Digitalisierung und KI in den Mittelstand bringen.“
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Rohrmair, von dessen THA einige Studierende im Saal waren, richtete seine Dankesworte direkt an die jungen Menschen. „Wir wollen ein Umfeld schaffen, in dem ihr alle prosperieren könnt. Dass ihr euch eine glorreiche Zukunft bauen könnt. Das ist unser Antrieb.“
Ebenfalls verliehen wurde der Ehrenpreis des Ministerpräsidenten. „Wenn man erfolgreich bleiben will, lohnen sich Subventionen in alte Technologien nicht“, sagte Markus Söder. Es brauche Innovationen. Die Zukunft sieht Söder in Supercomputern, extrem leistungsstarken Rechnern. „Ohne die haben wir keine Chance“, ist sich Söder sicher.
Deshalb überreichte er den Ehrenpreis an Dieter Kranzlmüller, Leiter des Leibniz-Rechenzentrums (LRZ) in Garching. Das LRZ gilt als eines der führenden Supercomputing-Zentren Europas, für Söder ist es das „Fort Knox des Wissens“. „Ihre Arbeit im LRZ sorgt dafür, in völlig neue Dimensionen der Rechenleistung vorzudringen“, richtete er sich an die Leistung von Kranzlmüller. Mit Supercomputern wie im LRZ könnten beispielsweise in der Krebstherapie enorme Fortschritte gemacht werden, etwa durch maßgeschneiderte Therapieformen.