101 Köpfe, Folge 133

Manuela Stone: Im Legoland ist „kein Tag wie der andere“

Manuela Stone ist Geschäftsführerin des Legoland Deutschland Resort am Standort Günzburg. Im 101-Köpfe-Interview verrät sie, was sie ganz persönlich mit Lego verbindet und für welchen Film das Legoland Kulisse sein sollte.

Name: Manuela Stone

Alter: 48

Position: Geschäftsführerin

Unternehmen: Legoland Deutschland Resort

Hobbies: Backen, Lesen, Joggen


B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Manuela Stone, Sie sind seit Mai 2019 Geschäftsführerin des Legoland Deutschland Resort in Günzburg. Mit welchem Wort würden Sie Ihr erstes Jahr beschrieben und warum?

Manuela Stone: Aufregend! Es war wirklich sehr aufregend, diesen neuen Job zu übernehmen. Die Leitung des Resorts mit Park und Feriendorf ist jedoch nach wie vor sehr spannend, denn kein Tag ist wie der andere. 2020 kam dann auch die Corona-Pandemie hinzu. Hier sind starke Nerven gefordert, um die Krise zu meistern und somit muss man mit der anderen Art von „aufregend“ auch umgehen können.

Sie haben im Jahr 2015 übergangsweise die Leitung vom Legoland Windsor in Großbritannien übernommen. Wie unterscheiden sich die beiden Freizeitparks?

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Ganz klar von der Landschaft – Legoland Windsor hat Hanglage. Hier hatte ich in den ersten Wochen richtig Muskelkater. Die Aufteilung in verschiedene Themenbereiche und Lego thematisierte Attraktionen ist ähnlich wie bei uns. In den Lego Modellwelten des Miniland-Bereiches sind allerdings ganz andere Sehenswürdigkeiten zu bestaunen. Einen großen Unterschied gibt es auch bei den Besuchern. Die Gäste sind nicht so international, wie in Deutschland. In Windsor gibt es fast ausschließlich Gäste aus dem Vereinigten Königreich. Was jedoch alle Legoland-Parks weltweit gleichermaßen auszeichnet, sind die lachenden Kinderaugen.

Vor Ihrer Stelle als Geschäftsführerin waren Sie Direktorin des Gastronomiebereichs. Steckt in Ihnen eine leidenschaftliche Bäckerin?

Kuchen backen ist mein Ausgleich zum Alltag. Am liebsten mache ich einen ganz einfachen Käsekuchen oder Nusszopf.

Welchen Moment in Ihrer Karriere würden Sie gerne erneut erleben?

Die Eröffnung unseres Parks im Jahr 2002 – das war ein unvergessliches Erlebnis. Ich würde dies gerne jetzt als Geschäftsführerin nochmals erleben dürfen.

Welche persönlichen Eigenschaften sind wichtig, um in einem Freizeitpark zu arbeiten?

Man muss gerne mit Menschen arbeiten und darüber hinaus offen, herzlich und vor allem flexibel sein.

Welches ist Ihre Lieblingsattraktion im Legoland?

Meine Lieblingsattraktion ist das Herzstück unseres Parks – unser Miniland. Ich liebe es durch die Lego Modellwelten zu laufen und entdecke auch stets neue Szenerien. Besonders toll ist es, wenn es abends beleuchtet ist.

Viele Menschen verbringen ihre Freizeit dort, wo Sie arbeiten. Was machen Sie am liebsten in Ihrer freien Zeit?

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Für mich ist es wichtig, die freie Zeit mit meiner Familie zu verbringen und auch die Ruhe im Garten – gerne mit einem guten Buch – zu genießen. Zum Ausgleich jogge ich und unter normalen, nicht Corona-geprägten, Bedingungen reise ich sehr, sehr gerne.

Das Legoland war schon in so manchem Film und mancher Serie einer der Hauptdarsteller. Für welchen Film sollte das Legoland unbedingt Kulisse sein?

Schon als Kind habe ich die Geschichte vom doppelten Lottchen von Erich Kästner geliebt. Ich könnte mir unser Resort als Kulisse für das Aufeinandertreffen der beiden Zwillingsmädchen oder auch für die Wiederzusammenführung der Familie sehr gut vorstellen.

Was verbinden Sie ganz persönlich mit Lego?

Da kommt mir sofort unsere große Lego Kiste aus meiner Kindheit in Erinnerung. Mein Bruder und ich haben damit tolle gemeinsame Stunden verbracht und gebaut. Meine Lieblingsbauwerke waren Häuser im Garten. Mein Bruder war da wesentlich kreativer.

