Starker Start ins vierte Quartal

Augsburger Unternehmen PATRIZIA setzt Wachstum fort

Das Gebäude der Patrizia Immobilien AG in der Augsburger Fuggerstraße. Foto: PATRIZIA Immobilien AG
Die PATRIZIA Immobilien AG hat wie bereits im ersten Halbjahr auch im dritten Quartal die wichtigsten Kennzahlen stark verbessern können. Die Jahresprognose für 2018 wurde angehoben.

Mit dem Ende des dritten Quartals muss PATRIZIA  zum wiederholten Male das erwartete operative Ergebnis im Jahr 2018 nach oben korrigieren. Das betreute Immobilienvermögen (Assets under Management (AuM)) lag zum 30. September 2018 bei 40,2 Milliarden Euro. Zum Jahresende 2017 lag dies bei 21,9 Milliarden Euro. Somit konnte ein Anstieg von über 80 Prozent verzeichnet werden. Das operative Ergebnis nach neun Monaten legte gegenüber dem Vorjahreswert von 46,6 Millionen Euro auf 98,1 Millionen Euro zu.

Umstellung der Firmierung

Grund für diese Entwicklung in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres sind laut PATRIZIA unter anderem die Beiträge von SPI, heute PATRIZIA Multi Managers, TRIUVA und Rockspring. TRIUVA wurde zum 1. Januar und Rockspring zum 31. März 2018 konsolidiert. Seit September firmieren alle Unternehmen unter der gemeinsamen Marke PATRIZIA.

Ergebnisprognose korrigiert

Durch die erfolgreiche Entwicklung in den vergangenen Quartalen des laufenden Jahres korrigiert PATRIZIA die Ergebnisprognose für das Gesamtjahr um mehrere Millionen. Erwartet wird nun ein operatives Ergebnis von leicht über 140 Millionen Euro. Die bisherige Prognose hatte zwischen 100 und 110 Millionen Euro gelegen.

Wachsende Einnahmen

Mit dem Anstieg der AmU in den ersten neun Monaten ging ein Wachstum der wiederkehrenden Einnahmen aus Verwaltungsgebühren einher. Diese konnten im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesteigert werden. Im Vorjahr lagen diese bei 66,7 Millionen, nun liegen sie bei 127,7 Millionen Euro.

Steigende Gebühreneinnahmen

Die Einnahmen aus transaktionsabhängigen Gebühren zeigen sich währenddessen stabil. Hier wurde gegenüber dem Vorjahr ein leichter Anstieg von 31,4 Millionen Euro auf 32 Millionen verzeichnet. Die Einnahmen aus erfolgsabhängigen Gebühren stiegen deutlich von 30,7 Millionen Euro auf 50 Millionen Euro. Insgesamt stiegen die Gebühreneinnahmen auf 209,7 Millionen Euro, nach 128,8 Millionen Euro im Vorjahr.

PATRIZIA zeigt sich zufrieden 

Karim Bohn, Chief Financial Officer bei PATRIZIA äußert sich zu den aktuellen Ergebnissen: „Der erfolgreiche Abschluss der Integration von Rockspring, SPI, TRIUVA und PATRIZIA in eine neue PATRIZIA zahlt sich auf allen Ebenen aus; insbesondere auch in Form unseres Wachstums beim betreuten Immobilienvermögen und beim Ergebnis.“

Vorteile durch zusammengeführte Expertise

Darauf soll nun aufgebaut werden: „Aufbauend auf den Vorteilen, die sich aus unserer neuen Größe und der zusammengeführten Expertise ergeben, verbessern wir weiter die Leistung für unsere Kunden in Deutschland und weltweit. Und das schafft die Plattform für weiteres Wachstum im Sinne unserer Aktionäre, was sich nicht zuletzt in der erhöhten Prognose für das Gesamtjahr zeigt.“ So schlussfolgert Bohn: „Wir sind nun besser als je zuvor aufgestellt, um als führender globaler Partner für pan-europäische Immobilieninvestments zu agieren.“

Weitere Übernahmen

Kurz nach dem Ende des dritten Quartals hat PATRIZIA die Übernahme eines strategischen Anteils an EVANA angekündigt, einem Anbieter von Datenmanagement-Services und Künstlicher Intelligenz in der Immobilienbranche. Damit möchte das Unternehmen in der Digitalisierung voran kommen, mit dem Ziel, die PATRIZIA-Leistungen für Kunden weiter zu verbessern.

