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¡Bienvenidos a Baviera!
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Handwerkskammer Ulm

¡Bienvenidos a Baviera!

 Einen warmen Empfang für die neun jungen Spanier bereiteten Raimund Becker, Konrad Mezger und Dr. Tobias Mehlich. Foto: bildwerk

Bundesministerin Ursula von der Leyen kümmert sich um Deutschlands Zukunft. Und um die der internationalen Jugend. Dabei schlägt sie zwei Fliegen mit einer Klappe. 

Von der Leyen und ihre spanische Kollegin unterzeichneten in der vergangene Woche ein Ausbildungsabkommen für insgesamt 5.000 spanische Jugendliche. Diese sollen in den nächsten vier Jahren einen Ausbildungs.- oder Arbeitsplatz in Deutschland erhalten.Auch Ulm wird spanische Nachwuchskräfte bekommen. Konrad Metzger vom Ausbildungsbetrieb Geiger + Schüle Bau GmbH hat sich selbst bereist nach einem Spanienurlaub Gedanken über spanische Jugendliche in seinem Betrieb gemacht. Nun holte die Handwerkskammer Ulm neun junge Andalusier nach Ulm und ist damit beim bundesweiten Projekt „Azubis aus Spanien“ dabei. Mit dem Projekt will die HK Ulm dem Fachkräftemangel entgegenwirken. Letztes Jahr wurden 350 Lehrstellen nicht besetzt, künftig soll sich das ändern. Und nicht nur die heimischen Betriebe profitieren. Auch die spanischen Jugendlichen haben so eine neue Perspektive und entgehen damit der Jugendarbeitslosenquote von 56 Prozent in Spanien.

Neue Perspektiven für europäische Jugendliche

 „Unser Motto heißt: Lasst tausend Blumen blühen“, sagte Dr. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm. „Auf der Suche nach Fachkräften gehen wir viele Wege und feiern Erfolge in vielen kleinen Schritten. Wir haben eine Ausbildungsberaterin für türkische Jugendliche, Bildungspartnerschaften mit Schulen oder Infostände auf Messen und Festivals, um die Jugendlichen zu erreichen.“ Raimund Becker, Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit, sagte bei seiner Begrüßung der jungen Spanier: „Es ist unser langfristiges Ziel, einem europäischen, grenzübergreifenden Arbeits- und Ausbildungsmarkt näher zu kommen. Das könnte den jungen Menschen in anderen Ländern vielleicht neue Perspektiven eröffnen. Wenn wir mehr Mobilität wünschen, dann müssen wir sie bei diesen großen Schritten unterstützen. Mit dem Förderprogramm haben wir ein sinnvolles Instrument dafür.“

Rundum-Versorgung für Spanier

Damit die jungen Spanier auch schnell in Ulm Fuß fassen und sich auf Anhieb wohl fühlen, werden sie im eigenen Internat untergebracht und mit den Betrieben und dortigen Azubis zusammengebracht. Eine Stadtführung und ein Willkommens-Essen waren gleich inklusive. Des Weiteren erhalten die Spanier finanzielle Unterstützung über das Förderprogramm „The Job Of My Life“, mit dem das Bundesministerium für Arbeit und Soziales zusammen mit der Bundesagentur für Arbeit die Berufsausbildung junger Arbeitsloser aus Europa in Deutschland unterstützt. Unterstützt wird die HK Ulm von der Spanischen Vereinigung Ulm/Neu-Ulm e.V. „Wir haben ein großes Interesse daran, dass Sie sich in unserem Land wohlfühlen. Wir wollen, dass Sie hier nicht nur arbeiten, sondern auch leben können und zu spanischen Ulmern werden“, sagte Mehlich zu den jungen Andalusiern. Die Spanier haben bereits ihren Sprachkurs aufgenommen. Ab dem 1. Juli beginnen sie ein vorbereitendes Betriebspraktikum, während dem sie zwei Tage im Betrieb und vier Tage in der Sprachschule verbringen werden. Ab dem September beginnt dann die reguläre Ausbildung. 

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