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Kommentar der Woche von Rebecca Weingarten

Kommentar: Und täglich grüßt die Bus-Kritik

Die Buslinie 22 fährt ab dem 11. Dezember die Haltestelle Karlstraße nicht mehr an. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Ab dem 11. Dezember gilt für den öffentlichen Personennahverkehr der Stadtwerke Augsburg ein neuer Fahrplan. Jetzt kommt der Vorwurf, der Service würde „ausgedünnt“. Stimmt das?

Es ist richtig: Auf die Fahrgäste der swa kommen Veränderungen zu. Doch ist das schlimm? Wenn man dem Gejammer des Fahrgast-Verbands Pro Bahn glauben darf, ja.

Vor allem der Halb-Stunden-Takt am Abend stößt sauer auf. Dazu sei gesagt: Während in der Früh pro Bus durchschnittlich 42 Fahrgäste anzutreffen sind, sind es in den Abendstunden nur noch acht. Kann man den Stadtwerken wirklich vorwerfen, dass sie ihre Busse lieber dann einsetzen, wenn der Service auch wirklich genutzt wird? Oder werden sie hier nicht vielmehr ihrer Verantwortung als kommunales Unternehmen gerecht?

Auch das Argument, kleine Fahrzeuge als Alternative zu nutzen, zählt kaum. Zunächst einmal müssten diese kleinen Fahrzeuge erst noch angeschafft werden. Der Wartungsaufwand ist nicht zu unterschätzen. Abends müssten sie dann noch gegen die großen Busse ausgetauscht werden. Dafür müssten die Stadtwerke wiederum die Schichten ihrer Fahrer umlegen. Es käme zu einem personellen Mehraufwand. Kurz: Unterm Strich entstünden hohe Mehrkosten und kaum Nutzen für die Fahrgäste.

Ab einer gewissen Uhrzeit sind also kaum noch Fahrgäste in den Bussen anzutreffen – auch die viel beschworenen Jugendlichen nicht, die nach dem Feiern mit dem Bus nach Hause wollen. Doch während der normalen Betriebszeiten nützt jungen Menschen, die feiern gehen wollen, ein häufiger Bus-Takt herzlich wenig. Sie brauchen eher in den sehr späten Abend- beziehungsweise frühen Morgen-Stunden eine Gelegenheit, günstig nach Hause zu kommen – die mit den Nachtbussen von Donnerstag bis Samstag weiterhin gegeben ist.

Mit neuen Haltestellen und veränderten Linien fahren die Busse der swa ab dem 11. Dezember mehr Kilometer als zuvor. Dadurch steigen auch die Kosten für das Unternehmen, es wird nicht zu Lasten der Fahrgäste gespart. Vielmehr wird verhindert, dass die Busse heiße Luft spazieren fahren. Eigentlich ein gutes Konzept, über das man sich freuen sollte.

von Rebecca Weingarten

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