Ganz spontan in dreißig Sekunden: drei tolle Persönlichkeiten aus Bayerisch-Schwaben – und warum genau die?

Für mich sind meine Eltern wichtige Persönlichkeiten aus Bayerisch-Schwaben. Ich schätze sie für all das, was sie aufgebaut und mir mit auf den Weg gegeben haben.

Bei bekannten Persönlichkeiten aus, beziehungsweise für Bayerisch-Schwaben, fallen mir spontan zwei ein: Zum Einen Diana Damrau – die Günzburgerin ist immer ihrem Traum, Opernsängerin zu werden gefolgt und ist inzwischen eine international angesehene Künstlerin. Und außerdem die Kaiserin Maria Theresia: Sie ist zwar keine Schwäbin, hat jedoch für ihr Reich, zu dem auch Günzburg gehörte, bedeutende Modernisierungen bewirkt. Sie war couragiert, stark und hatte stets das Wohl der Kinder im Blick.

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Name: Manuela Stone

Alter: 48

Position: Geschäftsführerin

Unternehmen: Legoland Deutschland Resort

Hobbies: Backen, Lesen, Joggen


B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Manuela Stone, Sie sind seit Mai 2019 Geschäftsführerin des Legoland Deutschland Resort in Günzburg. Mit welchem Wort würden Sie Ihr erstes Jahr beschrieben und warum?

Manuela Stone: Aufregend! Es war wirklich sehr aufregend, diesen neuen Job zu übernehmen. Die Leitung des Resorts mit Park und Feriendorf ist jedoch nach wie vor sehr spannend, denn kein Tag ist wie der andere. 2020 kam dann auch die Corona-Pandemie hinzu. Hier sind starke Nerven gefordert, um die Krise zu meistern und somit muss man mit der anderen Art von „aufregend“ auch umgehen können.

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Vor Ihrer Stelle als Geschäftsführerin waren Sie Direktorin des Gastronomiebereichs. Steckt in Ihnen eine leidenschaftliche Bäckerin?

Kuchen backen ist mein Ausgleich zum Alltag. Am liebsten mache ich einen ganz einfachen Käsekuchen oder Nusszopf.

Welchen Moment in Ihrer Karriere würden Sie gerne erneut erleben?

Die Eröffnung unseres Parks im Jahr 2002 – das war ein unvergessliches Erlebnis. Ich würde dies gerne jetzt als Geschäftsführerin nochmals erleben dürfen.

Welche persönlichen Eigenschaften sind wichtig, um in einem Freizeitpark zu arbeiten?

Man muss gerne mit Menschen arbeiten und darüber hinaus offen, herzlich und vor allem flexibel sein.

Welches ist Ihre Lieblingsattraktion im Legoland?

Meine Lieblingsattraktion ist das Herzstück unseres Parks – unser Miniland. Ich liebe es durch die Lego Modellwelten zu laufen und entdecke auch stets neue Szenerien. Besonders toll ist es, wenn es abends beleuchtet ist.

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Das Legoland war schon in so manchem Film und mancher Serie einer der Hauptdarsteller. Für welchen Film sollte das Legoland unbedingt Kulisse sein?

Schon als Kind habe ich die Geschichte vom doppelten Lottchen von Erich Kästner geliebt. Ich könnte mir unser Resort als Kulisse für das Aufeinandertreffen der beiden Zwillingsmädchen oder auch für die Wiederzusammenführung der Familie sehr gut vorstellen.

Was verbinden Sie ganz persönlich mit Lego?

Da kommt mir sofort unsere große Lego Kiste aus meiner Kindheit in Erinnerung. Mein Bruder und ich haben damit tolle gemeinsame Stunden verbracht und gebaut. Meine Lieblingsbauwerke waren Häuser im Garten. Mein Bruder war da wesentlich kreativer.

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Für mich sind meine Eltern wichtige Persönlichkeiten aus Bayerisch-Schwaben. Ich schätze sie für all das, was sie aufgebaut und mir mit auf den Weg gegeben haben.

Bei bekannten Persönlichkeiten aus, beziehungsweise für Bayerisch-Schwaben, fallen mir spontan zwei ein: Zum Einen Diana Damrau – die Günzburgerin ist immer ihrem Traum, Opernsängerin zu werden gefolgt und ist inzwischen eine international angesehene Künstlerin. Und außerdem die Kaiserin Maria Theresia: Sie ist zwar keine Schwäbin, hat jedoch für ihr Reich, zu dem auch Günzburg gehörte, bedeutende Modernisierungen bewirkt. Sie war couragiert, stark und hatte stets das Wohl der Kinder im Blick.

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