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vbw und Südwestmetall: Darum sind Werkverträge für die Industrie wichtig
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ibw – Informationszentrale der Bayerischen Wirtschaft e. V. / Südwestmetall Bezirksgruppe Ulm

vbw und Südwestmetall: Darum sind Werkverträge für die Industrie wichtig

Besonders in der Automobilindustrie werden viele Arbeitsschritte bei externen Unternehmen ausgeführt. Foto: kaemte / pixelio

Am Donnerstag, den 24. September 2015, veranstaltete die IG Metall einen Aktionstag gegen den Missbrauch von Werkverträgen. Doch der vbm – Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e. V. und Südwestmetall – Verband der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg e. V. sehen das kritisch. Sie heben besonders die positiven Einflüsse von Werkverträgen auf die Produktion hervor und erkennen daher keinen Missbrauch.

von Isabell Walter, Online-Redaktion

Die IG Metall äußerte sich klar gegen den Missbrauch von Werkverträgen und organisierte deshalb am 24. September einen Aktionstag. Besonders der vbm – Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e. V. und Südwestmetall – Verband der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg e. V. treten dem klar entgegen. Sie betonen, dass durch Werkverträge niemand geschädigt, sondern der globale Wettbewerb aufrechterhalten wird. Von einem Missbrauch könne daher nicht die Rede sein. vbm und Südwestmetall sehen besonders in der Produktion die Vorzüge der Werkverträge.

Laut IG Metall führt der Missbrauch von Werkverträgen zu Lohndumping

Bei einem Werkvertrag wird ein Teil der Tätigkeiten eines Unternehmens in einem anderen Betrieb ausgeführt. Laut IG Metall lagern mehr als zwei Drittel der Unternehmen Aufgaben, die zum Kerngeschäft gehören, aus. Dieser Missbrauch der Werkverträge führt nach Ansicht der Gewerkschaft zu  Lohndumping und spaltet Belegschaften. Das Ziel des Aktionstages gegen den Missbrauch von Werkverträgen ist, diesen Missbrauch zu stoppen. Die Betriebsräte fordern mit der IG Metall gute Arbeitsbedingungen, faire Bezahlung nach Tarif und eine sichere Zukunft.

vbm: „Werkvertragsunternehmen sind gute Arbeitgeber“

Dazu wird eine Gegenstimme beim vbm – Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e.V. laut. „Die Kampagne der IG Metall ist verantwortungslos. Werkverträge stärken die Wettbewerbsfähigkeit und sichern Arbeitsplätze. Sie sind seit mehr als einem Jahrhundert ein selbstverständlicher Teil unseres Wirtschaftslebens. Werkvertragsunternehmen sind gute Arbeitgeber“, erklärte vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt seinen Standpunkt. Er verwies darauf, dass die Werkvertragsunternehmen zumeist der Metall- und Elektroindustrie selbst angehören oder Löhne zahlen, die an die Tariflöhne der jeweiligen Branche angelehnt sind. „Gerade in der industriellen Produktion muss sich jeder auf das konzentrieren, was er am besten kann. Nur dadurch können Entwicklung und Fertigung so wettbewerbsfähig gestaltet werden, dass die Endprodukte weltweit Erfolg haben“, erklärt Brossardt die große Bedeutung von Werkverträge besonders in der Automobil- und Zulieferindustrie.

Südwestmetall: „Jeder konzentriert und spezialisiert sich auf das, was er am besten kann. Davon profitieren alle“

Auch Südwestmetall – Verband der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg e. V. äußert sich kritisch zum Aktionstag der IG Metall. „Die Gewerkschaft skandalisiert aus organisationspolitischen Gründen dieses Thema“, so Götz Maier, Geschäftsführer der Südwestmetall-Bezirksgruppe Ulm, „sie will ihren eigenen Einflussbereich ausweiten und auf unternehmerische Entscheidungen einwirken. Dem treten wir entschieden entgegen.“ Maier bezeichnet Werkverträge als selbstverständlichen Bestandteil der Lieferbeziehungen in der Metall- und Elektroindustrie. Außerdem sage es nichts über die Arbeitsbedingungen im Werkvertragsunternehmen aus, dass eine Leistung durch einen Werkvertrag erbracht werde. „Jeder konzentriert und spezialisiert sich auf das, was er am besten kann. Davon profitieren alle“, fügt Maier hinzu.

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