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In Bayerisch-Schwaben engagieren sich tausende Unternehmen in der Ausbildung junger Menschen. Die Industrie- und Handelskammer Schwaben macht dieses Engagement nun sichtbar. Ein neues Signet kennzeichnet alle IHK-Ausbildungsbetriebe in der Region - aktuell rund 4.300 in Bayerisch-Schwaben. Allein im Wirtschaftsraum Augsburg bilden etwa 1.500 Betriebe junge Menschen aus. Insgesamt absolvieren mehr als 20.000 Auszubildende eine Ausbildung in einem IHK-Beruf. „Diese Unternehmen leisten einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung und damit zur Zukunftsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandortes“, betont IHK-Regionalgeschäftsführer Jens Walter.
Das Signet wird künftig auch am Eingang des Universitätsklinikums Augsburg angebracht. Bei einem Besuch des Universitätskrankenhauses übergab Walter den Aufkleber an den Kaufmännischen Direktor Michael Bungarten. Am Klinikum werden jährlich rund 500 junge Menschen in verschiedenen Bereichen ausgebildet, darunter medizinische, kaufmännische und handwerkliche Berufe sowie duale Studiengänge. „Unternehmen wie das Universitätsklinikum Augsburg übernehmen aktiv Verantwortung für den Fachkräftenachwuchs“, sagt Walter.
Für Unternehmen hat die Ausbildung eine zentrale Bedeutung, denn genügend Stellen sichern den Nachwuchs. Das Signet soll dabei helfen, junge Talente gezielt anzusprechen. „Die Ausbildung junger Menschen ist für uns eine Investition in die Zukunft“, sagt Michael Bungarten. „Nur mit gut qualifizierten Fachkräften kann sich das UKA langfristig erfolgreich am Markt behaupten.“
Trotz der hohen Ausbildungszahlen bleibt die Situation angespannt. Viele Betriebe finden nur schwer geeignete Bewerber. Auch im vergangenen Ausbildungsjahr gab es mehr offene Stellen als Interessenten. „Für die Unternehmen wird es immer schwieriger, Nachwuchs zu finden“, sagt Walter. Auch im vergangenen Ausbildungsjahr gab es mehr offene Stellen als Bewerber. „Viele Ausbildungsplätze in der Region blieben daher unbesetzt“, so Walter. Die IHK ruft Unternehmen dazu auf, frühzeitig mit der Suche nach Auszubildenden zu beginnen.
Die IHK Schwaben bietet deshalb verschiedene Unterstützungsangebote. Dazu zählen Beratungen, Plattformen wie der IHK-Ausbildungsatlas sowie Marketingmaßnahmen im Rahmen der Kampagne „Ausbildung macht mehr aus dir“. Auch Schulpartnerschaften und das Projekt „AusbildungsScouts“ sollen helfen, frühzeitig Kontakte zu potenziellen Auszubildenden zu knüpfen. Ein wichtiger Einstieg in die Ausbildung bleibt laut IHK das Praktikum. „Ein erster wichtiger Schritt ist meist das Praktikum, mit dem oft schon der Weg in die Ausbildung geebnet wird“, sagt Walter.