Stadt Ulm

Ulm will „Zukunftsstadt“ werden

Ulm bewirbt sich erfolgreich um Wettbewerb "Zukunfsstadt". Foto: Terry U.Weller / pixelio.de

Die Stadt von morgen – wie könnte diese Aussehen? Der Wettbewerb „Zukunftsstadt“ widmet sich genau dieser Fragestellung. Das Bundesforschungsministerium wählte nun aus allen 168 Bewerbungen 52 Kommunen aus, die am Wettbewerb teilnehmen dürfen. Darunter auch die Stadt Ulm. Gemeinsam mit Bürgern, Wissenschaft, lokaler Politik, Wirtschaft und Verwaltung soll eine nachhaltige Vision 2030+ für die Kommune entwickelt werden.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Im Jahr 2015 blickt die Stadt Ulm auf 150 Jahre Ulmer Münster zurück. Doch auch dem Blick nach vorne gilt die Aufmerksamkeit der Stadt. Ulm bewarb sich nun erfolgreich für den Wettbewerb „Zukunftsstadt“. Als eine von 52 Kommunen wurde die Münsterstadt aus 168 Bewerbungen vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgewählt. Zusammen mit Bürgern, Wissenschaft, lokaler Politik, Wirtschaft und Verwaltung soll hierbei eine ganzheitliche und nachhaltige Vision 2030+ für die Kommunen entstehen.

Ulmer Bürgermeister Czisch freut sich über erfolgreiche Bewerbung

Am Mittwoch, 15. April, gab Bundesforschungsministerin Johanna Wanka die Namen der 52 geförderten Kommunen bekannt. Darunter auch die Stadt Ulm. „Das Bundesministerium honoriert damit unsere bisherige Arbeit. Ulm hat schon vieles im Bereich der Digitalisierung umgesetzt, angefangen bei schneller Internetanbindung über diverse Smartphone-Apps bis zu Innovationsprojekten wie ulm 2.0. Darauf bauen wir auf“, so der Erste Bürgermeister Gunter Czisch.

Wettbewerb „Zukunftsstadt“ besteht aus drei Phasen

Im Wissenschaftsjahre 2015, der ersten Phase des Wettbewerbs, werden die Kommunen im Bürgerbeteiligungsprozess eine Vision mit dem Zeithorizont 2030+ für ihre Kommune entwickeln und Handlungs- beziehungsweise Umsetzungsvorschläge erarbeiten. Das Bundesforschungsministerium stellt dafür insgesamt 1,75 Millionen Euro zur Verfügung. In der zweiten Phase (ab 2016) prüfen bis zu 20 ausgewählte Kommunen diese Vorstellungen wissenschaftlich und erarbeiten ein umsetzbares Konzept. In der dritten Phase (ab 2018) werden schließlich bis zu acht ausgewählte Kommunen erste innovative Ideen in so genannten „Reallaboren“ in die Praxis umsetzen.

Ulm bereitet sich auf das Vielseitige Projekt „Zukunftsstadt“ vor

Zusammen mit ihren wissenschaftlichen Partnern, der Hochschule Ulm und der Zeppelin Universität Friedrichshafen, wird Ulm nun an der Ausarbeitung von Plänen und Ideen für das Ulm von Morgen arbeiten. Dabei geht es zum Beispiel um sichere Energie, klimaangepasstes Bauen, bezahlbares Wohnen, Arbeiten, Freizeit, Kultur, Bildung, und Mobilität. Der Gemeinderat wird sich im Juni mit dem Thema „Digitale Welt in der Kommune“ befassen. Außerdem ist ein breiter öffentlicher Bürgerdialog geplant. Online und in Workshops soll es möglich sein, darüber zu diskutieren, welche Rolle die Themen der Digitalisierung im Alltag der Bürger in Zukunft einnehmen.

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von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Im Jahr 2015 blickt die Stadt Ulm auf 150 Jahre Ulmer Münster zurück. Doch auch dem Blick nach vorne gilt die Aufmerksamkeit der Stadt. Ulm bewarb sich nun erfolgreich für den Wettbewerb „Zukunftsstadt“. Als eine von 52 Kommunen wurde die Münsterstadt aus 168 Bewerbungen vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgewählt. Zusammen mit Bürgern, Wissenschaft, lokaler Politik, Wirtschaft und Verwaltung soll hierbei eine ganzheitliche und nachhaltige Vision 2030+ für die Kommunen entstehen.

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Am Mittwoch, 15. April, gab Bundesforschungsministerin Johanna Wanka die Namen der 52 geförderten Kommunen bekannt. Darunter auch die Stadt Ulm. „Das Bundesministerium honoriert damit unsere bisherige Arbeit. Ulm hat schon vieles im Bereich der Digitalisierung umgesetzt, angefangen bei schneller Internetanbindung über diverse Smartphone-Apps bis zu Innovationsprojekten wie ulm 2.0. Darauf bauen wir auf“, so der Erste Bürgermeister Gunter Czisch.

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Im Wissenschaftsjahre 2015, der ersten Phase des Wettbewerbs, werden die Kommunen im Bürgerbeteiligungsprozess eine Vision mit dem Zeithorizont 2030+ für ihre Kommune entwickeln und Handlungs- beziehungsweise Umsetzungsvorschläge erarbeiten. Das Bundesforschungsministerium stellt dafür insgesamt 1,75 Millionen Euro zur Verfügung. In der zweiten Phase (ab 2016) prüfen bis zu 20 ausgewählte Kommunen diese Vorstellungen wissenschaftlich und erarbeiten ein umsetzbares Konzept. In der dritten Phase (ab 2018) werden schließlich bis zu acht ausgewählte Kommunen erste innovative Ideen in so genannten „Reallaboren“ in die Praxis umsetzen.

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Zusammen mit ihren wissenschaftlichen Partnern, der Hochschule Ulm und der Zeppelin Universität Friedrichshafen, wird Ulm nun an der Ausarbeitung von Plänen und Ideen für das Ulm von Morgen arbeiten. Dabei geht es zum Beispiel um sichere Energie, klimaangepasstes Bauen, bezahlbares Wohnen, Arbeiten, Freizeit, Kultur, Bildung, und Mobilität. Der Gemeinderat wird sich im Juni mit dem Thema „Digitale Welt in der Kommune“ befassen. Außerdem ist ein breiter öffentlicher Bürgerdialog geplant. Online und in Workshops soll es möglich sein, darüber zu diskutieren, welche Rolle die Themen der Digitalisierung im Alltag der Bürger in Zukunft einnehmen.

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