Asbest

Augsburger Rathaus muss Teile für Sanierungsarbeiten 2021 schließen

Symbolbild. Das Augsburger Rathaus. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Das berühmte Bauwerk von Elias Holl muss saniert werden. Erste Arbeiten starten diesen August, für die größten Maßnahmen muss das Rathaus in drei Jahren aber schließen.

Schon in der Sommerpause 2018 beginnt die Sanierung des Augsburger Rathauses. Die dringendsten Themen werden diesen August gestartet. Dazu zählt der Brandschutz für Treppen und Türen. Diese ersten Maßnahmen werden voraussichtlich bis März 2019 dauern.

Asbest-Sanierung in drei Jahren

Die wohl umfassendsten Arbeiten finden 2021 statt. Dann werden Obere Fletz und Sitzungszimmer renoviert und die Sitzungssäle vom Asbest befreit. Eingebaut werden sollen auch eine Akustikdecke, eine mobile Trennwand auf der Mittelachse im Oberen Fletz und eine Teilklimatisierung des Sitzungssaalbereichs. Die veraltete Medientechnik und sonstige technische Ausrüstung sollen an heutige Standards, wie LED-Beleuchtung, angepasst werden. Die Kosten belaufen sich nach Schätzung des Architekturbüros Allmendinger & Gerber und der beauftragten Fachplaner auf rund 3,9 Millionen Euro.

Ausschüsse und Stadtrat suchen alternative Tagungs-Möglichkeiten

Für rund 14 Monate werden Ausschüsse und Stadtrat hier allerdings nicht tagen können. Alternativen werden derzeit geprüft. Im Raum stehen das Landratsamt Augsburg, der Kongress am Park, die Stadtwerke Augsburg, das Technologiezentrum Augsburg oder der Bezirk Schwaben. Hier könnten je nach Bedarf verschiedene Räume angemietet werden. Eine Interimsberatungszentrale solle es nicht geben.

Zwei Fürstenzimmer werden ebenfalls saniert

Zur selben Zeit wird auch an den Fürstenzimmern III und IV gearbeitet. Für den Rohbau des Fürstenzimmers III (ohne Innenausbau und Kachelofen) werden wohl rund 1,1 Millionen Euro fällig.  Die Kosten für den Umbau des Fürstenzimmers IV belaufen sich entsprechend der Grobkostenschätzung auf etwa 447.000 Euro.

Perlachturm: Kranstandort wird überprüft

Voran schreiten derweil auch die Vorbereitungen zur Sanierung des Perlachturms. Da die Turmkuppel abgebaut werden muss, um an das obere Natursteingeschoss zu kommen, soll auch eine neue Treppenanlage über den offenen Turmschacht eingebracht werden. Damit dies gelingt, braucht es einen stationären, 80 Meter hohen Turmdrehkran. Standort für diesen ist der Fischmarkt. Dafür muss zunächst überprüft werden, ob der Grund dies stemmt. Die Untersuchungen finden in den Ferien statt.

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