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Wilken prüft rechtliche Schritte gegen SAP
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Wilken GmbH

Wilken prüft rechtliche Schritte gegen SAP

 Der Stammsitz der Wilken GmbH. Foto: Wilken GmbH

Streit bei Wilken und SAP: Seit 2011 nutzt Wilken den Namen „S/4“ für seine Entwicklungsplattform. Jahre später lanciert SAP ein ähnliches Produkt unter demselben Namen. Wilken prüft nun, ob rechtliche Schritte gegen SAP eingeleitet werden müssen.

von Rebecca Weingarten, Online-Redaktion

Bereits seit 2011 benutzt der Ulmer ERP-Hersteller Wilken „S/4“ als Namen für seine eigene Entwicklungsplattform. Auf ihrer Basis entstehen sämtliche neuen Software-Module. Gute drei Jahre später präsentierte nun SAP seine „Anwendungssuite der neuen Generation“ just unter demselben Namen. Nach eigenen Angaben wendete sich Wilken im Juni mit einem Brief an den SAP-Vorstand. Als Antwort kam, man könne die Marken ja einfach nebeneinanderstehen lassen und verwenden.

Intensiver Austausch zum Produkt hatte im Vorfeld stattgefunden

Wilken ist dagegen. Zum einen, weil beide ERP-Häuser ganz ähnliche Vorteile mit ihren Produkten verknüpfen. Dazu gehört zum Beispiel die Integration in die Cloud. Außerdem können Geschäftsprozesse vereinfacht und so Effizienzsteigerungen erzielt werden. Laut Wilken hatten beide Unternehmen bereits 2012 einen intensiven Austausch zum Produkt S/4 von Wilken. Dazu gab es mehrere streng geheime Treffen und Workshops in Walldorf und Ulm. Dabei wurde geprüft, ob sich S/4 ENER:GY von Wilken in die SAP-Softwarelösungen integrieren ließ.  Letztlich kam es zu keiner Zusammenarbeit. Im Februar dieses Jahres wurde dann S/4 von SAP lanciert.

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Wird Wilken Klage gegen SAP erheben?

Inwieweit Treffen mit Wilken inspirierend für die SAP waren, ist nach eigenen Angaben für Wilken schwer nachvollziehbar. Fest steht: Die parallele Verwendung des Namens ist für Wilken nicht akzeptabel. Zum einen empfindet Wilken die Namensgleichheit als verwirrend für Kunden. Ganz abgesehen davon, dass S/4 von Wilken ein zentraler Baustein der Unternehmensstrategie ist: Wilken will sich und seine Anwender mit Hilfe einer weitreichenden Entwicklungstechnologie made in Germany von multinationalen IT-Anbietern wie Microsoft unabhängig machen. Denn sowohl das Wissen um die Daten als auch um den Code bleibt in Deutschland. Das gleiche gilt für die Möglichkeit, die Anwendungen über eine in Deutschland gehostete Cloud zu nutzen. Derzeit prüft Wilken deswegen, ob rechtlichen Schritte gegen diese Namensgleichheit unternommen werden müssen.

Treffen im Jahr 2012 streng geheim

Die Treffen zwischen SAP und Wilken fanden laut Wilken im Jahr 2012 und unter höchster Geheimhaltungsstufe statt. So wurde die Wilken-Delegation in Walldorf diskret zu einem Nebeneingang geleitet. Und auch bei den Gesprächen selbst achtete die SAP darauf, dass niemand von diesem Besuch etwas mitbekam. Seitdem sind zahlreiche neue Module auf Basis S/4 von Wilken)entwickelt worden, unter anderem die neue Vertriebsabrechnung für die Branchenlösung S/4 ENER:GY. Laut Wilken bewog vor allem dieses Modul inzwischen einige langjährige SAP-Partner und Energiemarktdienstleister, die Ulmer Lösung als Alternative zu den Produkten aus Walldorf ins eigene Portfolio zu übernehmen.

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