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von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion
Im Zuge der Fassadensanierung des Rathauses war festgestellt worden, dass auch die bronzene Zirbelnuss auf dem Giebel des Rathauses Schäden aufweist. Vor allem die Befestigungen waren schadhaft. Darum wurde das Augsburger Wahrzeichen Ende Juli mit einem Teleskopkran vom Dach des Rathauses abgenommen. Die Firma Nüssel aus München nahm sich der Restaurierungsarbeiten an. Das Unternehmen ist auf Bronzekunstwerke spezialisiert.
Zirbelnuss Reparatur kostet die Stadt 48.000 Euro
Das Hochbauamt der Stadt Augsburg schätzt die Gesamtkosten für die Zirbelnuss Restaurierung auf rund 48.000 Euro. Darin beinhaltet sind der erforderliche Einsatz eines Spezialkrans zur Abnahme und Montage sowie besondere Aufwendungen für die denkmalpflegegerechte Reparatur der Zirbelnuss.
Augsburger Rathaus wird wieder aufgedeckt
Neben der Bronzeskulptur wird auch die Außenfassade des Rathauses bald wieder wie gewohnt sichtbar sein. Die Rathausverhüllung samt Gerüst soll ab Montag früh, 29. August, exakt vier Monate nach der Montage abgenommen werden. Die Stadt rechnet mit einer einwöchigen Demontage. Die Sanierung der Rathaus-Westfassade ist damit nun abgeschlossen.
Bildmotiv des Rathauses soll wiederverwertet werden
Für die Rathaus-„Verpackung“ sind bei der Stadt bereits zahlreiche Anfragen von Bürgern und Vereinen eingegangen. Fest steht, dass das Bildmotiv in jedem Fall wiederverwertet wird. Wie und von wem das Upcycling vorgenommen wird, ist noch nicht abschließend geklärt. Die Erstellung des Motives kostete die Stadt rund 10.000 Euro. Das Bild ist auf eine rund 1.200 Quadratmeter großen Schutzfolie im Maßstab 1:1 gedruckt.
Das Augsburger Rathaus
Das Augsburger Rathaus wurde im frühen 17. Jahrhundert errichtet. Als Bauherr gilt Elias Holl, der neben dem Rathaus unter anderem auch den benachbarten Perlachturm, das Zeughaus, sowie das Rote Tor erbauen ließ. Nachdem das Rathaus im zweiten Weltkrieg zerstört wurde, rekonstruierte die Stadt die Sehenswürdigkeit wieder originalgetreu.