B4B Schwaben

Holen Sie sich B4BSCHWABEN.de auf Ihr Smartphone.
Klicken Sie auf das Symbol zum „Teilen” in der Toolbar von Safari. Finden Sie die Option „Zum Home-Bildschirm”. Mit einem Klick auf „Hinzufügen” ist die Installation abgeschlossen! Schon ist die Website als App auf Ihrem iOS-Gerät installiert.

B4B Schwaben
 / 
B4B Nachrichten  / 
Universität Augsburg und Kliniken an der Paar erweitern ihre Zusammenarbeit
Kooperation

Universität Augsburg und Kliniken an der Paar erweitern ihre Zusammenarbeit

Archivbild. Die Kliniken an der Paar im Landkreis Aichach-Friedberg. Foto: Kliniken an der Paar
Archivbild. Die Kliniken an der Paar im Landkreis Aichach-Friedberg. Foto: Kliniken an der Paar

Das Universitätsklinikum Augsburg und die Kliniken an der Paar intensivieren ihre Zusammenarbeit. Fünf Kooperationsverträge sollen künftig die medizinische Kooperation in zentralen Fachbereichen regeln und zugleich Vorgaben der Krankenhausreform adressieren. Die Details.

Das Universitätsklinikum Augsburg und die Kliniken an der Paar des Landkreises Aichach-Friedberg möchten künftig in mehreren medizinischen Bereichen zusammenarbeiten. Ziel der fünf individuellen Kooperationen sei eine engere fachliche Abstimmung zwischen den Einrichtungen. Bereits seit Ende 2024 sind die Standorte Aichach und Friedberg gemeinsam akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Augsburg und beteiligen sich somit an der praktischen Ausbildung von Studierenden der Humanmedizin. „Unser zukunftsorientierter Prozess ist auf vielen Ebenen äußerst erfolgreich: Die fünf Kooperationsverträge sind ein weiterer wichtiger Schritt für die bestmögliche Gesundheitsversorgung der Menschen im Wittelsbacher Land“, bestätigt Landrat Dr. Klaus Metzger.

Vertragliche Grundlage und gesetzlicher Rahmen 

Dr. med. Hubert Mayer, Geschäftsführer der Kliniken an der Paar, erklärt: „Mit dieser fachlichen Partnerschaft, die nun in den Kooperationsverträgen geregelt ist, ermöglichen wir gemeinsam eine abgestimmte und hochwertige Versorgung für die Patientinnen und Patienten im Landkreis.“ Zugleich verweist er auf regulatorische Anforderungen: „Außerdem erfüllen wir mit diesen Verträgen die Vorgaben der aktuellen Krankenhausreform und der künftig geplanten Leistungsgruppen, die wir an unseren beiden Standorten in Aichach und Friedberg anbieten möchten.“ Die bisher positive Zusammenarbeit machte sich laut Mayer besonders in der gemeinsamen Versorgung von Herz- oder Schlaganfallpatienten bemerkbar.

Mit dem Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz (KHVVG) hat der Gesetzgeber Leistungsgruppen eingeführt und hierfür Qualitätskriterien definiert. Diese beinhalten insbesondere Mindestvoraussetzungen an Struktur- und Prozessqualität medizinischer Leistungen. Die neuen Verträge sollen der formalen und inhaltlichen Umsetzung dieser Vorgaben dienen. 

Organisatorische Ausgestaltung der Zusammenarbeit 

Die Vereinbarungen regeln unter anderem die Einbindung zusätzlicher fachlicher Expertise durch Telekonsile sowie interdisziplinäre Fallkonferenzen. Dadurch könne bei Bedarf universitäres Spezialwissen in die Behandlung einbezogen werden, während die Versorgung wohnortnah erfolgt.

Am Standort Aichach umfasst die Kooperation die Stroke Unit zur Versorgung von Schlaganfallpatienten, die interventionelle Kardiologie mit Herzkatheter-Eingriffen sowie den Bereich kardialer Devices, darunter Herzschrittmacher, Defibrillatoren und Ereignisrekorder. Am Standort Friedberg beziehen sich die Vereinbarungen auf die komplexe Gastroenterologie sowie den Bereich der Geburten. 

Artikel zum gleichen Thema