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Breitbandausbau: Viel zu tun im Wittelsbacher Land
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Landratsamt Aichach-Friedberg

Breitbandausbau: Viel zu tun im Wittelsbacher Land

Gerade einmal 40 Prozent in ländlichen Gegenden des Landkreises haben Zugang zu schnellem Internet. Foto:© Gina Sanders/Fotolia
Gerade einmal 40 Prozent in ländlichen Gegenden des Landkreises haben Zugang zu schnellem Internet. Foto:© Gina Sanders/Fotolia

Im Wittelsbacher Land hat nicht einmal die Hälfte der Landbewohner Zugang zu schnellem Internet. Deswegen lädt der Landtagsabgeordnete Tomaschko heute Abend alle Interessierten zu einer informativen Veranstaltung im Landratsamt ein.

von Martina Lakotta, Online-Redaktion

Seit Monaten häufen sich mediale Berichte zum Thema Breitbandausbau. Politiker auf Bundes- und Landesebene sind sich wie die kommunalen Vertreter einig: Ein schneller Netzausbau ist wichtig, stärkt den Standort und fördert die Wirtschaft. Doch bis jetzt sind längst nicht alle Fragen zu Finanzierbarkeit und Umsetzung beantwortet. Bis zum Ziel ist noch ein weiter Weg zu gehen. So konzentriert zwar auch der Landkreis Aichach-Friedberg seine Bemühungen auf einen schnellen Ausbau des Breitbandnetzes. Doch bis jetzt sind im Wittelsbacher Land gerade einmal 40 Prozent der Haushalte auf dem Land mit schnellem Internet versorgt. Anlässlich dessen möchte der Landtagsabgeordnete Tomaschko die Bürger zu einer themenbezogenen Informationsveranstaltung einladen.

Peter Tomaschko informiert Bürger zum Breitbandausbau in Bayern

Im Rahmen der heute Abend stattfindenden Veranstaltung möchte der Initiator Tomaschko allen Interessierten die Bedeutung und Möglichkeit des bayerischen Förderprogramms zum Breitbandausbau erklären. Deswegen wird sich ab 18 Uhr im Großen Sitzungssaal des Landratsamtes Aichach-Friedberg alles rund um das Thema Netzausbau drehen. Neben Regierungsdirektor Daniel Kleffe, welcher im zuständigen Staatsministerium verantwortlich für den Netzausbau ist, werden Dieter Weidner und Thomas Maier über die aktuelle Situation berichten. Weidner wird als Vertreter der Industrie- und Handelskammer, Maier im Namen der Handwerkskammer Schwaben vor Ort zugegen sein.

„GroKo“ bringt keine neuen Lösungen zum bundesweiten Netzausbau

„Moderne Netze für ein modernes Land – Schnelles Internet für alle“ – mit diesem Leitspruch hat die Große Koalition das Thema Breitbandausbau in das politische Geschehen eingebracht. Vergangene Woche, am 3. Juli 2014, wurde die Angelegenheit erneut im Bundestag debattiert. Dennoch bleiben die Vorwürfe gegen die Regierung weiter bestehen. Denn wichtige Fragen zur Finanzierbarkeit sind weiter unbeantwortet. Was die jüngste Diskussion im Bundestag gezeigt hat, ist, dass kaum mit staatlichen Fördergeldern gerechnet werden kann. Aus dem Koalitionsvertrag wurden bereits Gelder in Höhe von jährlich etwa einer Milliarde Euro gestrichen. Auch im puncto Netzneutralität wurden bei der Bundestagsdebatte keine neuen Lösungen präsentiert. Vielmehr flüchteten sich die Redner der Regierungsparteien in schwammige Formulierungen, wie sie schon im Koalitionsvertrag zu finden sind. Diese Schwachstelle nutzten die Oppositionsredner für ihre Kritik, jedoch ohne konkrete Gegenvorschläge einzubringen.

Freistaat bemüht sich mit Förderungen um Breitbandausbau

In Bayern bemüht sich die Regierung mit einem neuen Breitbandkonzept auf kommunaler Ebene um das flächendeckende Netz. Hier sollen die Kommunen mit Förderprogrammen Unterstützung erfahren. Bereits 16 Gemeinden haben sich am ersten Programm beteiligt. Allerdings geht der Ausbau auch hierzulande schleppend voran. Allein im Landkreis Aichach-Friedberg ist nicht einmal die Hälfte aller ländlichen Bewohner mit schnellem Internet versorgt. Das gesteht auch der bayerische Landtagsabgeordnete Peter Tomaschko ein: „Mit dem Förderprogramm ist die Versorgung im Wittelsbacher Land zwar in weiten Teilen gesichert, aber nicht auf dem gewünschten Niveau. Bisher haben nur rund 40 Prozent der Haushalte im Landkreis ein schnelles Internet von 50 Megabit pro Sekunde.“

Breitbandausbau fördert positive wirtschaftliche Entwicklung

Über die Wichtigkeit des Breitbandausbaus ist sich die Politik einig. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion bezeichnet den Netzausbau als „Standortfaktor Nummer Eins“. Ein schneller, flächendeckender Internetzugang ist wichtige Voraussetzung für die wirtschaftliche Entwicklung. Besonders deswegen müsse der Netzausbau im ländlichen Raum weiter vorangebracht werden, wie Politiker fordern. Denn einem Mittelständler, der abseits der Stadt über keine schnelle Internetverbindung verfügt, droht der Verlust der Wettbewerbsfähigkeit.

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