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SWU: Siemens-Straßenbahnen für neue Linie 2
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SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH

SWU: Siemens-Straßenbahnen für neue Linie 2

Der Auftrag für zwölf neue Straßenbahnen von Siemens wurde unterzeichnet. Foto: SWU

Nach dem endgültigen Beschluss der Baumaßnahmen für die neue Linie 2 in Ulm geht es nun um die Fahrzeuge. Am 22. Mai wurde der Auftrag für 12 Niederflurstraßenbahnen von der SWU Verkehr Gmbh und Siemens unterzeichnet.

von Marina Huber, Online-Redaktion

Nach dem Beschluss der Linie 2 müssen nun neue Fahrzeuge her. Die neuen Straßenbahnen vom Typ Avenio M sollen voraussichtlich ab Mitte 2017 auf der neuen Linie 2 in Ulm fahren. Die Kosten für die Fahrzeuge belaufen sich auf rund 32 Millionen Euro.

Linie 2 umfasst 20 Haltestellen und 10,5 Kilometer Länge

Grund für den Auftrag an Siemens ist das Bauvorhaben der neuen Straßenbahnlinie 2 in Ulm. Der Großraum Ulm ist eine der wachstumsstarken Regionen in Deutschland. Deshalb steigt auch der Bedarf an Mobilität im öffentlichen Personennahverkehr. Der Gemeinderat hatte die SWU Verkehr GmbH im Jahr 2009 mit der Planung einer zweiten Straßenbahnlinie beauftragt. Mittlerweile wurde der Baubeschluss vom Ulmer Gemeinderat mit großer Mehrheit gefasst. Die neue Straßenbahnlinie wird auf 10,5 Kilometer Länge 20 neue Haltestellen umfassen. Die Höhe der Investitionen liegt bei 192 Millionen Euro. Es sind öffentliche Fördermittel in Höhe von rund 85 Millionen Euro zugesagt.

Neue Straßenbahnen kosten 32 Millionen Euro

Bei der europaweiten Ausschreibung der SWU Verkehr GmbH konnte sich Siemens gegen die Konkurrenz durchsetzen. Sie bekommen deshalb den Auftrag für zwölf neue Straßenbahnen vom Typ Avenio M. Der Vertrag umfasst außerdem eine Option über die Lieferung sechs weiterer Trams. Das erste Fahrzeug soll innerhalb von 24 Monaten geliefert werden, also Mittel 2017. Das letzte Fahrzeug soll im Frühjar 2018 bereit stehen. Die Produktion erfolgt im Siemens-Werk Wien. Die Fahrwerke werden in Graz produziert, die Leit- und Antriebstechnik kommt aus dem Siemens-Werk Nürnberg. „Der Avenio ähnelt in vielem dem vorhandenen Combino, sodass wir unseren Fahrgästen ein bewährtes Fahrzeug anbieten können“, zeigt sich SWU-VerkehrGeschäftsführer Ingo Wortmann zufrieden mit dem Ergebnis der Mitte 2014 abgeschlossenen Ausschreibung. Er fügt hinzu: „So können wir die künftig zwei Tramlinien aus einem fast einheitlichen Fahrzeugpool bedienen. Das ist auch wirtschaftlich vernünftig“.

Auftrag ist großer Erfolg für Siemens

Nach München ist der Auftrag aus Ulm die zweite Bestellung aus Deutschland. In der bayerischen Hauptstadt sind seit Beginn des Jahres alle acht neuen Trams aus dem Hause Siemens im Einsatz. Sandra Gott-Karlbauer, Leiterin des weltweiten Geschäfts mit Nahverkehrsfahrzeugen bei Siemens, erklärt: „Die Straßenbahn für Ulm ist gleichzeitig aber auch eine Premiere. Erstmals kommt eine Multigelenk-Variante des Avenios zum Einsatz.“  

Neue Straßenbahnen werden an alte Traditionen anknüpfen

Die Straßenbahnen vom Typ Avenio M bieten auf über 31 Metern rund 175 Fahrgästen Platz. Der gewichtsoptimierte AluminiumWagenkasten und die auch schon beim Avenio eingesetzte modernste Antriebs- und Steuerungstechnologie minimieren den Energieverbrauch und sparen somit Betriebskosten. Der Innenraum ist geprägt von Transparenz und vermittelt den Fahrgästen ein Gefühl von Sicherheit und Wohlbefinden. Großzügige Durchgänge auch über den Fahrwerken und eine, verglichen mit den Combino-Fahrzeugen, größere erste Tür erleichtern den Fahrgastfluss. Der Avenio M kann während der Fahrt Bremsenergie speichern und sie wieder nutzen, statt sie als Wärme verpuffen zu lassen. Das verringert die Kohlendioxid-Emissionen. Die neuen Wagen werden außerdem dem SWU-Design angepasst: blau, hellgrau und weiß bestimmen das Äußere. Fortgesetzt wird auch die Tradition der Namensgebung: Jeder Wagen wird den Namen einer historischen Persönlichkeit tragen, die mit der Stadt Ulm verbunden war. 

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