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Ulmer Immobilienreport: Preise steigen
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Stadt Ulm

Ulmer Immobilienreport: Preise steigen

Ulm bei Tag. Foto: Matthias Lohse / pixelio.de

Die Preise für Häuser und Grundstücke in Ulm bewegen sich weiterhin nach oben. Zu diesem Ergebnis kommt der städtische Gutachterausschuss für die Ermittlung von Grundstückswerten in seinem Immobilienmarktbericht 2014.

von Sandra Hinzmann, Online-Redaktion

Auch in Ulm steigen die Preise für Immobilien und Grundstücke weiter an. Grundlage der Bewertung sind alle Kaufverträge, die Eigentum an einem Grundstück betreffen. Sie werden dem Gutachterausschuss von der beurkundenden Stelle übersandt. Rund 1.300 Kaufverträge wurden so von der Geschäftsstelle für das Jahr 2013 erfasst, nahezu die gleiche Anzahl wie 2012. Obwohl der dazugehörige Geldumsatz von 398 Millionen (2012) auf 338 Millionen Euro sank, sei trotzdem ein Anstieg der Preise in den allermeisten Marktsegmenten festzustellen, stellt der Gutachterausschuss fest.

Preise stiegen seit 2013 um einige tausende Euro

Seiner Bewertung liegt eine umfassende Analyse zugrunde: Die eingegangenen Kaufverträge werden von der Geschäftsstelle erfasst und ausgewertet. Zusätzlich werden weitere Informationen erhoben durch Fragebögen an Käufer und Verkäufer sowie Erhebungen im Stadtarchiv und Grundbuchamt. Die Summe aus dieser aufwändigen Arbeit ist der jährlich erscheinende Grundstücksmarktbericht. Einige Preisbeispiele für Reihen- und Doppelhäuser in Ulm: 113 Reihen- und Doppelhäuser wechselten im Jahr 2013 den Eigentümer, genau gleich viele Gebäude wie im Jahr 2012. Für ein gebrauchtes Reihenmittelhaus mit 200 Quadratmeter Grundstücksfläche und 111 Quadratmeter Wohnfläche mussten vom Käufer im Durchschnitt 257.000 Euro bezahlt werden. Im Vergleich zum Vorjahr waren dies 40.000 Euro mehr. Für ein neues Reihenmittelhaus mit 145 Quadratmeter Wohnfläche waren 396.000 Euro zu bezahlen.

Millionenschwere Einfamilienhäuser

Ein freistehendes Einfamilienhaus, beispielsweise in Söflingen, Baujahr 1975, kostete bei rund 690 Quadratmeter Grundstücksfläche und 170 Quadratmeter Wohnfläche 517.000 Euro. In den Ortsteilen von Ulm musste für ein freistehendes Wohnhaus rund 25 Prozent weniger bezahlt werden. Bei einer Grundstücksfläche von rund 830 Quadratmeter und einer Wohnfläche von 167 Quadratmeter lag hier der Kaufpreis bei 390.000 Euro. Lediglich ein Einfamilienhaus überschritt die Preisgrenze von einer Million Euro. „Auch wenn Angebotspreise und Veröffentlichungen anderes suggerieren, ist der Abschluss eines Kaufpreises für ein Einfamilienhaus über einer Million in Ulm eher die Ausnahme“, sagt Klaus Miller von der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses.

Auch Eigentumswohnungen werden teurer

Bei den Eigentumswohnungen stiegen die Preise erneut, die Anzahl der getätigten Verkäufe legte geringfügig zu. Bei den Neubauwohnungen gab es mit 44 Prozent einen deutlichen Anstieg der Verträge (212 Verträge von Erstkaufwohnungen), die Zahl der Wiederverkäufe hingegen ist auf 512 Kaufverträge zurückgegangen (Anzahl der Kaufverträge im Vorjahr: 546).

Angebot sinkt – Nachfrage steigt

Aus Sicht des Gutachterausschusses ist die Erhöhung der Preise für Wohnungen zum einen auf steigende Baukosten, zum anderen aber auch auf das geringe Angebot, das einer deutlich höheren Nachfrage gegenübersteht, zurückzuführen. Durchschnittlich 1.920 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche mussten Käufer beim Wiederverkauf einer Wohnung hinlegen. Insbesondere bei Wohnungen älteren Baujahrs ist ein durchschnittlicher Preisanstieg von im Mittel bis zu 19 Prozent zu verzeichnen. Für Neubauwohnungen lagen die Preise im gesamten Stadtkreis im Mittel bei 3.210 Euro pro Quadratmeter (im Jahr 2012 bei 3.190 €/Quadratmeter). Die teuersten Neubau-Wohnungen gibt es in der Stadtmitte und Söflingen: Rund 10 Prozent der neuen Wohnungen kosteten über 4.000 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche.

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