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Die IHK Schwaben unterstützt den geplanten Neubau des Universitätsklinikums Augsburg (UKA) ausdrücklich. In ihrer Stellungnahme als Trägerin öffentlicher Belange im laufenden Bauleitplanverfahren bewertet sie das Vorhaben als zentrales Zukunftsprojekt für Augsburg und Bayerisch-Schwaben. Der Neubau sichere langfristig Gesundheitsversorgung, Forschung, Beschäftigung und Standortentwicklung.
Zugleich macht die IHK deutlich: Damit der neue Klinik-, Forschungs- und Wissenschaftsstandort seine volle Wirkung entfalten kann, braucht es eine verlässliche Verkehrsanbindung – insbesondere durch die geplante Straßenbahnlinie 5. „Das Universitätsklinikum Augsburg ist weit mehr als ein Krankenhaus. Es ist ein Schlüsselprojekt für die Gesundheitsversorgung, für Wissenschaft und Forschung sowie für die wirtschaftliche Entwicklung der gesamten Region“, sagt Dr. Marc Lucassen, Hauptgeschäftsführer der IHK Schwaben. „Der geplante Neubau ist eine zentrale Infrastruktur der Daseinsvorsorge und stärkt zugleich die Profilierung Augsburgs als Gesundheits-, Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort.“
Aus Sicht der IHK hat das Vorhaben eine herausragende Bedeutung. Das UKA ist das einzige Krankenhaus der Maximalversorgung in Bayerisch-Schwaben und übernimmt eine zentrale Versorgungsfunktion für rund zwei Millionen Menschen. Gleichzeitig zählt es zu den größten Arbeitgebern der Region. Der Neubau sei daher weit mehr als eine bauliche Modernisierung. Vielmehr handle es sich um eine strukturelle Weichenstellung für Versorgungssicherheit, Beschäftigung, Fachkräftesicherung und regionale Wertschöpfung. Mit dem UniMed-Campus, der Medizinischen Fakultät und den angrenzenden kliniknahen Einrichtungen wachse zugleich ein Gesundheits- und Wissenschaftsstandort, der Versorgung, Forschung und Lehre enger miteinander verbindet. Daraus könnten wichtige Impulse für Innovationen, Ausgründungen und hochqualifizierte Beschäftigung entstehen.
Positiv bewertet die IHK zudem, dass die vorliegenden Planungen nicht nur den Ersatz des bestehenden Hauptgebäudes umfassen. Vielmehr werde das gesamte Areal mit seinen städtebaulichen, funktionalen und verkehrlichen Zusammenhängen betrachtet. Dazu zählen Erschließung, Freiraum- und Grünstrukturen, betriebliche Abläufe, Wohnraumentwicklung sowie die Einbindung in das Umfeld.
Entscheidend bleibt aus Sicht der IHK die Erreichbarkeit des Standorts. Ein wachsender Klinik-, Forschungs- und Wissenschaftsstandort könne nur funktionieren, wenn Beschäftigte, Studierende, Patientinnen und Patienten, Besucherinnen und Besucher sowie Liefer- und Rettungsverkehre den Standort zuverlässig erreichen.
„Die Weiterentwicklung des UKA erfordert bauliche Veränderungen und eine leistungsfähige ÖPNV-Anbindung“, betont Lucassen. Die IHK spricht sich deshalb dafür aus, die geplante Straßenbahnlinie 5 zwischen Hauptbahnhof und Universitätsklinikum als festen Bestandteil der Gesamtentwicklung verbindlich weiterzuverfolgen. Gerade für die Anbindung eines solchen Zukunftsstandorts sei eine leistungsfähige Verbindung zum Hauptbahnhof von besonderer Bedeutung.
Darüber hinaus regt die IHK an, die Straßenerschließung im weiteren Verfahren vertieft zu betrachten. Dazu gehört insbesondere die Prüfung einer zusätzlichen leistungsfähigen Zufahrt aus Richtung B300 beziehungsweise P+R Augsburg-West. Eine solche Lösung könnte helfen, Verkehrsströme neu zu ordnen und belastete Bereiche im Umfeld des Klinikareals zu entlasten.
Insgesamt sieht die IHK Schwaben in der Weiterentwicklung des Universitätsklinikums Augsburg eine große Chance für Stadt und Region. Der Neubau sichere eine zentrale Infrastruktur der Gesundheitsversorgung und stärke Augsburg zugleich als Standort für Wissenschaft, Forschung, Innovation und qualifizierte Beschäftigung. Die IHK unterstützt das Vorhaben daher ausdrücklich und spricht sich dafür aus, die Planungen mit einem klaren Blick auf die verkehrlichen Rahmenbedingungen weiterzuführen.