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Hindenburgkaserne: Ulmer entscheiden über Zukunft
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Stadt Ulm

Hindenburgkaserne: Ulmer entscheiden über Zukunft

 Die Hindenburgkaserne in Ulm. Foto: Stadt Ulm

Die Ulmer Hindenburgkaserne am Eselsberg soll geschlossen und Mitte 2015 an die Stadt übergeben werden. Dadurch wir ein großes Areal frei, das in bester Lage viele Bebauungsmöglichkeiten bietet. Die Art der Bebauung birgt aber allerlei Konfliktstoff. Deshalb lädt die Stadt Ulm die Bürger nun zu einem Dialog ein.

von Sebastian Scheiel, Online-Redaktion

Schon vor mehr als zwei Jahren hatte das Bundesverteidigungsministerium bekannt gegeben, dass die Ulmer Hindenburgkaserne geschlossen wird. Der Zeitpunkt der Übergabe rückt immer näher. Vielleicht zu schnell, denn bis jetzt ist noch nicht ganz klar, wie mit dem frei werdenden Areal verfahren wird. Sicher ist, dass nach der Übergabe Mitte 2015 ein neues Stadtquartier auf dem ehemaligen militärischen Sperrgelände geschaffen wird. Details sollen mit der Bevölkerung geklärt und Konflikte mit Bürgern vermieden werden. Daher lädt die Stadt Ulm seine Bürger zu einem ersten Gespräch am 25. September um 19 Uhr im Haus der Begegnung ein.

Zivile Nutzung des Kasernengeländes bietet große Chance

Die Umwandlung der Kaserne schafft Platz in bester Lage. Dieser soll nun möglichst gut genutzt werden und den Ansprüchen der Bevölkerung genügen. „Der bisher verschlossene Stadtraum wird sich zukünftig öffnen und stellt eine einmalige Gelegenheit dar, in Ulm ein innovatives Stadtquartier zu entwickeln“, erklärt Volker Jescheck, Chef des Ulmer Stadtplanungsamtes. Das stellt die Stadtplaner vor eine große Herausforderung. Die heutige Stadtgesellschaft erwartet keine reine Wohnsiedlung, wie sie bisher gebaut wurden. Vielmehr möchte sie ein Bauen auf kleinen Parzellen mit integrierten Dienstleistungsangeboten und Gewerbe.

Lage bietet gute Standortbedingungen

Die Voraussetzungen, ein neues attraktives Stadtquartier zu schaffen, sind gut. Das Areal befindet sich zwischen Wissenschaftscampus und Innenstadt. Der geplante Straßenbahnanschluss wertet das Gebiet zusätzlich auf. Viel wird aber von der Qualität des Städtebaus abhängig sein. Auch muss das Quartier in das Stadtgefüge passen. Trotz vorhersehbarer Konflikte sieht Jescheck in dem Projekt eine Chance für die Stadt Ulm: „All dies ist nicht konfliktfrei, aber das dichte, lebendige Nebeneinander unterschiedlicher Menschen und Funktionen macht eben Stadt aus.“

Bürger werden aktiv in Planungsprozess mit eingebunden   

Um möglichen Konflikten entgegenzuwirken, bietet die Stadt Ulm verschiedene Informations- und Diskussionsmöglichkeiten an. Neben der Auftaktveranstaltung im Haus der Begegnung wird zusätzlich ein Online-Diskussionsforum eingerichtet. Hier können interessierte Bürger Fragen zum Projekt stellen und online mit der Stadtverwaltung und anderen Bürgern diskutieren.

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