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Kommentar der Woche von Rebecca Weingarten

Kommentar: Nur Mut! Warum Augsburg an sich selbst glauben sollte

 Raum für Wachstum: In der Region ist noch viel Luft nach oben. Foto: B4B SCHWABEN

In wenigen Tagen feiert Deutschland zum 25. Mal den Tag der Deutschen Einheit. Politisch gewollt, wirtschaftlich extrem herausfordernd: Anfang der 1990er Jahre brauchte es viel Mut, um die Einheit zu schaffen. Heute zeigt sich auch die Region Augsburg mutig. 

Es gibt in Schwaben viele, die Ja sagen zu Wirtschaft und Fortschritt, trotz der Schwierigkeiten, die diese Haltung mit sich bringt. Dabei werden auch jene Themen nicht ausgespart, die zwangsläufig fast immer auf Widerstand stoßen. Die Sanierung der B17, der Bau der Straßenbahnlinie 5, der Umbau des Augsburger Hauptbahnhofs oder die Sanierungspläne für die Bahnhöfe Neusäß und Gersthofen gehören dazu.

Auch logistische Entwicklungen sind nicht überall willkommen. Trotzdem verschließt sich die Region diesen einmaligen Wachstumschancen gegenüber nicht. Der Immobilienkonzern Goodman realisiert derzeit ein Großprojekt für DB Schenker auf dem Gelände des GVZ Augsburg. Für BMW baut Goodman in Kleinaitingen. Auch ALDI, DHL und Amazon haben in der Region Augsburg offene Türen vorgefunden.

Viele Firmen bekennen sich ganz klar zum Wirtschaftsstandort Augsburg. Dazu gehört auch Netz16, das seine neue Firmenzentrale im Sheridan Park kürzlich feierlich eröffnete. Forschung und Wissenschaft verändern das Gesicht der Region ebenso, machen sie für die Wirtschaft attraktiver. Zeitgleich locken neue und altbewährte Messen Fachbesucher aus der ganzen Welt in die Fuggerstadt.

Weiche Standortfaktoren leisten ebenfalls einen großen Beitrag zur Attraktivität der Region. Der FC Augsburg behauptet sich zum ersten Mal europaweit. Die Stadt und der Freistaat investiert kräftig in das Theater, das Klinikum Augsburg, die Attraktivität der Innenstadt, in Naherholungsmöglichkeiten. Was viele Augsburger längst wissen, wird immer offensichtlicher: Hier lässt es sich gut leben.

Wer sich vor Ort umsieht, entdeckt den Willen zu Innovation und Wirtschaftskraft. Der Mut und die Lust, an Schwaben zu glauben, sind da. Dabei gibt es durchaus noch Luft nach oben. Der Platz und die Energie, weiter und besser zu wachsen, sind vorhanden. Augsburg muss dieses Potential ausschöpfen, den Handel in der Region stärken, noch mehr Arbeitsplätze schaffen, Wohlstand und Lebensqualität vor Ort weiter vorantreiben. Bereits heute ist die Region dazu auf dem richtigen Weg.

Vielleicht lässt sich manch einer mit Blick auf das 25-jährige Jubiläum der Deutschen Einheit ja dazu inspirieren, noch mutiger zu sein. Noch öfter Ja zu sagen. Den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Einen eigenen Laden in der Innenstadt zu eröffnen. Menschen, die eigentlich auf dem ersten Arbeitsmarkt keine Chance haben, als vollwertige Arbeitskräfte zu integrieren. Jungen Flüchtlingen im eigenen Betrieb eine Chance auf eine qualitativ hochwertige Ausbildung zu geben.

Mutige Entscheidungen sind immer auch schwere Entscheidungen. Doch bisweilen steckt in ihnen die Kraft, ein ganzes Land zu verändern.

von Rebecca Weingarten

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