Arbeitsmarkt

Ulm: Anstieg der Arbeitslosen- Zahlen zu Jahresbeginn

Im neuen Jahr ist die Zahl der gemeldeten Arbeitslosen bei der Agentur für Arbeit im Bezirk Ulm angestiegen. Was der saisonale Wechsel damit zu tun hat.

„Ein Anstieg der Arbeitslosigkeit im Januar ist normal. Saisonale Effekte wie vorübergehende Freistellungen in witterungsabhängigen Branchen oder zum Jahresende auslaufende Arbeitsverträge sind Gründe dafür. Zudem hinterlässt die Konjunktur Spuren am Arbeitsmarkt“, erklärt Mathias Auch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Ulm. Die Zahl der arbeitslosen Frauen und Männer stieg um 755 auf 8.196 Personen. Die Quote von 2,7 lag somit um 0,3 Punkte über dem Dezemberwert. Verglichen zum Januar des vergangenen Jahres stieg die Arbeitslosigkeit um 666 Personen.

Arbeitslosenzahlen in verschiedenen Personengruppen

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Die Anzahl der Männer ohne Arbeit im Januar ist im Vergleich zum Vormonat um 565, und verglichen zum Januar im Vorjahr um 596 Personen gestiegen. Die Zahl der Frauen ist im Vergleich zum Dezember um 190 Personen gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr sind das 70 mehr. Zu Jahresbeginn waren 871 junge Erwachsene unter 25 ohne Beschäftigung. Die Zahl ist zum Vormonat um 70 gestiegen, im Vergleich zum Vorjahr um 89. Die Jugendarbeitslosenquote stieg zum Vormonat um 0,2 auf 2,4 Prozent. Vor einem Jahr lag die diese bei 2,2 Prozent. Die Zahl der über 50-jährigen Frauen und Männer ist zum Vormonat um 240 gestiegen, zum Vorjahr um 188. Zum Stichtag waren insgesamt 1.504 Menschen 12 Monate oder länger arbeitslos. Das sind 79 mehr als im Dezember und 62 weniger als im Januar des Vorjahres. 390 schwerbehinderte Menschen sind im Agenturbezirk Ulm ohne Arbeitsstelle. Zehn mehr als im Dezember und 34 weniger als vor einem Jahr.

Die Arbeitskräftenachfrage

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Die Arbeitgeber im Agenturbezirk Ulm meldeten 915 neue Stellenangebote, 254 weniger als im Dezember, 390 weniger als vor einem Jahr. Der Stellenbestand ging mit 4.259 offenen Arbeitsangeboten weiter zurück. Zum Dezember gering um 159, zum Vorjahr deutlich um 1.528. „Ein Stellenrückgang zu Jahresbeginn ist durchaus üblich. Im Vorjahresvergleich spiegeln sich aber auch am Stellenmarkt die aktuellen konjunkturellen Rahmenbedingungen wider“, sagt Mathias Auch.

Gesucht werde Personal hauptsächlich auf Fachkraftniveau oder darüber. Lediglich 17,1 Prozent der offenen Stellen waren auf Helferniveau. Mathias Auch betont in diesem Zusammenhang die Bedeutung von Qualifizierung und Weiterbildung: „Dank des Qualifizierungschancengesetzes haben wir seit 2019 deutlich breitere Fördermöglichkeiten. Nicht nur für Arbeitslose oder geringqualifizierte Angestellte, sondern auch für beschäftigte Fachkräfte, wenn es um eine Anpassung an Transformationsprozesse und den Strukturwandel geht. Arbeitsagenturen und Jobcenter unterstützen mit Beratung und konkreten Weiterbildungsangeboten.“

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