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Ulmer HWK-Vorstand trifft auf Bundestag
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Handwerkskammer Ulm

Ulmer HWK-Vorstand trifft auf Bundestag

 Der Vorstand der Handwerkskammer Ulm zu Besuch bei der Bundestagsabgeordneten der Grünen, Foto: Büro Brugger

Der Vorstand der HWK Ulm stattete im Rahmen seiner Vorstandsreise der Hauptstadt einen Besuch ab. Im Gespräch mit Vorstandsabgeordneten in Berlin tauschten sich die Berlin-Besucher über die Bedeutung des Handwerks für die Zukunft aus und darüber, warum das Abitur gleichwertig mit einem Studium ist.

Die Vorstandsreise des Vorstands der Handwerkskammer (HWK) Ulm führte kürzlich nach Berlin. Im Fokus der politischen Gespräche mit Bundestagsabgeordneten aus Wahlkreisen des Kammergebiets standen die Bedeutung der beruflichen Bildung und die Perspektiven des regionalen Handwerks, gerade in Verbindung mit der Energiewende. Die Vorstandsmitglieder der HWK Ulm mit dem Präsidenten Anton Gindele trafen auf Agnieszka Brugger (Bündnis 90/Die Grünen), Hilde Mattheis (SPD) und Lothar Riebsamen (CDU).

Handwerk stemmt die Energiewende

Brugger betonte, wie bedeutend das Handwerk als Partner bei der Energiewende sei. Ohne Handwerksbetriebe sei diese letztendlich nicht zu stemmen. Dennoch müsse die Energiewende insbesondere für kleinere Betriebe auch bezahlbar bleiben. Deshalb müssten die steigenden und teilweise unsinnigen Befreiungen der Großunternehmen von den Netznutzungsgebühren, der EEG-Umlage und der Ökosteuer eingeschränkt werden. Brugger erläuterte weiter: „Die praxisnahe berufliche Bildung ist ein Erfolgsmodell mit Zukunftsperspektive, das es zu stärken gilt. Wir brauchen die duale Ausbildung für die Wirtschaftskraft unserer Regionen, um den Handwerksnachwuchs und das Bestehen der Betriebe auch in ländlichen Regionen zu gewährleisten.“ Die Berufsorientierung müsse dringend an allen allgemeinbildenden Schulen verankert werden, um künftige Absolventen noch stärker auf die Karriere-Chancen, die das Handwerk bietet, aufmerksam zu machen.

HWK Ulm setzt sich für Bedeutung der Berufsausbildung ein

Der Vorstand der HWK- Ulm sprach sich in diesem Rahmen erneut deutlich für die Gleichwertigkeit von Abitur und Berufsausbildung aus. „Die von den Jugendlichen in der Handwerksausbildung erworbenen Fertigkeiten und Kompetenzen sind ein wichtiger Garant für die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes“, führte Gindele aus. Auch deshalb halte er einen Gesellenbrief für gleichwertig mit dem Abitur. Junge Menschen seien schließlich auch nach einer abgeschlossenen Ausbildung dazu fähig, ein Studium aufzunehmen.

Handwerk bietet zahlreiche Karrierechancen

Die Sicherung der Ausbildungsqualität ist den Vertretern des Handwerks ein besonderes Anliegen. Der Auftragsmarkt werde künftig für das Handwerk auf mehreren Geschäftsfeldern Karriere-Chancen bieten: Barrierefreies Wohnen, Energieeffizienz und Elektromobilität sind wichtige Zukunftsmärkte. Deshalb sei man auf den qualifizierten Handwerksnachwuchs angewiesen, um den künftigen Herausforderungen gerecht werden zu können.

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