ibw – Informationszentrale der Bayerischen Wirtschaft e. V.

23. Herbstgespräch der vbw in Augsburg: „Luft- und Raumfahrttechnik wichtiger Innovationsmotor für Schwaben“

Jürgen Weiß, Johannes Juppe, Prof. Dr. Ulrich Walter, Philipp Erwein Prinz von der Leyen und Friedrich Hesemann. Foto: ibw
Der Wirtschaftsastronaut Professor Ulrich Walter. Foto: ibw
Der Wirtschaftsastronaut Professor Ulrich Walter. Foto: ibw

Am 22. Oktober 2015 begrüßte die vbw – Vereinigung der bayerischen Wirtschaft e. V. zu ihrem 23. Herbstgespräch Wissenschaftsastronaut Professor Ulrich Walter in Augsburg. Philipp Erwein Prinz von der Leyen, Vorsitzender der vbw Bezirksgruppe Schwaben, betonte: „Die Luft- und Raumfahrttechnik sind wichtiger Innovationsmotor für Schwaben.“

von Rebecca Weingarten, Online-Redaktion

Zu ihrem diesjährigen Herbstgespräch begrüßte die vbw – Vereinigung der bayerischen Wirtschaft e. V. in der Region Schwaben am 22. Oktober in Augsburg rund 300 Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kirche und Verwaltung. Als Gastredner war der Wissenschaftsastronaut und Leiter des Lehrstuhls für Raumfahrttechnik an der Technischen Universität München, Professor Ulrich Walter, geladen. Er berichtete über seine Weltraummission 1993. Dabei betonte Professor Walter, wie wichtig ein gut funktionierendes Team für den Erfolg einer solchen Forschungsreise unter besonderen Bedingungen ist. Walter erläuterte anschließend, wie sich seine Erkenntnisse und Erfahrungen auf die Wirtschaftswelt übertragen lassen. Das schließe auch die Bedeutung eines effektiven Fehlermanagements für das Gelingen komplexer Prozesse ein, betonte der Wissenschaftler.

Luft- und Raumfahrttechnik spielt besondere Rolle bei der Entwicklung Bayerisch-Schwabens

Philipp Erwein Prinz von der Leyen, Vorsitzender der vbw Bezirksgruppe Schwaben, hob in seinem Grußwort die Bedeutung von Innovationen für den Standort Bayern und Schwaben hervor: „Um unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten, sind wir in hohem Maße auf Neuentwicklungen angewiesen. Hier kommt der Luft- und Raumfahrttechnik eine besondere Rolle zu, wie die vbw Studie ‚Bayerns Zukunftstechnologien‘ zeigt. Mit ihren hohen Anforderungen an Sicherheit, Zuverlässigkeit und Energieeffizienz, einer intensiven Forschung und technologieübergreifenden Ansätzen ist sie Innovationsmotor für viele andere Technologiefelder und Branchen.“ Von der Leyen gab jedoch zu bedenken: „Die Perspektiven sind gut, aber wir müssen die Zukunftschancen beispielsweise in den Bereichen Extremleichtbau, elektromotorische Antriebstechniken und unbemannte Flugsysteme noch besser in konkrete Markterfolge umsetzen. Dazu hat der Zukunftsrat der Bayerischen Wirtschaft konkrete Handlungsempfehlungen formuliert.“

Behindern der Mindestlohn und Rente mit 63 die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in Schwaben?

Von der Leyen ging auch auf die aktuellen Herausforderungen für Bayern und Deutschland ein: „Unsere Unternehmen bewegen sich in einem volatilen Umfeld, die Herausforderungen sind groß. Damit die Firmen im Freistaat dauerhaft wettbewerbsfähig und erfolgreich sein können, brauchen sie die richtigen Rahmenbedingungen. Dazu gehören eine sichere und bezahlbare Stromversorgung sowie eine vernünftige Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik. Der Mindestlohn und die Rente mit 63 gehören nicht dazu.“

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Der Wirtschaftsastronaut Professor Ulrich Walter. Foto: ibw
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Zu ihrem diesjährigen Herbstgespräch begrüßte die vbw – Vereinigung der bayerischen Wirtschaft e. V. in der Region Schwaben am 22. Oktober in Augsburg rund 300 Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kirche und Verwaltung. Als Gastredner war der Wissenschaftsastronaut und Leiter des Lehrstuhls für Raumfahrttechnik an der Technischen Universität München, Professor Ulrich Walter, geladen. Er berichtete über seine Weltraummission 1993. Dabei betonte Professor Walter, wie wichtig ein gut funktionierendes Team für den Erfolg einer solchen Forschungsreise unter besonderen Bedingungen ist. Walter erläuterte anschließend, wie sich seine Erkenntnisse und Erfahrungen auf die Wirtschaftswelt übertragen lassen. Das schließe auch die Bedeutung eines effektiven Fehlermanagements für das Gelingen komplexer Prozesse ein, betonte der Wissenschaftler.

Luft- und Raumfahrttechnik spielt besondere Rolle bei der Entwicklung Bayerisch-Schwabens

Philipp Erwein Prinz von der Leyen, Vorsitzender der vbw Bezirksgruppe Schwaben, hob in seinem Grußwort die Bedeutung von Innovationen für den Standort Bayern und Schwaben hervor: „Um unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten, sind wir in hohem Maße auf Neuentwicklungen angewiesen. Hier kommt der Luft- und Raumfahrttechnik eine besondere Rolle zu, wie die vbw Studie ‚Bayerns Zukunftstechnologien‘ zeigt. Mit ihren hohen Anforderungen an Sicherheit, Zuverlässigkeit und Energieeffizienz, einer intensiven Forschung und technologieübergreifenden Ansätzen ist sie Innovationsmotor für viele andere Technologiefelder und Branchen.“ Von der Leyen gab jedoch zu bedenken: „Die Perspektiven sind gut, aber wir müssen die Zukunftschancen beispielsweise in den Bereichen Extremleichtbau, elektromotorische Antriebstechniken und unbemannte Flugsysteme noch besser in konkrete Markterfolge umsetzen. Dazu hat der Zukunftsrat der Bayerischen Wirtschaft konkrete Handlungsempfehlungen formuliert.“

Behindern der Mindestlohn und Rente mit 63 die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in Schwaben?

Von der Leyen ging auch auf die aktuellen Herausforderungen für Bayern und Deutschland ein: „Unsere Unternehmen bewegen sich in einem volatilen Umfeld, die Herausforderungen sind groß. Damit die Firmen im Freistaat dauerhaft wettbewerbsfähig und erfolgreich sein können, brauchen sie die richtigen Rahmenbedingungen. Dazu gehören eine sichere und bezahlbare Stromversorgung sowie eine vernünftige Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik. Der Mindestlohn und die Rente mit 63 gehören nicht dazu.“

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