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Trauer in Neu-Ulm über Altlandrat Franz Josef Schick
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Trauer in Neu-Ulm über Altlandrat Franz Josef Schick

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Trauer um Altlandrat Schick im Landkreis Neu-Ulm. Quelle: Jürgen Bigelmayr/Landratsamt Neu-Ulm

Der frühere Landrat ist im Alter von 85 Jahren verstorben. Über zwei Jahrzehnte hielt er den Posten. Der jetzige Landrat Thorsten Freudenberger spricht sein Beileid aus.

Er war eine der prägendsten Persönlichkeiten des Landkreises Neu-Ulm – nun ist Altlandrat Franz Josef Schick im Alter von 85 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben. Die Trauer um den Politiker ist groß im Landkreis Neu-Ulm. 22 Jahre, von 1974 bis 1996, war Franz Josef Schick Landrat und hat den Landkreis in dieser Zeit entscheidend nach vorne gebracht und nachhaltig geprägt.

 


Ausgesprochenes Beileid vom jetzigen Landrat

 


Landrat Thorsten Freudenberger sprach der Familie sein tief empfundenes Beileid aus: „Meine Gedanken sind bei seiner Familie, seiner Ehefrau und seinen Kindern. Ich wünsche ihnen viel Kraft in dieser schweren Zeit. Franz Josef Schick war eine herausragende und für den Landkreis prägende Persönlichkeit, die uns allen sehr fehlen wird.“

 


Kunst war die Leidenschaft das Altlandrates

 


Mehr als zwei Jahrzehnte stand Franz Josef Schick an der Spitze des Landkreises Neu-Ulm und hat in dieser Zeit viel bewegt. Dem passionierten Kunstkenner und –liebhaber ist es zu verdanken, dass der Landkreis heute eine so reichhaltige und hochwertige Museumslandschaft präsentieren kann. Für das Klostermuseum Roggenburg gilt dies gleich in doppelter Weise, denn auch die Reaktivierung des Klosters Roggenburg mit dem Wiedereinzug der  Prämonstratenser und der Sanierung der barocken Klosteranlagen ist maßgeblich auf den persönlichen Einsatz von Altlandrat Franz Josef Schick zurückzuführen.

 


Er trieb die Bildung im Landkreis voran

 


Auch im Bildungssektor hat der frühere Kreischef nachhaltig gewirkt. In seiner Amtszeit entstanden unter anderem die Gymnasien in Vöhringen und Pfuhl und auch die Erwachsenenbildung war dem früheren Lehrer ein besonderes Anliegen. Er war 1983 Gründungsvorsitzender der neuen Volkshochschule im Landkreis Neu-Ulm und machte sich für diese auch viele Jahre nach seiner Amtszeit noch als Vorsitzender des Trägervereins stark.

 


Naturschutz als Herzensangelegenheit

 


Ein Herzensanliegen war dem früheren Kreischef neben der Kunst der Naturschutz – er gründete den Verein für Naherholung im Landkreis Neu-Ulm und setzte sich für zahlreiche Natur- und Artenschutzprojekte ein. Ebenfalls mit viel Herzblut widmete Franz Josef Schick sich der Partnerschaft mit der Marktgemeinde Prad in Südtirol. Als Dank und Anerkennung hat ihn die Gemeinde Prad 1996 zu ihrem Ehrenbürger ernannt. Dies sind nur einige Beispiele des Wirkens von Franz Josef Schick in seiner 22-jährigen Amtszeit als Landrat. „Wir werden ihn in guter Erinnerung halten und ihm im Landkreis Neu-Ulm ein ehrendes Andenken bewahren“, sagte Landrat Freudenberger.

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