Arbeitsmarktentwicklung

Landkreis Neu-Ulm: Viel Bewegung auf dem Arbeitsmarkt

Die Agentur für Arbeit im Landkreis Neu-Ulm blickt auf das Jahr 2019 zurück und zieht Bilanz. Letztes Jahr waren insgesamt 13 Betriebe von Kurzarbeit betroffen.

Der operative Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Donauwörth, Werner Möritz, blickt auf die Entwicklung des Arbeitsmarktes im vergangenen Jahr 2019 zurück: „Trotz der abgeschwächten Konjunktur zeigte sich der Arbeitsmarkt im Landkreis Neu-Ulm als äußerst robust. Im Jahresdurchschnitt liegt die Arbeitslosenquote bei 2,2 Prozent und mit 0,1 Prozentpunkten leicht über dem Wert des Vorjahres. Bis zum April des Jahres lagen die monatlichen Arbeitslosenquoten noch unter dem Vorjahreswert, aber bereits ab Mai verzeichnen wir im Vergleich zum Vorjahr eine Wende mit Quoten, die auf Vorjahresniveau oder geringfügig höher lagen. Ab dem September stiegen die Arbeitslosenquoten deutlich um 0,2 bis 0,3 Prozentpunkte über die Wert des Vorjahres.“

Höhere Werte der Arbeitslosigkeit

Bereits seit dem Monat Februar beobachten wir regelmäßig höhere Werte als im Vorjahr. Durchschnittlich waren im Landkreis Neu-Ulm 2.223 Personen arbeitslos gemeldet. Das sind 7,3 Prozent mehr als im Jahr 2018, aber 1,3 Prozent weniger als im Jahr.

Bereich der Kurzarbeit

„Die Eintrübung in Teilbereichen der Wirtschaft machte sich auch durch vermehrte Anfragen im Bereich des Kurzarbeitergeldes bemerkbar. Im Vergleich zum Vorjahr, in dem wir praktisch so gut wie null Kurzarbeit hatten, gingen im Jahr 2019 doch einige Anzeigen ein. Zum Jahresschluss lagen von 13 Betrieben Anzeigen für Kurzarbeit vor. Rund 615 Arbeitnehmer sind davon betroffen“ berichtet der stellvertretende Agenturleiter Möritz.

Arbeitslosigkeit nach Personengruppen

Allgemein ist der Arbeitsmarkt ständig in Bewegung. Im Verlauf von 2019 meldeten sich 11.740 Menschen arbeitslos und 11.503 konnten sich aus der Arbeitslosigkeit abmelden. Im vergangenen Jahr waren mehr Männer von Arbeitslosigkeit betroffen als Frauen. Im Jahresdurchschnitt stieg die Zahl der männlichen Arbeitslosen um 10,1 Prozent, die der weiblichen dagegen nur um 3,7 Prozent. Bei den Arbeitslosen unter 25 Jahren stieg die Arbeitslosigkeit um 21,2 Prozent. In dem Alter ab 50 Jahren waren durchschnittlich 3,7 Prozent mehr gemeldet als im Vorjahr. Die Langzeitarbeitslosigkeit hingegen ist um 13,2 Prozent gesunken.

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