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Die Kliniken an der Paar, kurz KliPa, investieren in einen Umbau: Für circa 2,5 Millionen Euro entstehen im Krankenhaus Friedberg aktuell eine neue Endoskopie-Abteilung sowie eine Aufnahmeeinheit für die Notaufnahme. Die Baumaßnahmen finden in zwei Abschnitten bei laufendem Betrieb statt und sollen insgesamt 15 Monate dauern.
Dr. med. Hubert Mayer, Geschäftsführer des Klinikverbunds, begrüßt nach fünf Jahren der Vorplanung den Baubeginn: „Wir freuen uns sehr, dass nun nach langer Vorplanung alle Voraussetzungen, Gutachten und Vergaben geklärt sind, und es endlich losgehen kann.“
Im ersten Bauabschnitt, der acht Monate dauern soll, entsteht eine neue Endoskopie-Abteilung für sämtliche Koloskopien und Gastroskopien, die im Krankenhaus durchgeführt werden. Kern der neuen Abteilung sollen zwei neue Untersuchungsräume sowie ein Aufwach- und Überwachungsraum werden. Auch eine gesonderte Anmeldung, eine Umkleide und eine Toilette für Patientinnen und Patienten sollen ebenfalls entstehen. Der Chefarzt für Innere Medizin und Gastroenterologie in Friedberg, Dr. med. Albert Bauer, freut sich bereits jetzt auf die neuen Räumlichkeiten seines Teams: „Mein Team und ich freuen uns schon sehr auf die neue Abteilung. Die neuen Räume wurden nach modernsten Kriterien großzügig geplant.“
Im Februar 2026 haben das Universitätsklinikum Augsburg und die Kliniken an der Paar ihre Zusammenarbeit anhand von Kooperationsverträgen gestärkt. Die Gastroenterologie in Friedberg ist einer der fünf Bereiche, bei dem die Kliniken künftig stärker zusammenarbeiten wollen. Gleichzeitig sind die KliPa seit November 2024 Lehrkrankenhäuser der Universität Augsburg.
Nach Fertigstellung des neuen Endoskopiebereichs soll in der zweiten Phase eine sogenannte Aufnahmestation für die Notaufnahme gebaut werden. Dort, wo im Friedberger Krankenhaus aktuell endoskopische Untersuchungen durchgeführt werden, sollen künftig in fünf Betten und drei Zimmern Akutpatienten untergebracht werden. Martin Müller, Chefarzt der Notaufnahmen im Klinikverbund, erklärt die geplante Nutzung der Station: „Diese zusätzlichen Plätze sind für Patienten bestimmt, die zum Beispiel nur für einige Stunden überwacht oder therapiert werden müssen, oder bei denen noch nicht klar ist, ob der Zustand eine Verlegung auf die Normalstation zulässt oder eine Verlegung auf die Intensivstation nötig ist.“ Der zweite Bauabschnitt soll in sieben Monaten abgeschlossen werden, der gesamte Umbau dauert nach aktueller Planung also bis Mitte 2027.
Der Betrieb der Klinik werde für den Umbau nicht eingeschränkt, „die Beeinträchtigungen für Patienten in ihren Patientenzimmern sollten sich in Grenzen halten“, betont Peter Schiele, stellvertretender Geschäftsführer der Kliniken an der Paar und Bereichsleiter Krankenhausorganisation und Versorgung. Da die neue Endoskopie direkt über den Operationssälen des Krankenhauses entsteht, ließe sich eine gewisse Geräuschbelastung jedoch nicht vermeiden.