Kultur und Kreativwirtschaft

Augsburger Gaswerk: Startschuss für Künstler-Umzug gefallen

Das Gaswerksgelände wird die neue Heimat für Augsburgs Künstler. Der große Umzug hat bereits begonnen, aber die swa plant noch mehr.

Nach dem Staatstheater Augsburg ziehen jetzt auch die ersten Künstler vom Reese-Gelände auf das Gaswerkareal um. In den vergangenen Monaten haben die Stadtwerke Augsburg (swa) als Eigentümer des Gaswerks die Räume für die neuen Mieter aufwändig hergerichtet. 34 Künstler - von der Ölmalerei bis zur Straßen-Fotografie - werden zunächst im März in den Neubau des „Ofenhauses“ sowie das ehemalige „Sozialgebäude“ einziehen.

Musiker folgen im April

Im April folgen dann Musiker in den „östlichen Werkstätten“ und bis Mitte kommenden Jahres wird das „Reinigergebäude“ von den swa für Bands fertig hergerichtet sein. Insgesamt werden schließlich 120 Künstler vom Reese-Areal in das Gaswerksgelände einziehen.

 Vollbetrieb der Gastwirtschaft ab April

Seit gut zwei Jahren laufen die Arbeiten für die neue Nutzung des Gaswerks schon auf Hochtouren. Im Januar hatte das Staatstheater bereits seine erste Premiere in der neuen Brechtbühne als Interimsspielstätte. Außerdem steht das Parkhaus mit 360 Stellplätzen sowie der Restaurantbereich jetzt schon zur Verfügung - die Küche dort wird bis April fertig sein. Dann wird auch der Ofenhaus-Gastronom Tobias Emminger von Stadtjäger den Vollbetrieb des Restaurants aufnehmen.

Das Staatstheater und die Stadt Augsburg mieten die Flächen für die Theaterräumlichkeiten und die Künstlerateliers von den swa und betreiben diese in Eigenregie. Die Kaltmiete beträgt für die Künstlerateliers und Übungsräume fünf Euro pro Quadratmeter. 

Viel Platz für viele Künstler

5.000 Quadratmeter sind insgesamt für die Künstler des Reese-Areals auf dem Gaswerk reserviert. Insgesamt werden etwa 120 Künstler auf das neue Gelände im Augsburger Norden ziehen. Rund 700 Quadratmeter stehen ihnen im Neubau des Ofenhauses auf einer eigenen Etage zur Verfügung. Ins Sozialgebäude ziehen weitere 18 Kunstschaffende. Im April folgen Musiker und Bands in 27 Räume der östlichen Werkstätten. Weitere 60 Bands folgen Mitte kommenden Jahres, wenn das Reinigergebäude saniert ist.

 Vernetzung zwischen Start-Ups und etablierter Kultur ist essentiell

Das ehemalige Gaswerk in Augsburg-Oberhausen wird von den Eigentümern, den swa, zusammen mit der Stadt Augsburg zu einem Zentrum für Kunst, Theater, Kultur- und Kreativwirtschaft entwickelt. Dafür werden in den kommenden Jahren auch eine ganze Reihe neuer Gebäude auf dem Areal entstehen. Schließlich geht es für die Stadtwerke auch darum, ein Zentrum für die Kreativ- und Kulturwirtschaft zu schaffen. Kreative und die freie Kultur sollen sich mit dem Theater Augsburg, mit etablierten Unternehmen sowie jungen Start-Ups an einem Ort vernetzen und gegenseitig bereichern können.

 Pläne für die Zukunft sind gemacht

Die Freiflächen werden von den swa zu einem Areal für Festivals und Open-Air-Konzerte hergerichtet. So findet beispielsweise vom 20. bis 22. Juni auf dem Gaswerksareal erstmals das Modular-Festival mit rund 10.000 Besuchern täglich statt. Die swa wollen das Gelände so Schritt für Schritt entwickeln und langfristig Interesse für Kunst-, Kulturschaffende sowie Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft für die Bürger zu wecken. Ein Musik-Club könnte sich dann ebenfalls auf dem Gelände ansiedeln, ebenso wie weitere Gastronomie.

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Musiker folgen im April

Im April folgen dann Musiker in den „östlichen Werkstätten“ und bis Mitte kommenden Jahres wird das „Reinigergebäude“ von den swa für Bands fertig hergerichtet sein. Insgesamt werden schließlich 120 Künstler vom Reese-Areal in das Gaswerksgelände einziehen.

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