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Mit dem Ende des dritten Quartals muss PATRIZIA  zum wiederholten Male das erwartete operative Ergebnis im Jahr 2018 nach oben korrigieren. Das betreute Immobilienvermögen (Assets under Management (AuM)) lag zum 30. September 2018 bei 40,2 Milliarden Euro. Zum Jahresende 2017 lag dies bei 21,9 Milliarden Euro. Somit konnte ein Anstieg von über 80 Prozent verzeichnet werden. Das operative Ergebnis nach neun Monaten legte gegenüber dem Vorjahreswert von 46,6 Millionen Euro auf 98,1 Millionen Euro zu.

Umstellung der Firmierung

Grund für diese Entwicklung in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres sind laut PATRIZIA unter anderem die Beiträge von SPI, heute PATRIZIA Multi Managers, TRIUVA und Rockspring. TRIUVA wurde zum 1. Januar und Rockspring zum 31. März 2018 konsolidiert. Seit September firmieren alle Unternehmen unter der gemeinsamen Marke PATRIZIA.

Ergebnisprognose korrigiert

Durch die erfolgreiche Entwicklung in den vergangenen Quartalen des laufenden Jahres korrigiert PATRIZIA die Ergebnisprognose für das Gesamtjahr um mehrere Millionen. Erwartet wird nun ein operatives Ergebnis von leicht über 140 Millionen Euro. Die bisherige Prognose hatte zwischen 100 und 110 Millionen Euro gelegen.

Wachsende Einnahmen

Mit dem Anstieg der AmU in den ersten neun Monaten ging ein Wachstum der wiederkehrenden Einnahmen aus Verwaltungsgebühren einher. Diese konnten im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesteigert werden. Im Vorjahr lagen diese bei 66,7 Millionen, nun liegen sie bei 127,7 Millionen Euro.

Steigende Gebühreneinnahmen

Die Einnahmen aus transaktionsabhängigen Gebühren zeigen sich währenddessen stabil. Hier wurde gegenüber dem Vorjahr ein leichter Anstieg von 31,4 Millionen Euro auf 32 Millionen verzeichnet. Die Einnahmen aus erfolgsabhängigen Gebühren stiegen deutlich von 30,7 Millionen Euro auf 50 Millionen Euro. Insgesamt stiegen die Gebühreneinnahmen auf 209,7 Millionen Euro, nach 128,8 Millionen Euro im Vorjahr.

PATRIZIA zeigt sich zufrieden 

Karim Bohn, Chief Financial Officer bei PATRIZIA äußert sich zu den aktuellen Ergebnissen: „Der erfolgreiche Abschluss der Integration von Rockspring, SPI, TRIUVA und PATRIZIA in eine neue PATRIZIA zahlt sich auf allen Ebenen aus; insbesondere auch in Form unseres Wachstums beim betreuten Immobilienvermögen und beim Ergebnis.“

Vorteile durch zusammengeführte Expertise

Darauf soll nun aufgebaut werden: „Aufbauend auf den Vorteilen, die sich aus unserer neuen Größe und der zusammengeführten Expertise ergeben, verbessern wir weiter die Leistung für unsere Kunden in Deutschland und weltweit. Und das schafft die Plattform für weiteres Wachstum im Sinne unserer Aktionäre, was sich nicht zuletzt in der erhöhten Prognose für das Gesamtjahr zeigt.“ So schlussfolgert Bohn: „Wir sind nun besser als je zuvor aufgestellt, um als führender globaler Partner für pan-europäische Immobilieninvestments zu agieren.“

Weitere Übernahmen

Kurz nach dem Ende des dritten Quartals hat PATRIZIA die Übernahme eines strategischen Anteils an EVANA angekündigt, einem Anbieter von Datenmanagement-Services und Künstlicher Intelligenz in der Immobilienbranche. Damit möchte das Unternehmen in der Digitalisierung voran kommen, mit dem Ziel, die PATRIZIA-Leistungen für Kunden weiter zu verbessern.

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