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Wieland-Werke investieren 20 Millionen Dollar in Nordamerika
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Kapazitätserweiterung

Wieland-Werke investieren 20 Millionen Dollar in Nordamerika

Luftbild des Wieland-Werks in Vöhringen. Foto: Wieland

Das Ulmer Unternehmen kündigt weitere Investitionen an, um die Wachstumspläne seiner Kälte-Klima-Kunden in Nordamerika zu begleiten. Von dem Geld sollen die Kapazitäten erweitert werden.

Im Rahmen seiner globalen Wachstumsstrategie wird Wieland in den nächsten zwölf Monaten 20 Millionen US-Dollar in das Geschäft für Hochleistungsrippenrohre in Wheeling (Chicago), IL, investieren. Eine neue, hochmoderne Produktionsstätte wird neben dem bisherigen Betrieb die Produktionskapazität von Wieland für Hochleistungsrohre in den USA verdoppeln.

Hohe Nachfrage forderte Ausbaumaßnahme

Die neue Fertigung soll bereits bis zum Frühjahr 2019 fertiggestellt sein. So kann Wieland künftig die gesamte Nachfrage und das Wachstum seiner Partner in der HVAC-Industrie und verwandten Marktsegmenten in Nordamerika bedienen. Ivan Di Stefano, Geschäftsführer von Wieland Thermal Solutions in Nordamerika, freut sich, „dass Wieland mit dieser Investition in der Lage sein wird, seinen Kunden die höchste Produktqualität, kurze Lieferzeiten und einen hervorragenden Service für das gesamte Portfolio an veredelten Oberflächenrohren vor Ort anzubieten“. 

Wieland baut internationale Geschäfte aus

Erst kürzlich investierte das Unternehmen weiter in das globale Wachstum. So hat Wieland einen wichtigen Meilenstein bei der Integration des Geschäftsbereichs Flachwalzprodukte erreicht. Das Unternehmen und die Aurubis AG unterzeichneten kürzlich die entsprechenden Vertragsunterlagen. Die Transaktion soll die derzeitigen Kapazitätsengpässe von Wieland in Europa beheben. Die integrierte Fertigung ist zudem Basis für weiteres Wachstum in den USA und unterstützt den Ausbau des Vertriebs- und Servicenetzes in Asien.

Über die Wieland Gruppe

Die Wieland Gruppe erzielt jedes Jahr einen Absatz von circa 500.000 Tonnen von Halbzeugen aus Kupfer und Kupferlegierungen. Für die Herstellung der Bänder, Bleche, Stangen, Drähte, Rohre und Profile werden in den eigenen Gießereien vor allem Recyclingstoffe, ergänzt durch Neumetalle, eingesetzt. Die Halbzeuge finden in den Bereichen Automotive, im Elektronik- und Kälte-Klimabereich, sowie im Maschinenbau Verwendung. Insgesamt unterhält die Gruppe 15 Produktionsstandorte auf drei Kontinenten.

Entstanden ist die Wieland Gruppe 1820 in Ulm, Deutschland. In rund 200 Jahren hat sich das Unternehmen zu einer globalen Unternehmensgruppe entwickelt. Das Kerngeschäft der Halbzeugherstellung wird kontinuierlich durch neue Geschäftsfelder erweitert. Heute beschäftigt Wieland rund 7.000 Mitarbeiter, die die langfristige Zukunft des Unternehmens sichern. Das Unternehmen Wieland befindet sich bis heute in Familienbesitz.

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