Stadt Augsburg

Augsburger Zirbelnuss ist zurück auf dem Rathaus: Das verbarg sich im Sockel

Die Zirbelnuss kommt zurück auf das Rathaus. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Die Zirbelnuss kommt zurück auf das Rathaus. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Die Stadt Augsburg fand ein Dokument und Banknoten von 1924 im Sockel. Foto: Stadt Augsburg
Die Stadt Augsburg fand ein Dokument und Banknoten von 1924 im Sockel. Foto: Stadt Augsburg

Die Ab- und Rückmontage inklusive der Restaurierungen der Bronzeskulptur kostete die Stadt Augsburg rund 48.000 Euro. Die Schäden an der Zirbelnuss wurden erst im Rahmen der Fassadensanierung des Rathauses festgestellt. Dies blieb nicht die einzige Überraschung.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Seit heute Morgen ist ein Spezialkran mit der Montage der Zirbelnuss beschäftigt. Diese kommt zurück auf des Augsburger Rathauses. Nach mehrwöchiger Reparatur ist das Wahrzeichen damit wieder auf seinem Platz, mit etwas mehr Ballast als zuvor.

Dokumente von 1924 versteckt im Sockel

Denn bei der Abmontage fanden die Verantwortlichen im Sockel der Zirbelnuss ein Metallzylinder mit interessantem Inhalt. Im Beisein von Vertretern des Landesamts für Denkmalpflege und des Augsburger Hochbauamts wurde dieser Anfang August geöffnet. Zutage befördert wurde ein Dokument aus dem Jahre 1924, das sich mit der Reparatur und Montage der Zirbelnuss aus diesem Jahr beschäftigt, sowie vier Banknoten aus der damaligen Inflationszeit. Diese Erinnerungsstücke wurden – ergänzt um eine aktuelle Zeitungsseite sowie einen Fünf-Euro-Schein – wieder in den Metallbehälter eingelegt und ebenfalls zurück an die Rathausspitze gebracht.

Sanierungs-Arbeiten des Rathauses sind nun abgeschlossen

Für die Reparatur der Zirbelnuss zuständig war die Firma Nüssel aus München. Diese ist auf Bronzekunstwerke spezialisiert. Zusammen mit den Montage-Arbeiten schätzt das Hochbauamt der Stadt Augsburg die Gesamtkosten für die Zirbelnuss-Restaurierung auf rund 48.000 Euro. Neben der Bronzeskulptur wird auch die Außenfassade des Augsburger Rathauses bald wieder wie gewohnt sichtbar sein. Die Rathausverhüllung samt Gerüst soll ab Montag früh, 29. August, exakt vier Monate nach der Montage abgenommen werden. Die Stadt rechnet mit einer einwöchigen Demontage. Die Sanierung der Rathaus-Westfassade ist damit nun abgeschlossen.

Das Augsburger Rathaus

Das Augsburger Rathaus wurde im frühen 17. Jahrhundert errichtet. Elias Holl gilt als Bauherr, der neben dem Rathaus unter anderem auch den benachbarten Perlachturm, das Zeughaus, sowie das Rote Tor errichten ließ. Nachdem das Rathaus im zweiten Weltkrieg zerstört wurde, rekonstruierte die Stadt die Sehenswürdigkeit wieder originalgetreu.

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Die Zirbelnuss kommt zurück auf das Rathaus. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Die Zirbelnuss kommt zurück auf das Rathaus. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Die Stadt Augsburg fand ein Dokument und Banknoten von 1924 im Sockel. Foto: Stadt Augsburg
Die Stadt Augsburg fand ein Dokument und Banknoten von 1924 im Sockel. Foto: Stadt Augsburg

Die Ab- und Rückmontage inklusive der Restaurierungen der Bronzeskulptur kostete die Stadt Augsburg rund 48.000 Euro. Die Schäden an der Zirbelnuss wurden erst im Rahmen der Fassadensanierung des Rathauses festgestellt. Dies blieb nicht die einzige Überraschung.

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Seit heute Morgen ist ein Spezialkran mit der Montage der Zirbelnuss beschäftigt. Diese kommt zurück auf des Augsburger Rathauses. Nach mehrwöchiger Reparatur ist das Wahrzeichen damit wieder auf seinem Platz, mit etwas mehr Ballast als zuvor.

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Denn bei der Abmontage fanden die Verantwortlichen im Sockel der Zirbelnuss ein Metallzylinder mit interessantem Inhalt. Im Beisein von Vertretern des Landesamts für Denkmalpflege und des Augsburger Hochbauamts wurde dieser Anfang August geöffnet. Zutage befördert wurde ein Dokument aus dem Jahre 1924, das sich mit der Reparatur und Montage der Zirbelnuss aus diesem Jahr beschäftigt, sowie vier Banknoten aus der damaligen Inflationszeit. Diese Erinnerungsstücke wurden – ergänzt um eine aktuelle Zeitungsseite sowie einen Fünf-Euro-Schein – wieder in den Metallbehälter eingelegt und ebenfalls zurück an die Rathausspitze gebracht.

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Für die Reparatur der Zirbelnuss zuständig war die Firma Nüssel aus München. Diese ist auf Bronzekunstwerke spezialisiert. Zusammen mit den Montage-Arbeiten schätzt das Hochbauamt der Stadt Augsburg die Gesamtkosten für die Zirbelnuss-Restaurierung auf rund 48.000 Euro. Neben der Bronzeskulptur wird auch die Außenfassade des Augsburger Rathauses bald wieder wie gewohnt sichtbar sein. Die Rathausverhüllung samt Gerüst soll ab Montag früh, 29. August, exakt vier Monate nach der Montage abgenommen werden. Die Stadt rechnet mit einer einwöchigen Demontage. Die Sanierung der Rathaus-Westfassade ist damit nun abgeschlossen.

Das Augsburger Rathaus

Das Augsburger Rathaus wurde im frühen 17. Jahrhundert errichtet. Elias Holl gilt als Bauherr, der neben dem Rathaus unter anderem auch den benachbarten Perlachturm, das Zeughaus, sowie das Rote Tor errichten ließ. Nachdem das Rathaus im zweiten Weltkrieg zerstört wurde, rekonstruierte die Stadt die Sehenswürdigkeit wieder originalgetreu.

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